Wenn du genau wissen willst, welche Inhaltsstoffe in dem Babybrei für dein Kind enthalten sind, kannst du Babybreis verschiedener Arten einfach selbst zubereiten.

Ab dem 5. bis 6. Monat kannst du damit beginnen, dein Baby langsam mit anfangs Gemüsebrei zu füttern. Durch den selbstgemachten Babybrei kannst du jegliche Art von Brei herstellen und mit den Lebensmitteln nach belieben variieren.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir vier leckere Rezepte, die du einfach mit einem Topf und Pürierstab nachmachen kannst. Wie lange du den Babybrei einfrieren kannst und welche Lebensmittel sich zur Zubereitung eignen, kannst du hier nachlesen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Willst du nicht jeden Tag erneut für dein Baby kochen, so kannst du den Babybrei in größeren Mengen zubereiten und anschließend einfrieren. Bei Bedarf kannst du den fertigen Brei in kleinen Portionen auftauen.
  • Den Babybrei kannst du selbst mittels Topf und Pürierstab zubereiten. Du kannst dir jedoch auch ein praktisches Kombinationsgerät aus Mixer und Dampfgarer zulegen. Dabei kannst du nebenbei auch andere Sachen machen, da dir nichts übergehen oder anbrennen kann.
  • Kartoffeln, Süßkartoffeln, Möhren, Pastinaken, Avocados oder auch Kürbisse eignen sich für die Zubereitung des Babybreis. Auf Gewürze und Kräuter solltest du bei der Babybrei-Zubereitung unbedingt verzichten.

Unsere Produktempfehlung

Bei dem „Babymoov Nutribaby Plus“ handelt es sich um einen Babynahrungszubereiter, der schonendes Dampfgaren, Mixen, Auftauen, Sterilisieren und Aufwärmen ermöglich.

Das in den Farben grau und weiß erhältliche Gerät verfügt über 2200 ml Fassungsvermögen. Laut des Herstellers ist dieses Fassungsvermögen das größte auf dem Markt erhältliche.

Durch die drei verschiedenen Mixgeschwindigkeiten kann die gewünschte Konsistenz erreicht werden. Dieses Produkte ist bei seinen Käufern besonders beliebt – diese schätzen vor allem die Möglichkeit des Kochens auf Vorrat durch das große Fassungsvermögen.

Außerdem wird das von dem Gemüse abtropfende mit Vitaminen angereicherte Wasser in einem separatem Behälter aufgefangen. Dieses kannst du zur Verflüssigung des Breis verwenden.

Was ist ein Babybrei?

Bei einem Babybrei handelt es sich um geschrotetes oder gemahlenes, in Flüssigkeit gekochtes Getreide. Die Konsistenz ist dickflüssig bis halbfest. Der Brei ist die älteste und einfachste Zubereitung für Getreide.

Ein Babybrei ist ein gutes Herantasten für das Baby an leicht feste Nahrung. Dabei handelt es sich um einen Nährstoff-Mix von Gemüse oder Obst mit beispielsweise Kartoffeln und magerem Fleisch. (Bildquelle: 123rf.com / magone)

Je nachdem, wie alt dein Baby ist und wie grob die Nahrung schon sein darf, kannst du alle Zutaten deines Breis am Ende noch pürieren. So bekommst du auch die groben Stücke ganz fein und das Baby kann den Babybrei ohne Probleme verspeisen.

Hintergründe: Was du über das Selbermachen von Babybrei wissen solltest

Wenn du einen Babybrei selbst zubereiten möchtest, solltest du auf eine optimale Nährstoff-Zusammensetzung Acht geben. Obst alleine reicht beispielsweise nicht.

Ab dem 5. oder 6. Monat kannst du dein Baby langsam von der Muttermilch auf eine festere Mahlzeit wie den Babybrei umgewöhnen. Dabei solltest du dem Baby anfangs nur Gemüsebrei füttern.

Ist es besser den Babybrei zu kaufen oder selbst zu machen?

Grundsätzlich sind für dein Baby beide Varianten gut geeignet. Das Kaufen eines fertigen Babybreis ist jedoch zeitsparender.

Die einen finden es praktischer die bereits fertige Nahrung für das Baby zu kaufen. Die anderen möchten lieber selbst genau bestimmen, was in den Babybrei hineinkommt und was nicht.

Der große Vorteil des Selbstkochens ist jedoch, dass du jegliche Variationen von Babybreis mit unterschiedlichen Zutaten zubereiten kannst.

So bringst du Abwechslung in die Ernährung deines Kindes und kannst genau auf die Vorlieben deines Babys eingehen. Die Geschmacksvielfalt wirkt sich auf die zukünftigen Essgewohnheiten des Babys aus und hilft so Übergewicht vorzubeugen.

Der Nachteil beim Selberkochen ist jedoch, dass du auf einen optimalen Nährstoff-Mix Acht geben solltest. Bei Fertiggläsern wird bereits eine genaue Nährstoffverteilung geboten und du musst nicht mehr viel Aufwand betreiben.

Ab welchem Monat solltest du dem Baby Babybrei geben?

Bis dein Baby 5 bis 6 Monate (17. bi 26. Woche) alt ist, solltest du mit dem Kochen des Babybreis noch warten. Am besten ist es, wenn du den ersten Brei aus Gemüse machst, da diese Nahrung für dein Baby anfangs sehr ungewohnt sein wird.

Danach kannst du langsam damit beginnen, Kartoffeln hinzuzugeben oder auch mageres Fleisch. Da dein Baby zuvor nur die Muttermilch oder Milch oder dem Fläschchen kannte, muss es sich erst mit den verschiedenen Geschmäckern vertraut machen.

Mit welchen Geräten kannst du den Babybrei zubereiten?

Du hast zwei Optionen, wie du den Babybrei für dein Baby zubereiten kannst:

  • Topf und Pürierstab
  • Kombinationsgerät aus Dampfgarer und Mixer

Du kannst den Babybrei, nachdem du im Kochtopf alle Zutaten vermengt und gekocht hast, zusätzlich pürieren. Das Pürieren mit einem Pürierstab eignet sich besonders für noch etwas jüngere Kinder, da diese die Stückchen schwer schlucken können. (Bildquelle: 123rf.com / dolgachov)

Beim Kombinationsgerät musst du nichts machen, außer alle Zutaten, waschen, schneiden und in den Behälter zu geben.

Eine der Garzeit entsprechenden Menge an Wasser gibst du in eine dafür vorgesehene Öffnung. Nachdem alle Zutaten gegart sind, drehst du das Gerät und die Lebensmittel werden gemixt.

Folgende Vor- und Nachteile hast du bei einem Dampfgarer-Mixer-Kombigerät im Vergleich zu der klassischen Methode mit Topf und Pürierstab:

Vorteile
  • Bedienung mit einer Hand möglich
  • Kein Anbrennen oder Überkochen
  •  Küche muss danach nicht geputzt werden, da alles im geschlossenen Behälter passiert
  • Einfache Reinigung aller Teile in der Spülmaschine
  • Wertvolle Vitamine bleiben durch das Garen enthalten
Nachteile
  • Keine großen Mengen können vorgekocht und somit eingefroren werden
  • Fassungsvermögen des Behälters: 700 &#8211
  • 1500 ml
  • Teurer in der Anschaffung

Welche Lebensmittel und Öle eignen sich für die Zubereitung eines Babybreis?

In den ersten Monaten solltest du nitratreiches Gemüse wie Fenchel oder Spinat beim Kochen des Babybreis weglassen.

Milde, cremige Arten, wie Kürbis, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Möhren oder Pastinake sind für den Beginn der Babybrei-Ernährung deines Kindes sinnvoll.

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#BABYBREI Man startet in unseren Breitengraden die Beikost ja mit Gemüsebrei. Nur: welches Gemüse eignet sich für den #Beikoststart? Dazu gibts einen neuen Beitrag auf dem Blog ➡️missbroccoli.com (Link in Bio) 🍴 Wir sind nun gut in der Babybrei-Phase angekommen, dazwischen gibt’s mal Fingerfood und wir probieren #BLW (mein Baby mag es viel mehr als mein erster Sohn damals), doch Brei mag er auch ganz gerne und ich bin froh, denn für die Grosseltern und Kita ist es einfacher so, wenn er #Babybrei isst. (Schaut mal in der Story, da zeige ich euch unser heutiges Mittagessen). Deshalb gibt’s bei uns einen Mix aus Brei und Fingerfood – ich mag mich da auch nicht auf das eine oder andere festlegen. Da sich viele Eltern fragen, welches #Gemüse sich für den Beikostbeginn eignet, habe ich auf dem Blog einen Beitrag darüber verfasst. Darin findet ihr alle wichtigen Infos, auch welches Gemüse man ab dem 9. Oder 10. Monat geben darf – und welches Gemüse sich gar nicht für den Start eignet. Mit welchem Gemüse habt ihr begonnen? #toddlerfood #babyfood #babybreiselbermachen #breirezepte #rezepte #babyboy #gemüsebrei #mittagessenfürbabies #babyessen #beikost #veggiebaby #beikosteinführung #mittagsbrei #healthybabyfood #mamablogger #babyfoodrecipes #babyfoodideas #lebenmitbaby #lebenmitkindern #babypuree #kochenfürkleinkinder

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Öle sind besonders wichtig für die Fettaufnahme des Babys. Diese machen die Nährstoffe für den Körper deines Kindes besser verwertbar.

Empfehlenswert sind Raps-, Lein-, Kokos-, Soja-, Oliven-, Weizenkeim- und Walnussöl. Des Weiteren gibt es spezielle Beikost-Öle, die einen hohen Gehalt an Fischöl haben, da diese die gesunden Omega-3-Fettsäuren enthält.

Geringen Mengen an pflanzlichen Ölen werden jedem Brei beigefügt: 1-2 TL pro 100 g Babybrei.

Als Getreide eignen sich Hafer- und Hirseflocken gut, aber auch Dinkelgrieß wird als Babybrei-Zusatz gut verdaut.

Zubereitung von Babybrei: 4 leckere Rezepte

Babybrei mit Avocado und Zucchini

Durch die Avocado liefert diese Brei wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Aus diesem Grund musst du kein zusätzliches Rapsöl beimengen. Da im Sommer der regionale und saisonale Zucchini-Anbau besonders hoch ist, kannst du diesen Babybrei mit frischen Zutaten zubereiten.

Der vegetarische Mittagsbrei eignet sich am dem 5. Monat.

Folgende Zutaten benötigst du für diesen Babybrei:

Zutat Menge
Zucchini 100 g
gekochter Reis (roher Reis) 50 g (25 g)
Avocado 1/4
Hirseflocken 1 EL
Apfelsaft 3 EL

Achtung: Der Reis wirkt stuhlfestigend. Daher solltest du diesen Babybrei deinem Baby nur füttern, wenn dieses auch keine Verdauungsprobleme hat.

Vollkornreis eignet sich am besten für die Zubereitung, da dieser die meisten Nährstoffe beinhaltet. Des Weiteren kannst du auch Parboiled Reis oder den gut pürierbaren Milchreis verwenden.

Den Babybrei mit Avocado und Zucchini bereitest du folgendermaßen zu:

  1. Du wäscht die Zucchini und schneidest diese anschließend in kleine Würfel.
  2. Die Zucchini-Würfel gibst du mit 50 – 60 ml Wasser in einen kleinen Topf. 7 – 8 Minuten leichtes köcheln sollte reichen.
  3. Anschließend gibst du Hirseflocken und Reis dazu und lässt diese Zutaten leicht aufkochen und weiter 2 – 3 Minuten quellen.
  4. Nun schneidest du das Fruchtfleisch von dem Viertel einer Avocado in kleine Würfelchen, mengst diese zusammen mit dem Apfelsaft deiner Masse bei und pürierst alles.
  5. Abschließend testest du, ob der Brei passend oder zu fest ist. Ist dieser zu fest, so kannst du noch etwas Wasser hinzugeben.

(Quelle: babybrei-selber-machen.de)

Babybrei mit Couscous, Karotte, Aprikose und Hackfleisch

Der Babybrei mit Couscous, Karotte, Aprikose und Hackfleisch ist für Kleinkinder ab 9./10. Monat geeignet, da dieser nicht mehr fein püriert wird. Der Brei eignet sich als Mittagessen für dein Kind.

Das Couscous kannst du fertig kaufen, danach musst du dieses mit heißem Wasser aufgießen und kurz quellen lassen.

Willst du eine vegetarische Version dieses Breis herstellen, so musst du nur das Hackfleisch durch 10 g Getreideflocken ersetzen.

Folgende Zutaten benötigst du für diesen Babybrei:

Zutat Menge
mageres Rinderhackfleisch 30 g
Karotten 100 g
Rapsöl 1 El
gekochter Couscous 50 g
Aprikose 1

Diesen Babybrei bereitest du folgendermaßen zu:

  1. Als erstes wäscht und schälst du die Karotten. Anschließend schneidest du diese in kleine Stücke.
  2. Die Karottenstücke gibt du mit dem Hackfleisch und 50-60 ml Wasser in einen kleinen Topf. Bei leichter Hitze und geschlossenem Deckel lässt du alles 10 Minuten lang kochen.
  3. Währenddessen immer wieder umrühren und das Hackfleisch in ganz kleine “Krümel” zerdrücken, sodass es nicht zu sehr zusammen klebt.
  4. Nun wäscht und entsteinst du die Aprikosen. Anschließend schneidest du diese in kleine Stücke.
  5. Die Aprikose gibst du ebenfalls in den Topf und lässt alles zusammen noch einmal weitere 2-3 Minuten leicht dünsten.
  6. Gemüse, Fleisch und die Aprikose zerdrückst du mit einer Gabel grob.
  7. Schlussendlich mengst du den Couscous und das Rapsöl bei.

Tipp: Wenn der Brei für dein Baby noch zu grob ist, kann du diese auch einfach mit einem Pürierstab pürieren.

(Quelle: babybrei-selber-machen.de)

Babybrei mit Melone und Haferflocken

Ein Nachmittagsbrei mit Melonen eignet sich für dein Baby besonders gut, da die Melonen von Natur aus sehr süß sind. Außerdem enthalten diese wertvolles Vitamin C und A. Der Brei eignet sich für Babys ab dem 7./9. Monat.

Folgende Zutaten benötigst du für diesen Babybrei:

Zutat Menge
Wasser 100 ml
feine Vollkorn-Haferflocken 20 g
Rapsöl 1 Tl
reife Honig- oder Cantaloup-Melone 100 g

Diesen Babybrei bereitest du folgendermaßen zu:

  1. Du gibt die Haferflocken und das Wasser zusammen in einen kleinen Topf und lässt diese aufkochen.
  2. Diese Zutaten lässt du 2-3 Minuten weiterköcheln.
  3. Nachdem das Haferflocken-Wasser-Gemisch etwas abgekühlt ist, pürierst du diese mit der Melone und dem Rapsöl.
  4. Ist der Babybrei zu dickflüssig für dein Baby, so kannst du einfach no ein wenig abgekochtes Wasser hinzugeben, bis dieser die optimale Konsistenz hat.

(Quelle: babybrei-selber-machen.de)

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Babybrei mit Schmelzflocken und Erdbeeren

Schmelzflocken liefern wertvolles Eisen und Eiweiß und sind außerdem extrem schnell zubereitet. Dieser Abendbrei ist für Baby ab dem 9. Monat empfehlenswert.

Folgende Zutaten benötigst du für diesen Babybrei:

Zutat Menge
Schmelzflocken 20 g
Vollmilch 200 ml
Erdbeeren ca. 3-4

Diesen Babybrei bereitest du folgendermaßen zu:

  1. Du gibt die Schmelzflocken mit der Milch zusammen in einen kleinen Topf und lässt die beiden Zutaten aufkochen.
  2. Anschließend lässt du die gekochte Masse abkühlen.
  3. Währenddessen pürierst du die Erdbeeren entweder vollständig oder zerdrückst diese einfach nur mit einer Gabel, abhängig davon wie „stückig“ das Essen für dein Baby schon sein darf.
  4. Schlussendlich gibst du die Erdbeeren zu dem Schmelzflockenbrei dazu und verrührst diese.

Es ist wichtig, dass du unbedingt Vollmilch mit 3,5% Fett verwendest, da die fettarme Milch zu wenig Fett enthält. Ob du Haltbarmilch oder frische Milch verwendest spielt dabei keine Rolle.

(Quelle: babybrei-selber-machen.de)

Trivia: Was du sonst noch über das Selbermachen von Babybrei wissen solltest

Kann der Babybrei auch im Thermomix zubereitet werden?

Den Babybrei für dein Kind kannst du auch bequem im Thermomix zubereiten. Dabei ist es besonders wichtig, dass immer genug Garflüssigkeit vorhanden ist.

Wir haben dir ein Video zur Zubereitung von einem Gemüse-Kartoffel-Brei mit dem Thermomix herausgesucht. Viel Spaß beim Nachmachen!

Wie lange ist der Babybrei eingefroren haltbar?

Im Gegensatz zu gekauften Babybreis in Fertiggläsern, sind selbstgemachte Babybreis weitaus weniger lange haltbar und müssen somit eingefroren werden, wenn diese beispielsweise erst eine Woche später verzehrt werden sollten.

Besonders praktisch ist das Einfrieren von Babybrei, da du dir viel Zeit sparst. Du kochst einmal eine größere Menge vor, portionierst diese danach in Tupperdosen und kannst je nach Bedarf die einzelnen Portionen in kürzester Zeit zu Hand nehmen und deinem Kind füttern.

Deinen selbstgemachten Babybrei solltest du möglichst frisch einfrieren, da dabei die meisten Vitamine enthalten bleiben und auch der Brei die längste Haltbarkeitsdauer aufweist.

Tipp: Beim Einfrieren solltest du besonders auf die Sauberkeit der verwendeten Behälter Acht geben, da sich sonst Keime in dem Gericht ansammeln können.

Am besten erfolgt die Aufbewahrung bei mindestens -18°C. So hält dein Babybrei auch über mehrere Monate.

Wichtig ist es, dass du die Aufbewahrungsbehälter optimal verschließt. Sonst könnte die Nahrung verunreinigt werden.

Hier haben wir dir ein Video herausgesucht, wo du sehen kannst, welche Behälter sich beispielsweise für das Einfrieren von Babybrei eignen:

Gründsätzlich lassen sich Babybreis aller Art einfrieren, jedoch sind diese unterschiedlich lange haltbar:

Art des Breis Haltbarkeitsdauer
Gemüse- und Obstbrei bis zu 6 Monaten
Fisch- und Fleischbrei 3 Monate
Milchbrei nicht länger als 2 Monate
Babybrei mit Avocado, Melone, Banane oder Kartoffeln Einfrieren ist nicht empfehlenswert – Brei mit diesen Zutaten sollte immer frisch zubereitet werden

7 praktische Tipps für das Zubereiten eines Babybreis

Verwenden von hochwertigen Zutaten

Du solltest beim Selberkochen von Babybreis ausschließlich Zutaten mit höchster Qualität verwenden, da der Magen von Babys noch sehr empfindlich sein kann.

  • Die Frische der Zutaten ist ausschlaggebend. Umso so frischer ein Obst oder Gemüse ist, desto mehr Vitamine und hochwertige Nährstoffe sind enthalten. Dementsprechend ist der Brei auch gesünder.
  • Entscheide dich ausschließlich für regionale und saisonale Bio-Lebensmittel. Dabei kannst du dir sicher sein, dass dein Obst oder auch Gemüse nicht mit Pestiziden oder anderen Giftstoffen versehen ist.

Ausgewogenen Nährstoff-Mix beachten

Wenn du eine industriell hergestellten Beikostmix kaufst, so kannst du sicherstellen, dass darin ein ausgewogener Nährstoff-Mix und auch genügend Obst und Gemüse vorhanden ist. Machst du den Babybrei jedoch selbst, so musst da auf eine ausgewogene Zusammensetzung der Nährstoffe achten.

Alleine Obst als Mahlzeit zu werten reicht nicht, auch Gemüse alleine beinhaltet zu wenig Eisen, um auf Fleisch komplett verzichten zu können.

Empfehlenswert ist es, deinem Baby anfangs einen Brei aus Gemüse zu füttern, danach mengst du als erstes Kartoffeln, dann mageres Fleisch bei. Bei Fleisch wählst du am besten ein Zartes aus, da sich dieses leichter pürieren lässt.

Im Rezeptteil findest du vier tolle Rezepte für die Zubereitung verschiedener Babybreis.

Babybrei schonend zubereiten

Hierbei können wir dir drei Tipps auflisten, die dir dabei helfen, die wertvollen Vitamine deines Babybreis nicht zu zerkochen.

  1. Koche die Lebensmittel so kurz wie möglich. Dadurch kannst du das Auflösen bzw. Zerkochen der wasserlöslichen Vitamine verhindern.
  2. Dünste Gemüse vorwiegend, anstatt dieses zu kochen. Dünsten ist schonender als Kochen.
  3. Schneide die Zutaten vor dem Kochen/Dünsten in kleine Stücke. Kleiner Stücke garen schneller als größere und die Inhaltsstoffe bleiben enthalten.

Babybrei nicht würzen

Da sich Salz negativ auf die noch nicht vollständig entwickelten Nieren deines Babys auswirken kann, solltest du dein Babybrei auf keinen Fall nachwürzen.

Außerdem haben Babys anfangs noch sehr empfindliche Geschmacksnerven. Gewürze, Kräuter und andere Geschmacksverstärker würden diese überfordern.

Optimale Konsistenz beachten

Da dein Baby noch keine oder wenige Zähne hat ist es besonders wichtig, dass dein Babybrei über die optimale Konsistenz verfügt.

Wenn dein Baby noch wenig bis kaum Zähne hat, solltest du die Konsistenz unbedingt so cremig wie möglich machen, damit dieses keine Stückchen beißen muss. Dabei pürierst du das Gericht am besten. (Bildquelle: 123rf.com / Oksana Kuzmina)

Wenn dein Baby beginnt Babybrei zu essen, solltest du diesen anfangs unbedingt fein pürieren. Dadurch kann dein Baby die Nahrung leichter schlucken. Später kann der Brei auch kleine Stückchen enthalten.

Es kann auch passieren, dass der Babybrei zu fest ist, dann mengst du einfach ein wenig Wasser bei und somit wird die Konsistenz flüssiger.

Richtige Aufbewahrung von Babybrei

Du musst den Babybrei nicht jeden Tag aufs Neue frisch zubereiten, sondern kannst diesen auch praktisch in größeren Mengen auf Vorrat kochen und danach einfrieren. So hast du jeder Zeit die Möglichkeit, diesen aufzutauen.

  • Beim Einfrieren solltest du besonders darauf achten, dass du luftdichte Gefrierbehälter verwendest. Mit nur minimalem Kraftaufwand kannst du den Behälter wieder öffnen und der Babybrei ist servierfertig.
  • Wenn der Babybrei innerhalb von 24 Stunden verzehrt wird, kannst du diesen auch im Kühlschrank aufbewahren. Jedoch solltest du diesen nach maximal 24 Stunden unbedingt entsorgen, da ab diesem Zeitpunkt die Keimbelastung zu hoch ist.

Hygiene beim Kochen von Babybrei

Angefangen bei den Zutaten, über die Zubereitung bis hin zur Aufbewahrung musst du überall auf äußerst hygienische Bedingungen achten. Vor der Zubereitung solltest du alle Zutaten wie Obst und Gemüse immer ausreichend mit Wasser abwaschen, um diese von Schadstoffen und Schmutz zu befreien.

Fazit

Für die Zubereitung des Babybreis gibt es unzählige verschiedene Rezepte, die dein Baby optimal mit wertvollen Nährstoffen versorgen. Du kannst beim Selbermachen des Breis auf die Vorlieben deines Babys eingehen und diesem jeden Tag die Lieblingsgerichte zubereiten.

Du solltest beim Vorkochen und Einfrieren darauf achten, dass du das Gericht erst dann einfrierst, wenn es fast abgekühlt ist. Das Auftauen darf nur einmal erfolgen. Friere Nahrung, die dein Kind nicht aufisst, nicht erneut ein, sondern entsorge diese besser.

Willst du den bequemeren Weg der Zubereitung gehen, so kannst du dir ein Kombigerät aus Dampfgarer und Mixer zulegen. Dabei hast du deutlich weniger zu tun, als mit eine Kochtopf und Pürierstab.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://babybrei-selber-machen.de

[2] https://www.babyartikel.de/magazin/dampfgarer-und-mixer-lohnt-sich-die-anschaffung

[3]https://www.richtigessenvonanfangan.at/fileadmin/Redakteure_REVAN/user_upload/2017.07.14_REVAN_Babys_erstes_Löffelchen_de.pdf

[4] https://www.vital.de/gesunde-ernaehrung/ernaehrungs-tipps/artikel/welches-gemuese-ist-fuer-welches-babyalter-richtig

Bildquelle: 123rf.com / magone

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