Ist ein Baby unterwegs und es wird noch die richtige Ausstattung gesucht? Oder ist ein vorhandenes Kind mittlerweile alt genug, um die Anschaffung eines neuen Kinderwagens in Betracht zu ziehen? Dann könnte ein Buggy die richtige Wahl sein!

In unserem großen Buggy Test 2019 haben wir dir ausführliche Hintergrundinformationen  rund um das Thema Buggy zusammengestellt. Du findest antworten zu den wichtigsten Fragen und wir stellen dir verschiedene Arten von Buggies genauer vor. Außerdem geben wir dir einige Kriterien an die Hand, auf die du beim Kauf unbedingt achten solltest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Buggy ist eine besondere Form des Kinderwagens und ein praktisches Transportmittel für Babies und Kleinkinder. Durch die große Auswahl an Farben und Designs findest auch du das passende Modell für dein Kind.
  • Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Buggies für Neugeborene und große Kleinkinder, Buggies für mehrere Kinder und Zwillinge, Buggies für Reisen und Sport-Buggies.
  • Wichtige Kaufkriterien bei der Wahl eines geeigneten Buggies sind unter anderem die Maße, das Artikelgewicht, die Materialien, das Design und das GS-Prüfsiegel.

Buggy Test: Favoriten der Redaktion

Der beste klappbare Buggy

Trotz seiner kompakten Bauweise und der stabilen Stahlkonstruktion im Rahmen ist dieser Buggy ein Leichtgewicht, wenn es um den sicheren Spaziergang mit dem Kleinkind geht.

Besonders die Möglichkeit, den Buggy mit wenigen Handgriffen zusammenklappen zu können, ist für den Transport oder Reisen optimal.

Für die nötige Sicherheit sorgt der praktische 5-Punktgurt, mit dem das Kind optimal im Sitz gehalten wird. Die schwenkbaren Vorderräder, die sich bei Bedarf auch feststellen lassen, gelingt auch das Überqueren von besonders unebenen Wegen.

Mit der zentralen Feststellbremse an den Hinterrädern ist zudem auch dann für die Sicherheit gesorgt, wenn der Buggy einmal abgestellt wird.

Der Buggy mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Dieser Buggy bietet mit einem idealen Preis eine hohe Qualität, Sicherheit und Komfort für dich und dein Kind. Durch das leichte Gewicht kannst du den Buggky ideal anschieben, wenn nötig auch nur mit einer Hand.

Verstellbare Liegepositionen und Sonnendeck mit UV-Schutz erhöhen den Komfort für dein Kind. Die Sicherheit ist gewährleistet durch einen 5-Punkt-Gurt.

Der beste Buggy für zwei Kinder

Der Zwillings- und Geschwisterbuggy ist der ideale Begleiter für Ausflüge mit zwei Kindern. Er bietet dir und deinem Nachwuchs jede Menge Komfort.

Dazu zählt beispielsweise das großzügige Platzangebot, die unabhängig voneinander verstellbaren Rückenlehnen, sowie verstellbaren Fußstützen und Verdecke die individuell an die Bedürfnisse deiner Kinder angepasst werden können.

Mit seinen Abmessungen ist der Zwillingswagen sehr klein und kompakt einzuklappen, weshalb er kein großes Problem beim Transport darstellt und sich im Alltag mühelos herum bugsieren lässt.

Auch bringst du den Buggy trotz der Breite von 78 cm durch jede reguläre Tür, womit das erste große Zwillingswagen-Problem schon mal aus der Welt geschaffen ist.

Der Buggy wird ab einen Kindesalter von 6 Monaten empfohlen, kann durch einen zusätzlichen Kinderwagenaufsatz aber auch schon früher angewendet werden.

Der Kinderwagen besitzt vier geschäumten/gefederte, abnehmbare Kunststoffräder sowie schwenk- und feststellbaren Vorderräder.

Der beste Allrounder Buggy

Der Buggy besitzt aufgebaut die Maße von 86 x 54 x 100 cm und zusammengefaltet die Maße von 86 x 54 x 30 cm. In Kombination mit einem Gewicht von nur 9,4 kg ist der Buggy leicht zum Tragen und sehr gut zum Verstauen und passt somit auch in kleine Kofferräume.

Der Buggy ist ab einem Kindesalter von 6 Monaten empfohlen, kann aber nach Herstellerinformation mit einem Gewicht von 14 kg belastet werden.

Der Bezug ist aus 100 % Polster zusammengesetzt, welcher nicht nur gut zum Reinigen ist, sondern durch den dick gepolsterten Sitzbezug auch noch super bequem für dein Kind ist.

Der gepolsterte 5-Punkte-Sicherheits Gurt, der abnehmbare Sicherheitsbügel und eine schuhfreundliche und einfach zu bedienende OneTouch-Bremse Hinterradbremse, bieten zudem auch noch den höchsten Grad an Sicherheit.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Buggy kaufst

Worin liegen die Vorteile eines Buggys gegenüber anderen Kinderwägen?

Der Buggy ist eine besondere Form des Kinderwagens und gehört zu der Unterkategorie der Sportwägen. Er zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er besonders praktisch ist. Er bietet den Kleinkindern an, die Umwelt sitzend zu erkunden und wahrzunehmen, wenn sie nicht mehr laufen möchten.

Besonders für die Eltern ist er ideal, da er durch ein Regenschirmfaltsystem meist nur einen bis sehr wenige Handgriffe benötigt, um ihn auf oder wieder abzubauen. Das macht ihn sehr einfach hand zu haben. Er ist meistens nicht besonders groß und sehr platzsparend, sodass man ihn leicht in den Kofferraum verstauen kann und er deshalb auch gut für kleine Autos geeignet ist.

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Normale Buggys wiegen heutzutage zwischen fünf und zehn Kilogramm und sind damit um einiges leichter als andere Kinderwägen. Durch diese besondere Leichtigkeit der Buggys kannst du ihn fast überall hin mitnehmen ohne dafür großen Aufwand zu betreiben: egal ob in den Urlaub, in die Stadt oder auch nur für einen Spaziergang durch den Wald.

Trotz der Leichtigkeit ist ein Buggy sehr stabil und robust gebaut, sodass er dem ständigen Auf- und Zusammenklappen auf die Dauer gut standhalten kann.

Es gibt eine sehr große Auswahl an Kinderwägen, deswegen solltest du alle Eigenschaften und vor allem die Kundenbewertungen unbedingt anschauen.

Ein weiterer wichtiger Vorteil der leichten und robusten Wägen gegenüber den Kombikinderwagen  ist die extreme Wendigkeit, welches das rangieren durch gefüllte Straßen oder gar Menschenmassen extrem erleichtern kann. Dies macht den Buggy zu dem perfekten Begleiter und zu einem Muss für jede Familie.

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Wusstest du, dass es neben den typischen Buggys auch alternative Varianten, wie zum Beipiel Bollerwagen gibt?

Das ist super praktisch, wenn du auch mal mehrere Kinder transportieren willst. Außerdem haben die Kleinen mehr Platz und Raum.

Buggys gibt es heute in enormer Vielfalt, für das Gebirge, Reise, zum Joggen, als Kombiwägen wie auch in vielen weiteren verschiedenen Formen, Arten und Designs, sodass für jeden Typen, egal ob werdende Eltern oder Großfamilien, was dabei ist.

Die Vorteile kurz zusammengefasst:

  • Regenschirmfaltsystem
  • Einfach Aufbau
  • Sehr leicht und platzsparrend
  • Transportfähig
  • Stabil und robust
  • Sehr wendig
  • Große Vielfalt an Designs, Formen und Farben

Was kostet ein Buggy?

Ein Buggy kann man schon ab 30 Euro in Onlineshops erwerben. Jedoch sollte man darauf achten, dass die Buggys mit einem Zertifikat nach EU Norm ausgestattet sind, der die Sicherheit des Wagen versichert.

Ansonsten findet man die meisten Buggys zwischen 40 und 200 Euro, der Preis kann jedoch auch mehrere hunderte Euro bis zu höheren vierstelligen Beträgen betragen. Je nach Marke, Hochwertigkeit, Komfortabilität  Design, Bereifung und sonstigen zusätzlichen Ausstattungen variiert hier natürlich der Preis.

Dabei kostet ein einfacher zusammenklappbarer Buggy ohne viel Zusatz natürlich weniger als ein hochwertiger Kombibuggy bei den man die Fahrtrichtungen verstellen kann.

Hier findest du eine Preistabelle, die dir einen groben Überblick über den Preisrahmen je nach Kategorie verschaffen soll.Preise können jedoch je nach Hochwertigkeit,Marke oder sonstigen Faktoren abweichen und über oder unter dem hier genannten Budget liegen.

Kategorie Preis
Maxi-Cosi Buggy ab 200 Euro
Kombibuggy ca. 150-800 Euro
Zwillings-/Geschwisterbuggy ca. 70-450 Euro
Reisebuggy (einfacher Buggy) ca. 25-180 Euro
Jogger (Sport-Buggy) ca. 120-600 Euro

Wenn das dir aber zu teuer sein sollte, kannst du dich nach einem gebrauchten Buggy umsehen, unzählige davon werden in verschiedenen Internetportale wie z.B eBay oder auch in lokalen Börsen preisgünstig angeboten.

Wo kann ich mir einen Buggy kaufen?

Den Kinderbuggy kannst du sowohl in Babygeschäften, großen Kaufhäusern, Warenhäusern wie auch in Onlineshops oder in online Handlungen kaufen. Auch bieten oft eigene Babymarken mehrere Modelle in ihren Shops an.

Hier findest du einige Ergebnisse der meist gesuchtesten Shops, die Buggys anbieten:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • Real
  • Babyone
  • Toys’R’Us
  • Trends

Ein Vorteil bei einer Bestellung im Internet ist, dass in einigen Onlineportalen auch eine Ratenzahlung möglich ist, dazu kommt das breite Sortiment, welches im Internet angeboten wird. Du kannst dir  also schon im Voraus gut überlegen welche Farbe und Ausstattung dein Buggy haben soll und du wirst es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit online finden.

Dies erspart dir, mehrere große Filialen oder Geschäfte nach einem Wagen abzuklappern. Dafür kannst du das Modell nicht oder nur schlecht vorher wie in einem Shop ausprobieren und auf Beweglichkeit, Bequemlichkeit, Stabilität und Sicherheit testen.

Ab wann sollte ich mir einen Buggy für mein Kind anschaffen?

Einen Buggy kannst du dir in der Regel dann anschaffen, wenn dein Baby selbständig für einen längeren Zeitraum sitzen kann, im Normalfall ist das circa ab 6 Monaten. Keine Panik, wenn das bei deinem Kind nicht so sein sollte, es kann natürlich auch früher oder später sein

Es gibt jedoch auch besondere verstellbare Modelle die Neugeborene oder schon Babys ab 2-3 Monaten nutzen können, schließlich bieten viele Buggy ja auch eine Liegefunktion oder unterschiedliche Schalen an. Bei der kleine Kinder nicht gleich zu sitzen brauchen, sondern die du auch mit zunehmenden Alter des Kindes verstellen oder sogar umbauen kannst und somit für die optimale Lage je nach Entwicklungsstand deines Kindes sorgen.

Autoren von kinderbuggys.net

Da Kinderbuggys meistens preiswerter sind als andere Modelle, werden sie häufig für bestimmte Anlässe, wie Urlaubsreisen gekauft. Das liegt auch daran, dass Buggys häufig viel mobiler, leichter und gut transportierbar sind.

(Quelle: Kinderbuggys.net)

Welche unterschiedliche Ausstattungen gibt es für den Buggy und warum könnte ich diese gebrauchen?

In diesem Absatz, erkläre wir dir noch mal kurz die verschiedenen und besonders nützlichen Ausstattungen für den Buggy und deren Funktionen, so kannst du noch mal kurz für dich zusammenfassen, was dein Buggy alles haben sollte.

  • Federung: dämpft den Aufprall bei unebenen Flächen, bietet mehr Komfort
  • Fußsack: schütz und hält Kind bei kaltem Wetter warm
  • Dreirad: sehr wendig, geeignet für das joggen, wandern auf verschiedene Untergründe
  • große Räder: robuster, geeignet für das Gelände und unterschiedlichen Untergründe
  • kleine Räder: handlicher, brauchen weniger Stauraum, universell einsetzbar
  • Luftreifen: federn gut, daher ideal für unebene Untergründe
  • Hartgummireifen: sehr robust, schwer zu beschädigen
  • Plastikreifen: werden oft bei sehr billigen Buggys verwendet, sehr schlechte Federung
  • Handbremse: bietet die Möglichkeit die Geschwindigkeit nach unten zu fahren und sorgt somit für geringere schlagartige Bremsungen, durch die der Wagen umkippen könnte.
  • Liegefunktion: ideal, wenn dein Kind, sich nach langen Fahrten ausruhen möchte und einschlafen will.
  • verstellbarer Schieber/ mit Fahrtrichtungswechsel: so kann das Kind sowohl dich als auch die nähere Umgebung beobachten, je nach belieben.
  • Sonnenverdeck: Schutz vor der Sonne, und verhindert das Blenden durch die Sonne +spendet Schatten.
  • Regen und Windschutz: Sorgt dafür trotz Regen trocken zu bleiben und schützt vor Wind.
  • Sicherheitsgurt: der deinem Kind selbständiges Aussteigen verbietet und zusätzliche Sicherheit bietet

Entscheidung: Welche Arten von Buggies gibt es und welche ist die richtige für dich?

Du bist auf der der Suche nach einem Buggy für dich und deinen Liebling, weißt aber nicht welcher zu dir und deinen Wünschen passt? Dann bist du auf dieser Seite genau richtig. Hier versuchen wir dir zu helfen den perfekten Buggy für dich und dein Kind zu finden. Um dir die Suche zu vereinfachen, kannst du dich hier schon mal in eine Unterkategorie einordnen. Welche Art von Buggys sucht du?
Buggys…

  • für Neugeborene bis große Kleinkinder
  • für mehrere Kinder und Zwillinge
  • kompakt für die Reise und für unterwegs
  • für besonders sportliche Personen und für unterschiedliche Untergründe

Du weißt noch nicht, was du suchst?

Dann lese dir am besten den gesamten Text durch, spätestens dann wirst du wissen welchen Buggy du kaufen möchtest.

Im weiteren Verlauf werden dir diese verschieden Kategorien nun näher beschrieben und dessen Vor-und Nachteile genauer erläutert.

Was sind die Unterschiede zwischen Buggys für Neugeborene und Buggys für Kleinkinder und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Der Buggy ist eine besondere Art des Kinderwagens egal ob für klein oder groß. Es gibt spezielle Ausrichtungen für die ganz Kleinen unter uns, wie Neugeborene oder Babys im Alter von wenigen Monaten, aber auch für Kleinkinder bis zu 4 oder manchmal sogar 5 Jahren.

Buggys für Babys im Alter von wenigen Monaten sollten natürlich nicht dieselben Eigenschaften besitzen, wie später die für Kleinkinder. Schließlich sollen Babys es ja noch möglichst behütet und wohlig warm haben. Sie können selbst noch nicht sitzen, geschweige denn laufen und dürfen daher ruhig ein bisschen von der Außenwelt abgeschirmt und geschützt werden, indem sie in einer bequemen Liegeposition transportiert werden.

Im Gegensatz dazu sollte der Buggy für Kleinkinder möglichst kompakt und einfach zu handhaben sein. Zudem sollte er dem Kind eine mögliche Sitzgelegenheit bei Spaziergängen oder Stadtbesichtigungen bieten, aber auch die Möglichkeit auszusteigen und selbst laufen zu können, falls sie das denn schon können.

Möchtest du einen Buggy für ein Baby unter 6 Monaten …

..so ist es wichtig beim Kauf darauf zu achten,dass er eine Liegefunktion besitzt. Außerdem sollte der Buggy gut gepolstert sein wie auch abgeschirmt von der Außenwelt, besonders geeignet ist dafür ein Wagen mit Schiebefunktion oder zumindest sollte das Kind in deine Richtung sehen können,so merkst  du sofort, wenn etwas nicht stimmt. Auch das Baby spürt so deine Nähe und hat dich besser im Blick.

Ideal für Babys sind daher Babyschalenbuggys (auch Maxi-Cosi- Buggys) gennant wie auch Kombibuggys.

MaxiCosi-Buggys sind eine besondere Art des Buggys ,bei denen man eine abnehmbare Babyschale an den Rahmen des Wagens befestigt. Die Babyschale kann durch das Herausnehmen auch als Kindersitz fungieren, und der Kinderwagen bietet daher meist zwei Funktionen. Auch ist der Maxi Cosi sehr leicht und klein und daher perfekt zu verstauen. Jedoch ist diese Variante nur für die ersten Lebensmonate des Kindes geeignet bis er oder sie schließlich zu groß für die Schale wird.

Vorteile
  • Super kompakt und praktisch für Babys
  • Leicht und Klein
  • Herausnehmbare Babyschale
  • 2 in 1 Funktion
  • Kann man überall mit hinnehmen
Nachteile
  • Nicht für Kleinkinder geeignet (bei nur einer Babyschale)
  • Bietet weniger Schutz
  • Für den Winter ungeeignet (ohne weitere Polsterungen)
  • Nichts für längere Reisen oder Touren
  • Designmodelle können sehr teuer werden

Den Kombibuggy hingegen kann man mit zunehmendem Alter des Kindes so umbauen ,dass er für jedes Alter des Goldstückes geeignet ist und daher auch einen langjährigen Gebrauch garantieren kann.

Zwillings-Buggys garantieren eine leichtere Handhabung bei Doppelsegnung. Wie man sieht ein Spaß für die ganze Familie.

Hierbei besitzt du meistens unterschiedliche Schalen (ähnlich wie beim MaxiCosi) die du in den Rahmen des Kinderwagen einbauen kannst  z.B eine Liegeschale wie bei normalen Kinderwagen,sowie eine Babyschale mit Sitzfunktion und/oder verstellbaren Sitz.

 ..oder suchst du nach einem Buggy für Kleinkinder (ab 6 Monaten bis zu 4 Jahren)?

Für Kleinkinder kannst du daher auch einen Kombibuggy nutzen. Da Kombibuggys meist etwas teurer sind, reicht aber auch schon ein ganz normaler Buggy aus. Eine Liegefunktion ist aber auch hier von Vorteil. Sollte dein kleiner Prinz oder Prinzessin mal zu erschöpft von den langen Fahrten und vielen Eindrücken werden, so kann er oder sie somit schön einschlummern.

Vorteile
  • Mehrfachfunktion durch unterschiedliche Aufsätze
  • Sowohl für Babys,wie auch für Kleinkinder geeignet
  • Du ersparst dir den Kauf eines weiteren Kinderwagens
  • Komfortablere Ausrichtung wie beim einfachen Buggy
Nachteile
  • Meist teurer als ein einfacher Buggy
  • Aufwendigerer Aufbau bei Aufsatzwechsel
  • Etwas klobiger

Beim Kauf von Kinderwägen von Kleinkindern ist jedoch auf das zugelassene Gewicht und Alter des Kindes zu achten, da viele Buggys nur für ein Körpergewicht bis zu 15 kg ausgelegt sind, sollte man sich vorher gut darüber informieren und sich gegebenenfalls ein Modell, das für schwere oder ältere Kinder geeignet ist, besorgen.

Was sind die Besonderheiten von Buggys für mehrere Kinder oder Zwillinge und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Hast du das Glück, die Mutter oder der Vater von nicht nur einem Kind sondern gleich mehreren Kinder im ähnlichen Alter oder gar Zwillinge (evtl. Drillinge) zu sein,so eignet sich ein Geschwister- oder Zwillingsbuggy (Drillingsbuggy) besonders gut.

Diese sind zwar etwas teurer, aber einfach perfekt bei mehreren Kindern, so brauchst du und dein Partner nicht jeder einen Kinderwagen zu schieben, sondern einer von euch ist in der Lage, beide eurer Lieblinge zu schieben, während der andere die Taschen beim Straßenbummel  tragen darf.

Zwillingsbuggys sind relativ schmal, sodass sie meist auch durch Türen passen, jedoch noch genug Platz für beide Kinder bieten und mit einem Gewicht von 10 bis 20 kg  sind sie auch nicht sonderlich schwer. Erschweren könnte dem ein oder anderen aber dennoch die Platzeinnahme im Kofferraum.

Vorteile
  • Nur einer muss schieben
  • Leichter als zwei Buggys
  • Bietet Kindern ausreichend Platz
  • Stabil genug für zwei Kinder
Nachteile
  • Kostenintensiver als ein normaler Buggy
  • Schwerer aufzubauen
  • Relativ groß,beansprucht daher mehr Platz
  • Passt nicht in jedes Auto (eventuell auch nicht durch alle Türen)
  • Nicht besonders handlich,schwerer zu schieben

Auch sind diese Typen des Buggys oftmals etwas komplizierter zu zusammenzubauen, sie sind jedoch immer noch relativ gut zusammenklappbar im Gegensatz zu Zwillingskinderwägen.

Was sind die Besonderheiten von kompakten Buggys für die Reise und für unterwegs und worin liegen ihre Vor-und Nachteile?

Du willst mit deinen Lieblingen vereisen oder einfach nur eine kleine Städtetour machen?

Dann kennst du sicher diese Situation: Der Sommer bricht an, die Sonne scheint, und alle möchten ab in den Urlaub. Vor Ort fängt dann aber der kleine Schatz zu jammern an, weil er nicht mehr gehen möchte: ihm tun die Füße weh. Du und dein Partner würden aber gerne noch weiter die Stadt erkundigen, das Tragen des Kindes ist aber auf Dauer zu schwer und ein Kinderwagen passt nicht in das kleine Mietauto oder in ein Taxi, also was nun ?

Die perfekte Lösung ist daher ein Reisebuggy.

Nicht besonders groß, nicht besonders schwer, und vor allem eins: praktisch und super schnell aufzubauen und noch besser wieder wegzuräumen ohne,dass er im Hotelzimmer oder im Auto viel Platz einnimmt.

Es gibt wirklich spezifische Buggys mit dem Namen Reisebuggy, hierfür eignet sich aber auch genauso gut ein ganz einfach ausgestatteter Buggy mit möglichst wenig Drum und Dran.

Wie der Name schon verrät, kannst du ihn mit auf Reisen, Ausflüge, Touren und sonstige Trips oder einfach nur für unterwegs mitnehmen. Sein großer Vorteil ist, dass er sich kinderleicht zusammenklappen lässt, ein sehr geringes Gewicht besitzt und im zusammengeklappten Zustand nicht viel größer als ein Regenschirm ist. Dieses Modell ist der ideale Begleiter für unterwegs, egal ob für Auto, Bus, Bahn oder im Flugzeug.

Vorteile
  • Gehört zu den günstigeren Varianten (je nach Ausrichtung)
  • Schnelles und einfaches Ein- und Aufklappen
  • Sehr leicht und transportfähig
  • Platzsparrend und leicht zu verstauen egal ob in Auto,Taxi,Bus,Bahn oder Flugzeug
  • Perfekt für Urlaubsreisen,Touren,Ausflüge
Nachteile
  • Bietet weniger Sitzkomfort als andere Buggys, da durch die Leichtigkeit auf die Polsterung verzichtet wurde.
  • Unbequemer

Was du bei deinem Buggy für die Reise dennoch gut gebrauchen könntest:

Du benötigst höchstens ein Sonnenverdeck, der deinem Kind Schutz vor der Sonne und Schatten spendet, idealerweise lässt dieser sich auch verstellen, sowie zurück- und vorziehen, beziehungsweise ein- oder ausklappen. Gut wäre zudem noch ein Wind und Regenschutz, der das Kind vor besonders windigen und regnerischen Tagen schütz.

Wie auch ein Fußsack der bei kalten oder abendlichen Touren schön warm hält. Außerdem sollte der Buggy mit einer Liegefunktion ausgestattet sein, damit dein kleiner Racker nach einer längeren Tour auch mal zu Ruhe kommen kann,während du und deine Begleiter den Abend bei einem schönen Essen ausklingen lassen.

Was sind die Besonderheiten an Buggys für besonders sportliche Personen und für unterschiedliche Untergründe und worin liegen ihre Vor-und Nachteile ?

Du bist besonders fitnessorientiert und möchtest auch trotz deines Kindes nicht darauf verzichten, joggen zu gehen? Dann eignet sich für dich und deinen kleinen Schatz wohl ein Sportbuggy oderJogger am besten.

Der Jogger zeichnet sich durch seine drei Räder aus, anstelle der üblichen vier Räder normaler Buggys. Dadurch ist er unglaublich wendig und perfekt für den Alltag eines Sportliebhabers.

Der Sport-Buggy ist zwar etwas schwerer als der Reisebuggy, jedoch wird heute bei der Herstellung auf ein niedriges Gewicht geachtet, was ihn immer noch relativ leicht und sehr umgänglich macht.

Ein Jogger ist nicht nur die perfekte Alternative für aktive Eltern, die mit Ihrem Baby joggen, sondern auch gern wandern oder lange und unwegsame Strecken zurücklegen möchten.

Durch seine Bereifung mit großen Rädern und robusten Reifen ist er auf vielen verschiedenen Untergründen sehr gut befahrbar. Das Überqueren von Kieselwege, Waldwege, matschigen Acker, wie auch von normalen Asphalt sind daher keine Problem mehr für den Jogger.

Vorteile
  • Optimal für das Joggen, Wandern oder Befahren von verschieden Untergründen
  • Geländetauglich
  • Das Dreirad und Bereifung bietet extrem gute Wendigkeit
  • Komfortabel Sitzgelegenheit
  • Robust und besonders stabil
  • Für hohe Geschwindigkeiten geeignet (bei Handbremse)
Nachteile
  • Höherer Preis
  • Etwas größer und schwerer als städtische Buggys
  • Oft etwas komplizierter aufzubauen
  • Erst für Babys ab 9 Monate gebaut
  • Einige Modelle kippen leicht um

Jedoch solltest du auf folgende Zusätze besonders gut achten, um deinem Kind den idealen Komfort und ein besonderes Wohlbefinden zu bieten:

Dein Sport-Buggy sollte unbedingt eine gute Federung enthalten, durch die sich dein Kind beim Befahren unebener Flächen besonders wohl fühlt.

Wichtig beim Testen eines dieser Modelle ist, dass die Räder besonders beweglich sind, sodass du auch gut durch enge Straßen kommst. Ideal sind zudem auch Luftreifen, da diese für ihre gute Federung und Leichtgängigkeit bekannt sind. Denn diese geben bei unebenem Gelände als auch bei Hindernissen wie Ästen oder Steine nach und die Erschütterungen wird so nicht an das Kind weitergegeben.

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Ein weiterer nicht wegzudenkender Zusatz ist eine Handbremse, die dir möglichst schnelles Eingreifen garantiert, solltest du beim Joggen abrupt stoppen müssen.

Auch verstellbare Schieber sind bei deinem Kauf einer weiteren Überlegung wert. Diese ermöglichen, dass dein kleiner Schatz je nach Belieben entweder die Umgebung oder dich selbst beobachten kann. Das kann dir einen besseren Überblick verschaffen, sollte dein Kind mal quengeln.

Sportbuggys zeichnen sich durch größere und beweglichere Räder aus. Sie ermöglichen einen auch auf verschiedenen Untergründen zu fahren und das Kind trotzdem zu behüten. Eine Handbremse sollte auch vorhanden sein.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Buggies vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Buggys vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

  • Maße und Klappmaß
  • Artikelgewicht
  • maximale Körpergewicht
  • Altersempfehlung
  • Materialien
  • Farbe/Design
  • Bereifung
  • Art des Gurtes
  • Bremssystem
  • Sitz-und Liegefläche
  • mit Kinderwagenaufsatz
  • GS-geprüft

In den nachfolgenden Absatz kannst du jeweils nachlesen, was es mit den unterschiedlichen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Maße und Klappmaß

Die Maße und das Klappmaß beschreiben die Große deines Buggys in zusammengebauter und zusammengeklappter Form. Dies ist daher wichtig, um dir ein Bild davon zu verschaffen, wie viel Platz dein Produkt braucht.

Natürlich gibt es auch unterschiedlich große Buggys, so ist ein Zwillingsbuggy oder Jogger meist viel größer als ein Reisebuggy, sowohl in zusammengebaut als auch zusammengeklappt Form. Jedoch gibt es bei den Reisebuggys selbst auch größere und kleinere Modelle.

Ein kleiner Buggy ist immer etwas praktischer als ein Großer, er ist viel leichter zu rangieren, platzsparrender und passt in fast jedes Auto. Ein größerer Buggy hingegen bietet dagegen meistens mehr Schutz, ist aber klobiger und unpraktischer für den Transport in Straßenbahnen, Bussen oder Autos, da sie viel mehr Platz einnehmen.

Fast wichtiger als die Größe ist bei einem Kauf eines Buggys, jedoch das Klappmaß: Manche Buggys wirken oder sind aufgebaut sogar ziemlich groß, aber passen zusammengefaltet dennoch in kleine Autos.

Also unbedingt einen Blick darauf werfen, falls dieses Kriterium in der Artikelinformation gegeben ist.

Du kannst auf unserer Seite ganz oben die Buggy’s vergleichen. In der Tabelle stehen alle Eigenschaften der einzelnen Methoden aufgelistet.

Artikelgewicht

Ähnlich wie bei dem Maß geht es bei dem Gewicht um die Handhabung.

Ist ein Buggy besonders schwer,so ist er vielleicht top ausgestattet, aber auch besonders unhandlich. Es erschwert dir das Auf- und Abbauen und kostet dir auch beim Tragen oder Hochschieben über Hügel viel mehr Kraft.

An ständigen Treppen Auf- und Absteigen in einem Wohnung oder im Haus ist gar nicht erst zu denken.

Achte deshalb beim Kauf darauf,dass das Buggyeigengewicht nicht schon 20 kg beträgt, denn bedenke das bleibt nicht alles, dazu kommt das Gewicht deines Kindes und vielleicht noch Einkäufe oder Taschen die du in das Einkaufsnetz oder an den Buggy hängst.

Desto leichter also, desto einfacher fällt dir das Tragen.

Buggys gibt schon ab einen Gewicht von 4 kg  bis 25 kg. Mit einem Mittelgewicht von 10 bis 15 kg befindest du dich also noch im Rahmen. Arg viel höher sollte es aber nicht sein, es sei denn du kannst auf die Ausstattung, Design etc. nicht verzichten oder aber du hast einen starken Mann, dem das Tragen nichts aus macht.

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Maximales Belastungsgewicht

Auch hierbei geht es wieder um Kilos, diesmal handelt es sich nicht um die deines Buggys sondern um die deines Kindes. Buggys sind auf ein bestimmte Obergrenze eines Gewichtes ausgelegt, die du auf Dauer nicht überschreiten solltest.

Denn im schlimmsten Fall kann es dazu kommen, dass das Material diese Überbelastung nicht länger Stand hält und auseinander bricht, samt deinem Kind. Um so einen Zusammenbruch und einer drohender Verletzungsgefahr deines Kindes zu verhindern.

Beachte unbedingt Angaben zur maximalen Gewichtsbelastung. Bei vielen Buges liegt diese bei 15kg, es gibt aber auch besondere Modelle, für die ein höheres maximales Körpergewicht gilt wie z.B Zwillingsbuggy (30kg), aber auch Formen die nur für weniger Kilo ausgerichtet sind.

Altersempfehlung

Wie schon weiter oben erwähnt, ist nicht jeder Buggy für jedes Kinderalter geeignet. So gibt es nur eine geringe Anzahl an Buggys,die schon für Neugeborene geeignet sind (z.B MaxiCosi- und Kombibuggy), da sie nicht die ideale Ausstattung bieten.

Der Buggy ist in n der Regel für Kinder, die selbständig sitzen können, geeignet. Meist beträgt dieses Alter ungefähr 6 Monate, kann aber je nach Entwicklungsstand des Kindes oder Buggymodell variieren.

Im Folgenden deshalb eine Tabelle zur groben Orientierung:

Typ Altersempfehlung
Maxi-Cosi Buggy ab Geburt
Kombibuggy ab Geburt
Einfacher und Reisebuggy ab 6 Monate
Zwillings- und Geschwisterbuggy ab 6 Monate
Jogger ab 9 Monate

Allerdings kann man durch einen extra Adapter bei einigen Modelle eine Babyschale anschließen und daher den Buggy auch schon früher für das Kind nutzen.

Material

Das Material oder auch die Bestandteile verschaffen dir einen Überblick aus welchen Stoffen dein Buggy besteht und aus welchen Metallen oder Kunststoffen er zusammen gebaut wurde.

Diese können auf die Hochwertigkeit, Stabilität oder auch Art der Reinigung deines Buggys hinweisen.

Als Stoffe werden sehr oft Baumwolle, Polyester, Polyamid und Nylon in beschichteter oder unbeschichteter Form angeboten.

Und als Materialien für das Gestell oder den Rahmen, werden oft Aluminium, Kunstoff oder andere Metalle verwendet.

Farbe/Design

Es gibt eine besonders große Vielfalt an Farben und Designs für deinen Buggy, sodass ein Modell meist auch in mehren oder unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich ist. Diese kannst du natürlich je nach Geschmack und Belieben wählen.

Besonders nachgefragt sind momentan, Retrodesigns und Neonfarben, sowie bei Kindern sehr beliebt mit Disney-, Blümchen oder anderen Motiven verzierte Designs.

Auch sehr oft gesucht werden die Farben rosa, pink für Mädchen, wie auch orange,khaki,rot und die Klassiker beige, blau und schwarz.

Bereifung

Bei der Bereifung spielen drei Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Der Reifendurchmesser
  • Die Anzahl der Räder
  • Sowie die Art der Räder

Der Reifendurchmesser

Der Durchmesser der Reifen weißt auf die Größe des Reifen hin.

Große Reifen beginnen bei einem Durchmesser von ca.14 cm, desto größer die Räder desto schwerer zu verstauen, da das natürlich die gesamt Maße des Wagens erhöht. Jedoch können etwas größere Reifen bei vielen Modellen einfach vom Gestell abmontiert werden und so auch extra in z.B den Autokofferraum verstaut werden.

Bei kleinen Räder fällt diese Arbeit hingegen weg, diese sind sehr handlich und universell einsetzbar,jedoch nicht so robust und stabil wie größere Räder.

Die Anzahl der Räder

Die Anzahl der Räder spielt z.B bei der Wendigkeit und Beweglichkeit eine Rolle. Ein Dreirad ist z.B beim Joggen, Laufen und Wandern sehr geeignet, da diese für ihre Wendigkeit bekannt sind und man so auch höhere Geschwindigkeiten laufen kann ohne dass es zu so viel Geruckelt für das Kind kommt, da der Jogger durch sein Dreirad-System eine gute Balance besitzt.

In der Regel besitzt ein einfacher Buggy jedoch vier Räder, diese können aber auch doppelt besetzt sein, also z.B 8 Räder, so sind diese meist auch in mehrere Richtungen besser schwenkbar und du kannst den Wagen dadurch besser arrangieren und lenken.

Bei einigen Modellen,wie auch bei einigen Jogger, trifft diese Doppelrad nur bei Vorder- oder Hinterräder auf.

Die Art des Räder

Hier kannst du  zwischen Luft-, Plastik und Hartgummireifen unterscheiden je nach dem welche Art von Straßen oder Wege du gerne Befahren möchtest, ist ein andere Bereifung besonders geeignet.

Von einfachen Kunstoff- oder Plastikreifen solltest du beim alltäglichen Gebrauch jedoch eher die Finger  davon lassen. Diese sind meist der Bestanteil von sehr billigen Versionen, sie sind weder so robust noch stabil wie Hartgummi oder Lufträder, noch geben sie eine Federung ab. Das heißt jede unebene Fläche wird, Stein oder Ast den du überfährst wird an dein Kind weiter gegeben.

Luftreifen dagegen sind mit Luft gefüllte Reifen, wie bei einem Fahrrad. Dadurch haben sie den Vorteil,  dass sie sehr gut federn, was sie Ideal für das Gelände oder viele verschieden Untergründe macht. Die Luftreifen geben bei Hindernissen wie Äste, Steine oder unebene Fläche auf der Straße leicht nach und übertragen so die Erschütterungen nicht auf dein Kind .

Hartgummireifen und Vollgummireifen bestehen aus Voll oder Hartgummi und haben zwar wie die Plastikreifen auch das Problem, dass sie keine Federung besitzen und somit alle Hindernisse und unebene Flächen an das Kind weiter geben. Jedoch sind sie unglaublich robust und kaum zu unbeschädigten, egal ob man über Nägel, Scherben oder sonstiges fährt, das Gummi verhindert einen Platten zu bekommen.

Art des Gurtes

Im Punkto Sicherheit spielt der Gurt einen wichtige Rolle, sollte mal ruckartig gebremst werden, der zu befahrene Weg sehr uneben sein oder das Kind einfach ganz plötzlich den Drang verspüren,selbständig Auszusteigen. Dann ist ein Anschnallgurt einfach das A und O für jeden Kinderwagen, denn es schütz und beschütz ihren Kind vor dem rausfallen ,verletzen oder unbemerkten Aussteigen.

Unterschieden werden hier verschiedene Arten vom Gurten.

Manche Buggys sind nur mit ganz einfachen gepolsterten Haltebügel ausstattet ,die auf und zu knipsen kann. Jedoch können die Zwischenöffnungen manchmal größer sein, wohin durch die Kinder durchschlüpfen können,auch schützt diese Variante auch nicht sonderlich gut vor unebene Untergründe, bietet dem Kind aber sehr viel frei Raum und ist sehr bequem.

Ein einfacher Gurt besitzt dagegen nur eine Schnalle, durch die das Kind leicht hindurch schlupfen kann. Diese Art bietet wenig Sicherheit, ist jedoch auch sehr selten.

Der 5-Punkte Gurt bietet dagegen optimale Sicherheit, da er anders wie der 3 Punkte Gurt, bei einen Aufprall die Kraft auf 5 Punkte verteilt uns somit abschwächt.

Durch das 5 Punkte System wird zudem verhindert unter den Gurt durchzurutschen und hält somit das Kind besser im Sitz als ein einfacher Gurt.

Bei vielen Buggys trifft der gepolsterten Haltebügel aber auch in Kombination mit einen weiteren Gurt, welches dem Kind so doppelte Sicherheit bietet.

Je nach dem wie alt dein Baby ist, ist es wichtig auf der Art des Gurts zu schauen und damit einen Buggy mit passenden Gurt kaufen.

Bremssystem

Wichtig für die Sicherheit deines Kindes ist zudem ein gutes Bremssystem, sodass der Buggy nicht wegrollen kann und einen festen Stand hat, wenn du einen Stopp einlegst oder den Buggy mal parkst.

Ein Buggy kann sowohl eine Feststellbremse besitzen,die den Stand sichert und das einfache Wegrollen auch auf unebenen Flächen verhindert.

Wie auch noch dazu eine Handbremse, die man wie der Name schon sagt beim Lenken mit der Hand betätigen kann. Diese ist besonders für Jogger und sehr aktive Leute die schnell unterwegs sind, gut geeignet, da man durch die Handbremse schneller eingreifen und den Wagen rechtzeitig stoppen kann.

Sitz-und Liegefläche

Einige Buggys bieten neben einer Sitzfläche auch noch eine Liegefunktion an, durch die dein Kind die Möglichkeit besitzt, während der Fahrt einzuschlafen. Diese Funktion ist dadurch besonders geeignet für längere Fahrten.

Dazu kommt dass die Sitzfläche bei vielen Kinderwägen so verstellbar ist, dass man sie auf verschiedene Grade verschieben kann, so kann das Kind mal aufrechter hocken, mal halb so halb so oder ganz im Liegen, je nach Zustand und Belieben.

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Wusstest du, dass es in Deutschland jährlich ca 800.000 Geburten gibt?

Damit steigt die Geburtenrate im sechsten Jahr in Folge!

Außerdem sind Sitz und Liegeflächen je nach Modell unterschiedlich breit und lang. Desto größer die Sitz- oder Liegefläche, desto freier kann sich dass Kind zwar bewegen, aber desto mehr Platz nimmt  der Buggy auch ein.

Daher bietet sich ein Probeliegen oder -sitzen vor dem Kauf an.

Zusätzlicher Kinderwagenaufsatz

Kombi- und Maxi-Cosi Buggys bieten oft mehrere Schalen an, die du je nach Alter einbauen kannst.

Aber auch einige andere Modelle bieten weiter Schalen an, die man mit Hilfe eines Adapter anschließen kann, so kann z.B auch ein Neugeborenes, durch die Babyschale, den Buggy nutzen.

Es gibt unterschiedliche Aufsätze dazu gehören Babyschalen, aber auch Sitzaufsätze für Kleinkinder usw. durch die du ein für ein Baby ausgerichteter Wagen auch für ein Kleinkind taugt.

GS-geprüft

GS bedeutet Geprüfte Sicherheit.

Dein Buggy sollte dieses Siegel oder ein TÜV- Siegel besitzen, denn das bescheinigt dir dass dein Buggy den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzt hinsichtlich der Gewährleistung des Schutzes von Sicherheit und Gesundheit von Personen entspricht.

Dies schließt zudem auch die Anforderungen der europäischen Richtlinien und/oder Verordnungen mit ein.

In der folgenden Tabelle findest du die gängigen Prüfsiegel für die Sicherheit und Qualität von Buggys im Europäischen Raum. Anhand der Siegel kannst du erkennen ob der Buggy grundlegende Sicherheitsstandards erfüllt und beruhigt eine Kaufentscheidung treffen.

Prüfsiegel Institut das prüft Was wird geprüft? Was wird nicht geprüft? Was gibt es zu beachten?
GS-Siegel Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ernennt die GS-Prüfstellen Einhaltung der Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes Das Siegel gibt keine Auskunft über die Lebensdauer des Buggys Achte darauf dass eine Prüfstelle genannt wird und die Angaben mit der auf der Verpackung übereinstimmen
TÜV-Zeichen Technischer Überwachungsverein Die DIN EN 1888 legt die Anforderungen für Feststellbremsen, die Verwendung von Chemikalien, den Verriegelungsmechanismus und Warnhinweise fest Die Anforderungen für Textilien sind geringer als für das OEKO-TEX® Standard 100 Siegel nötig
CE-Zeichen Der Hersteller zertifiziert selbst dass das Produkt den Anforderungen genügt. Erst nach einer Beschwerde prüfen die Behörden unabhängig. Für Buggys gibt es kein separates Gesetz deshalb wird die Einhaltung der Norm DIN EN 1888 geprüft. Die Anforderungen für Textilien sind geringer als für das OEKO-TEX® Standard 100 Siegel nötig Kann auch eine Kennnummer der Prüfstelle beinhalten. In diesem Fall hat eine Behörde bereits das Produkt überprüft.
OEKO-TEX® Standard 100 Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie (OEKO-TEX®) mit Sitz in Zürich (Schweiz) Die gesundheitliche Unbedenklichkeit der verarbeiteten Textilien. Sie müssen frei von Schadstoffen sein Das Siegel gibt keine Auskunft darüber ob die Plastikanteile des Kinderwagens möglicherweise auch Schadstoffe enthalten Die Prüfnummer auf dem Siegel gibt Auskunft darüber ob das Siegel aktuell ist

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Buggy

Wo genau liegt der Ursprung des Buggys?

Heutzutage sind Kinderwägen, Buggys oder Jogger kaum weg zu denken, was würden wir nur ohne sie machen? Der Kinderwagen erleichtert den Transport des Kindes ungemein.

Vor einigen Jahrhunderten hingegen konnten die Menschen sich diesen Komfort weder leisten noch nutzen. Im Mittelalter mussten die Frauen ihre Kinder tragen oder sie schoben sie in unbequemen Karren mit sich rum.

Erst im viktorianischen Zeitalter des 19. Jahrhunderts wurde der Kinderwagen erstmals in London eingeführt. Er wurde vor allem von Kindermädchen genutzt, die die Kinder des wohlständigen Bürgers und des reichen Adels kutschieren fuhren. Für den Pöbel und dem normalständigen Bürger war daran nicht zu denken.

Im Jahre 1840 wurden die Wägen erstmals in einer Fabrik in Serie produziert. Nachdem viele Mitkonkurrenten darauf aufmerksam wurden, stieg die Anzahl der Kinderwägen rapide an, wodurch das Produkt immer günstiger und irgendwann dann zum Massenprodukt wurde.

Mit den Jahren verbreitete sich das Produkt im restlichen Europa, New York und Washington.

Diese Fortbewegungsmittel waren jedoch vorerst nur für Kinder und nicht für kleine Babys geeignet. Anfangs waren sie noch sehr klobig und nahmen viel Platz zum Verstauen ein. Also kein Vergleich zu den heutigen Buggys.

Dies änderte sich dann erst in den 70iger Jahren als der Testpilot Owen Finlay Maclaren, als er seine Enkelin nur schwer in eines der unpraktischen klobigen Dingen setzten konnte. Wodurch ihm die Idee kam, ganz besonders leichte Fortbewegungsmittel herzustellen, dazu nützte er die Leichtbauweise, die er von den Flugzeugen kannten.

Sein Prototyp bestand aus Aluminium, bis heute bestehen Buggys in großen Teilen aus genau diesem Metall. Er wog weniger als 2,7 Kilo und konnte einfach mit der Hand zusammengeklappt werden.

1964 war es dann endlich soweit und Owen Maclaren meldete seinen ersten Buggy zum Patent an.

Originale Maclaren Buggys gibt es übrigens auch noch heute, jedoch produziert die Firma heute nicht mehr nur Buggys sondern auch viele weitere Babyprodukte.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.babyartikel.de/magazin/studien-zeigen-kinder-sollen-im-buggy-rueckwaerts-fahren
[2] http://derstandard.at/1371170504003/Baby-im-Buggy-Was-ist-die-richtige-Blickrichtung

Bildquelle: pixabay.com / antranias

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Barbara ist Tagesmutter. In ihrer beruflichen Laufbahn konnte sie bereits viel Erfahrungen im Bereich der Erziehung sammeln. Nun bloggt sie leidenschaftlich gerne darüber und hofft, einigen jungen Eltern helfen zu können. Barbara ist wichtig, dass sie auf dem neusten Stand bleibt, deshalb informiert sie sich regelmäßig über aktuelle Themen im Bereich Erziehung.