Durchfall beim Kleinkind: Die besten Tipps, Tricks & Hausmittel

Durchfall Kleinkind
Zuletzt aktualisiert: 22. Juli 2020

Kaum ein Mensch auf dieser Welt kann von sich behaupten noch nie Durchfall gehabt zu haben. Häufig reichen ein paar Tassen Tee und leicht verdauliches Essen um den Körper wieder rasch genesen zu lassen. Doch Durchfall kann auch Anzeichen von ernsteren Ursachen sein und ihn leichtfertig abzutun wäre ein Fehler.

Besonders Kleinkinder sind anfällig gegen die potenzielle Austrocknung, die Durchfall mit sich bringt, weswegen besonders in manchen Entwicklungsländern Durchfall eine der häufigsten Ursachen von Kindersterblichkeit ist.

In diesem Artikel wollen wir daher näher erläutern um was es sich bei Durchfall überhaupt handelt, welche Besonderheiten du bei Kleinkindern beachten musst und wie du die Genesung deines Kindes am besten Unterstützt.




Das Wichtigste in Kürze

  • Durchfall ist meistens ein Symptom einer zugrunde liegenden Krankheit, Infektion oder Unverträglichkeit.
  • Das wichtigste Mittel im Kampf gegen Durchfall ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Die meisten Komplikationen entstehen durch Dehydration.
  • Bei besonders jungen Kindern und länger anhaltendem Durchfall solltest du auf jeden Fall den Arzt hinzuziehen.

Definition: Was genau ist eigentlich Durchfall?

Durchfall kennt jeder und die meisten Menschen hatten wenigstens einmal das zweifelhafte Vergnügen. Weltweit leiden schätzungsweise 4 Milliarden Menschen pro Jahr an Durchfall. Was Vielen nicht bewusst ist, ist wie gefährlich Durchfall sein kann, gerade bei Kleinkindern(1).

Durchfall wird von der World Health Organization definiert als:

  • Stuhlfrequenz: 3 oder mehr ungeformte Stühle innerhalb von 24 Stunden
  • Stuhlkonsistenz: Breiig oder dünnflüssig (Wassergehalt 75% oder mehr)
  • Stuhlgewicht: Erhöht (250 g oder mehr)

Des Weiteren kann Durchfall akut oder chronisch auftreten. Akuter Durchfall ist die häufigste Variante und verschwindet meist nach wenigen Tagen. Chronischer Durchfall stellt hingegen ein ernsthaftes Gesundheitsproblem dar und kann durch Wasser- und Elektrolytemangel lebensgefährlich werden(1).

Art Länge Besonderheiten Auslöser
Akuter Durchfall Symptome maximal 14 Tage milder Verlauf, heilt häufig ohne weitere Maßnahmen oft durch Infektionen mit Viren oder Bakterien ausgelöst
chronischer Durchfall Symptome länger als 14 Tage Bedarf häufig medikamentöser Therapie, potentiell Lebensgefährlich häufig Symtpom einer Grunderkrankung oder einer Nahrungsmittelunverträglichkeit

(2)

Weltweit ist Durchfall der zweit-häufigste Grund für Kindersterblichkeit und jährlich sterben fast 1.5 Millionen Kinder unter 5 Jahren an den Folgen. Die meisten dieser Fälle treten jedoch in ärmeren Ländern auf(3). Prinzipiell ist Durchfall vermeidbar und behandelbar und im Folgenden wollen wir dir einige Hintergrundinformationen zu den Ursachen und Auswirkungen von Durchfall bei Kleinkindern geben.

Hintergründe: Was du über Durchfall bei Kleinkindern wissen solltest

Viele Eltern fragen sich, was die Ursachen und Eigenheiten bei Durchfall bei Kleinkindern ist. Im Folgenden wollen wir dir einige der häufig gestellten Fragen beantworten und dir erklären worauf du besonders Achten musst, falls dein Kind Anzeichen von Durchfall zeigt.

Warum kriegen Kleinkinder Durchfall

Das Auftreten von Durchfall bei Kleinkindern kann viele Gründe haben. Die häufigste Ursache ist eine Infektion mit Viren, aber auch Ernährungsprobleme oder medikamentöse Nebenwirkungen können zu Durchfall führen.

Ursache Erklärung
Infektion meist durch Rotaviren, Noroviren oder E.coli Bakterien, eine der häufigsten Ursachen bei Kleinkindern, hohe Ansteckungsgefahr
Ernährung ungewohnt ballaststoffreiche Ernährung kann zu Durchfall führen, manche Fruchtsäfte können in hohen Mengen abführend wirken
Probleme beim Abstillen bei zu abruptem oder frühzeitigen Abstillen kann es zu Problemen im Verdauungstrakt kommen
Nahrungsmittelunverträglichkeiten Laktoseintoleranz etc kann der Grund für Durchfall sein
Antibiotika Durchfall kann eine der Nebenwirkungen bei Antibiotika sein, wichtig: Nicht eigenmächtig die Medikation abbrechen, sondern mit Arzt konferieren

(3)

Entgegen landläufiger Meinung führt der Prozess des Zahnens bei Kleinkindern nicht direkt zu Durchfall. Vermehrtes Auftreten von Durchfall ist vielmehr bedingt durch das häufig gleichzeitige Abstillen. Das Kleinkind verliert den Nestschutz den es durch das Stillen von der Mutter bekommt und ist generell anfälliger für Infektionen(3).

Wie gefährlich ist Durchfall bei Kleinkindern?

Die Gefahr, die Durchfall für den Körper darstellen kann wird häufig unterschätzt. Besonders Kleinkinder sind sehr anfällig für den mit Durchfall einhergehenden Flüssigkeits- und Nährstoffverlust. Falls sich noch Fieber oder Erbrechen zu den Symptomen gesellen kann der Körper sehr schnell austrocknen.

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Ein gesunder Stuhl weist auf einen gesunden Körper hin. Ungleichgewichte und Unverträglichkeiten äußern sich häufig in der Verdauung.
(Bildquellen: Sincerely Media / unsplash)

Besonders in Entwicklungsländern ist Durchfall einer der Hauptgründe für Kindersterblichkeit(1, 2, 3).

Durchfall ist auch in Deutschland ein ernstzunehmendes Problem.

Zwar sind wir in Deutschland durch hygienische Grundbedingungen und sauberes Trinkwasser bei weitem nicht so gefährdet, jedoch darf man die potentiellen Auswirkungen besonders von lange anhaltendem Durchfall nicht ignorieren.

Gerade Kleinkinder bis 2 Jahre und Säuglinge gehören zur Risikogruppe. Hier können schon nach wenigen Stunden Austrocknungserscheinungen auftreten. Austrocknungssymptome sind wie folgt:

  • trockene Haut und Schleimhäute
  • Haut ohne Spannung
  • Schläfrigkeit und Lethargie
  • tiefe Atmung durch den Mund
  • konzentrierter dunkelgelber Urin(1, 2)

Die Hauptgefahr bei Durchfall besteht in der Regel durch den enormen Flüssigkeitsverlust. Zusätzlich werden viele Nährstoffe, Salze, Verdauungssäfte und Elektrolyte ausgeschieden. Bei Anzeichen einer Dehydration des Kindes, solltest du auf jeden Fall unverzüglich einen Arzt hinzuziehen.

Wie lange dauert Durchfall bei Kleinkindern?

Akuter Durchfall verschwindet häufig von selbst nach 1-2 Tagen. Hierbei besteht trotz kurzer Dauer immernoch die Gefahr der Dehydration. Da hier häufig Viren und Bakterien die Ursache sind, solltest du dir über die Ansteckungsgefahr im Klaren sein.

Durchfall Kleinkind-2

Länger anhaltender Durchfall kann besonders bei Kleinkindern schnell zu Dehydration führen. Achte daher besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.
(Bildquellen: Tim Bish / unsplash)

Viral-bedingter Durchfall klingt meist innerhalb einer Woche ab, wobei nach ein paar Tagen bereits eine Besserung eintritt. Bakteriell bedingter Durchfall kann häufig einen schwereren Verlauf haben und länger als eine Woche anhalten(2).

Akuter Durchfall dauert je nach Ursache bis zu zwei Wochen.

Ist der Grund die Nebenwirkung eines Medikaments oder eine Nahrungsüberlastung, so klingen die Symptome meist nach bereits 1-2 Tagen ab(2).

Von chronischem Durchfall spricht man, wenn die Symptome mehr als 2 Wochen anhalten.

Die Ursachen für chronischen Durchfall sind häufig andere als bei der akuten Version. Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronische Entzündungen können Ursachen sein. In jedem Fall solltest du dich von einem Arzt beraten lassen(2).

Auf welche Symptome solltest du achten?

Durchfall ist keine Krankheit, sondern selbst ein Symptom. Die Art und Weise, in der sich der Durchfall äußert und mit welchen Zusatzerscheinungen er einhergeht können dir allerdings Aufschluss über den eigentlichen Grund geben.

  • Geruch: Besonders übelriechender Stuhl ist häufig ein Anzeichen auf eine Infektion.
  • Farbe: Schwarzer Stuhl ist ein Anzeichen auf eine Blutung im Verdauungstrakt. Hier solltest du unverzüglich einen Arzt benachrichtigen.
  • Blut im Stuhl: Dies kann ein vergleichsweiser harmloser Riss am After sein, kann jedoch auch schwerwiegendere Gründe haben. Wir empfehlen dir auf jeden Fall einen Arzt aufzusuchen.
  • Schleim: Schleim im Stuhl kann sowohl auf ein Ernährungsproblem als auch eine Infektion hinweisen.
  • Erbrechen: Häufig ein Begleitsymptom bei einer Infektion.
  • Dehydration: Mangelnde Flüssigkeitszufuhr kann zur Austrocknung führen. Dies kann besonders bei Kleinkindern zu einer ernsthaften Gefahr werden.

Prinzipiell empfehlen wir dir jedoch keine eigene Diagnose zu stellen, sondern im Zweifelsfall einen Arzt hinzuzuziehen. In jedem Fall ist eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr nützlich, um Austrocknung vorzubeugen(1).

Wann solltest du einen Arzt hinzuziehen?

Die meisten Menschen gehen nicht gleich beim ersten Anzeichen von Durchfall zum Arzt, jedoch kann das Unterschätzen von Durchfallerkrankungen durchaus gerade bei Kleinkindern gefährlich sein. Da Kleinkinder besonders schnell durch den Flüssigkeitsverlust von Dehydration bedroht sind sollte jedes Auftreten von Durchfall ernst genommen werden.

Durchfall Kleinkind-3

Gerade bei Kleinkindern ist der Gang zum Arzt bei Durchfall sinnvoll.
(Bildquellen: CDC / unsplash)

Je jünger das Kind und je größer der Flüssigkeitsverlust, desto eher solltest du erwägen den Arzt einzuschalten. Auch bei weiteren Symptomen wie Blut oder Schleim im Stuhl und Erbrechen solltest du lieber auf Nummer sicher gehen und professionelle Hilfe suchen. Bei mehr als 4-6 Durchfallerscheinungen innerhalb von 24 Stunden empfehlen wir dir in jedem Fall einen Termin beim Arzt zu machen.

Bei einem langen oder besonders schweren Verlauf solltest du auf jeden Fall einen Arzt hinzuziehen.

Wie kannst du Durchfall vorbeugen?

Am besten ist es natürlich, wenn der Durchfall gar nicht erst Auftritt. Im Folgenden haben wir dir die 3 effektivsten Maßnahmen zusammengestellt, um das Risiko von Durchfall bei Kleinkindern zu minimieren.

  • Hygiene: Besonders bei der Nahrungszubereitung ist hygienisches arbeiten und intensives Händewaschen wichtig. Hierdurch kann das Risiko einer Infektion stark reduziert werden(4).
  • Impfung: Die Impfung von Säuglingen gegen Rotaviren wird vom Robert Koch Institut empfohlen. Hierbei handelt es sich um eine einfache Schluckimpfung, durch die der häufigste Grund für Durchfall bei Kindern unter 5 Jahren eliminiert wird(5).
  • Stillen: Durch den sogenannten Nestschutz arbeitet das Immunsystem der Mutter über die Muttermilch auch für das Kleinkind. Kinder die gestillt werden leiden seltener an Durchfall als nicht gestillte Kinder(1).

Durchfall bei Kleinkindern: Die besten Tipps & Tricks für eine schnelle Genesung

Das wichtigste Mittel im Kampf gegen Durchfall ist in jedem Fall eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Eine durch Durchfall entstandene Dehydration schwächt den Körper noch weiter und kann die dem Durchfall zugrunde liegende Situation noch verschlimmern.

Durchfall mit Medikamenten bekämpfen

Da die häufigsten Durchfälle viraler Natur sind, sind Antibiotika meist nur bedingt hilfreich. Auch heilen die meisten Durchfälle ohne medikamentösen Eingriff von selbst. Die häufigste Maßnahme, die Ärzte nutzen, ist die Rehydration mit speziellen Trinklösungen.

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Hierbei wird nicht nur der Flüssigkeitshaushalt wiederhergestellt, sondern der Körper auch durch essentielle Salze, Mineralien und Elektrolyte unterstützt.

Diese gehen häufig durch wässrigen Stuhl verloren und müssen anderweitig wieder aufgenommen werden.

Diese sogenannten Oralen Reydrationslösungen (ORL) sind mit einer optimalen Balance von Natrium, Glucose und anderen Elektrolyten versehen und können nach Anleitung auch zu Hause eingenommen werden(4).

Falls eine fortgeschrittene Dehydration bereits vorliegt, kann der Arzt zusätzlich versuchen den Flüssigkeitsmangel durch eine Infusion auszugleichen.

Durchfall mit Hausmitteln bekämpfen

Manchmal benötigt ein milderer Verlauf keine Ärztliche Intervention. In diesem Fall und auch als unterstützende Maßnahme nach ärztlicher Beratung gibt es eine Reihe von bewährten Hausmitteln, die den Verlauf etwas abmildern und versuchen, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Geeignete Lebensmittel

Nährstoffreiche Lebensmittel können dem Körper dabei helfen sich gegen die Folgen des Durchfalls zu wehren. Hierbei solltest du darauf achten, besonders reizstoffarme und leicht verdauliche Nahrung zu geben, um die Verdauung nicht unnötig zu belasten.

Zwieback, Toast, Salzstangen, gekochte Karotten, zerdrückte Bananen bieten sich ebenso an wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Vermieden werden sollten Milchprodukte, Gebratenes oder blähend wirkendes Gemüse.

Zink-basierte Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen die Dauer des Durchfall um 25% zu verringern. Des Weiteren reduzieren sie die ausgeschiedene Menge, was gegen Austrocknung hilft(2).

Leicht verdauliche Nahrung wie Bananen oder Zwieback bieten sich bei Durchfall am ehesten an.

Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme

Flüssigkeitsaufnahme ist das wichtigste Mittel gegen Durchfall. Hierbei ist normales Wasser vollkommen in Ordnung. Gewisse Tees haben jedoch zusätzliche positive Auswirkungen, so wirkt besonders Fencheltee beruhigend auf den Magen. Kamillentee und Pfefferminztee hingegen wirken antibakteriell und Keimabtötend. Schwarzen Tee würden wir für Kinder nicht empfehlen.

Vermeide Getränke, die reizend auf den Magen wirken können.

Besonders Nährstoffreich sind Gemüse- und Hühnerbrühen. Bei Kleinkindern würden wir dir jedoch empfehlen sie etwas mit Wasser zu verdünnen.

Generell vermeiden solltest du Fruchtsäfte, Milch, Schwarztee und Zitrushaltige Getränke, da diese teilweise den Magen reizen und den Durchfall noch verschlimmern könnten.

Babies die gestillt werden, solltest du auch weiterhin stillen. Du kannst jedoch erwägen ihnen zusätzlich zur Muttermilch noch Wasser oder Tee anzubieten(2).

Fazit

Häufig verläuft der Durchfall milde und ist in ein paar Tagen vorbei. Jedoch kann auch bei mildem Verlauf das Risiko der Dehydration entstehen. Besonders Kleinkinder sind Anfällig für Austrocknung binnen weniger Stunden. Daher ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr das A und O beim Kampf gegen Durchfall.

Zwar musst du nicht beim ersten Anzeichen von flüssigem Stuhl zum Arzt gehen, aber besonders bei sehr jungen Kindern ist Vorsicht geboten. Durchfall kann Anzeichen einer zugrunde liegenden Krankheit oder Unverträglichkeit sein. Wir raten dir auf die Symptome zu achten und im Zweifelsfall lieber einmal zuviel den Arzt zu konsultieren als einmal zu wenig.

Bildquelle: belchonock/ 123rf.com

Einzelnachweise (5)

1. World Health Organization: THE TREATMENT OF DIARRHOEA - A manual for physicians and other senior health workers, 2004
Quelle

2. World Health Organization: Diarrhoeal disease, 2. Mai 2017
Quelle

3. Claudio F. Lanata ,Christa L. Fischer-Walker,Ana C. Olascoaga,Carla X. Torres,Martin J. Aryee,Robert E. Black: Global Causes of Diarrheal Disease Mortality in Children <5 Years of Age: A Systematic Review, 4. September 2013
Quelle

4. World Health Organization/The United Nations Children’s Fund (UNICEF): Ending Preventable Child Deaths from Pneumonia and Diarrhoea by 2025 The integrated Global Action Plan for Pneumonia and Diarrhoea (GAPPD), 2013
Quelle

5. Robert Koch Institut: EpidemiologischesBulletin, 2. September 2013 / Nr. 35
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftlicher Leitfaden der WHO
World Health Organization: THE TREATMENT OF DIARRHOEA - A manual for physicians and other senior health workers, 2004
Gehe zur Quelle
Website der WHO über Durchfall
World Health Organization: Diarrhoeal disease, 2. Mai 2017
Gehe zur Quelle
Wissenschaftliche Studie
Claudio F. Lanata ,Christa L. Fischer-Walker,Ana C. Olascoaga,Carla X. Torres,Martin J. Aryee,Robert E. Black: Global Causes of Diarrheal Disease Mortality in Children <5 Years of Age: A Systematic Review, 4. September 2013
Gehe zur Quelle
WHO Action-Plan gegen Dhiarrö & Pneumonie
World Health Organization/The United Nations Children’s Fund (UNICEF): Ending Preventable Child Deaths from Pneumonia and Diarrhoea by 2025 The integrated Global Action Plan for Pneumonia and Diarrhoea (GAPPD), 2013
Gehe zur Quelle
Epidemiologisches Bulletin des RKI
Robert Koch Institut: EpidemiologischesBulletin, 2. September 2013 / Nr. 35
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