Kinderwagenmatratze

Willkommen bei unserem großen Kinderwagenmatratze Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kinderwagenmatratzen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Kinderwagenmatratze zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Kinderwagenmatratze kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kinderwagenmatratzen können den Liegekomfort für dein Kind erheblich verbessern, da sie eine rückenschonende Polsterung darstellen.
  • Bei den meisten Kinderwagenmatratzen handelt es sich um Schaummatratzen, wobei zwischen Kaltschaum- und Hartschaummatratzen unterschieden wird.Seltener findet man Kokosmatratzen oder 2-Jahreszeitenmatratzen.
  • Einige Schaummatratzen sind speziell für Allergiker geeignet, auch sonst verfügen sie im Allgemeinen über sehr gute Liegeeigenschaften. Was Kokosmatratzen so besonders macht ist, dass sie aus reinen Naturfasern bestehen, zudem soll ihr Härtegrad besonders gesund für den Rücken von Kindern sein.

Kinderwagenmatratze Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Kinderwagenmatratze aus Kaltschaum

Die beste Kinderwagenmatratze aus Schaumstoff

Die beste antiallergene Kinderwagenmatratze

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Kinderwagenmatratze kaufst

Braucht man eine Kinderwagenmatratze?

Dein Baby wird voraussichtlich viel Zeit im Kinderwagen verbringen. Um für seine gesunde Entwicklung und einen erholsamen Schlaf zu sorgen, ist eine angenehm weiche Polsterung daher unerlässlich. Aus diesem Grund sollte eine Kinderwagenmatratze zu jeder Kinderwagenausstattung gehören. Ob du diese jedoch extra anschaffen musst, hängt von der Wahl des Kinderwagens ab.

Kinderwagen für Neugeborene verfügen entweder über eine Softtragetasche oder eine Babywanne mit Hartschale. Gewöhnlich sind Tragetaschen an der gesamten Innenseite inklusive Liegefläche gut gefüttert, verfügen also quasi über eine Art integrierte Baby-Matratze. Eine zusätzliche Matratze ist daher nicht zwangsweise notwendig, aber auf alle Fälle empfehlenswert.

Insbesondere Kombikinderwagen sind häufig als Komplett-Set mit zahlreichem Zubehör zu erwerben, aber auch andere Kinderwagenmodelle sind vielfach bereits beim Kauf mit einer Kinderwagenmatratze ausgestattet. Je nach Preis und Hersteller variiert die Qualität hier teils stark.

Du solltest daher prüfen, ob die Matratze, bezüglich Weichheit und Stabilität, deinen Ansprüchen genügt. Andernfalls lässt sich diese natürlich problemlos nachrüsten.

Eine weiche Polsterung dient jedoch nicht ausschließlich dem Liegekomfort, sondern sorgt auch dazu, dass das Kind im Wagen vor Stößen geschützt wird. Zuletzt kann die Einlage des Kinderwagens auch vor Kälte schützen, indem sie eine Art Isolationsfunktion übernimmt.

Wenn du dich für eine nicht allzu dicke Matratze entscheidest, kannst du zu diesem Zweck beispielsweise auch ein Lammfell in den Wagen legen. Bestimmte Matratzenfüllungen und Oberstoffe können außerdem der Temperaturregulierung dienen, das heißt, dem Schwitzen bei hohen Temperaturen entgegenwirken.

Je weicher desto besser? Fehlanzeige! Vor allem auf Ebenmäßigkeit kommt es an. Schon eine leichte Polsterung genügt, um einem Baby die Träume zu versüßen. Zu weiche Matratzen, Nestchen und Kuhlen lassen die Kleinen „versinken“ und stauen die Hitze.

foco

Wusstest du, dass es in Zukunft Kinderwägen mit Elektromotor geben könnte?

Die Technologie entwickelt sich rasant weiter. Es ist möglich, dass es bald selbst fahrende Kinderwägen gibt, oder Kinderwägen mit automatischem Regenschutz.

Braucht man einen speziellen Schutz für die Kinderwagenmatratze?

Aus hygienischen Gründen und um für eine möglichst lange Lebensdauer deiner Kinderwagenmatratze zu sorgen, empfehlen wir dir, diese nur mit einem Extra-Schutz zu verwenden. Wenn du auf hochwertige Materialen achtest, kannst du so den Schlafkomfort noch um einiges erhöhen.

Ein gewöhnliches Spannbetttuch ist eigentlich schon ausreichend. Dieses Laken hält den gröbsten Schmutz von der empfindlichen Matratzenoberfläche und dem Matratzenkern fern und lässt sich jederzeit abnehmen und waschen. Alternativ kannst du aber auch eine Matratzenauflage erwerben.

Was kostet eine Kinderwagenmatratze?

Die Anschaffung einer Matratze für den Kinderwagen ist nicht mit allzu hohen Kosten verbunden. Je nach Marke und Material bewegen sich die Preise etwa im Rahmen von 15-70 Euro.

Bei den günstigeren Modellen handelt es sich in der Regel um Schaummatratzen. Teurere Modelle hingegen zeichnen sich in Bezug auf Außenstoff und Kern häufig durch besonders hochwertige, teils hypoallergene Materialien wie beispielsweise Kokosfasern aus.

Auch gibt es spezielle 2-Jahreszeiten-Matratzen, bei denen die Beschaffenheit der Ober- und Unterseite jeweils optimal auf den Sommer beziehungsweise Winter abgestimmt ist. Auch sie gehören eher zu den höherpreisigen Matratzen.

Typ Preis
Schaummatratze ca. 15-30 Euro
2-Jahreszeitenmatratze ca. 30 Euro
Kokos-Matratze ca. 50-70 Euro

Wo kann man Kinderwagenmatratzen kaufen?

Kinderwagenmatratzen kannst du sowohl in deinem lokalen Babyfachmarkt kaufen, als auch bei verschiedenen Onlinehändlern bestellen.

Vorteil bei einem Kauf im Baby-Geschäft ist, dass du dir selbst ein Bild vom Härtegrad sowie dem Material der Kinderwagenmatratze machen kannst. Zudem kannst du von einer individuellen Beratung und der Fachkompetenz der Mitarbeiter profitieren.

Entscheidest du dich für einen Kauf im Internet, kannst du dort wunderbar Preise vergleichen. Auf vielen Websites kannst du dir außerdem Kundenrezensionen durchlesen und so erfahren, wie zufrieden Eltern mit ihrem Kauf sind. Zuletzt gibt es Online meistens besonders gute Schnäppchen zu ergattern.

Entscheidung: Welche Arten von Kinderwagenmatratzen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Arten von Kinderwagenmatratzen unterscheiden:

  • Kaltschaum-Matratze
  • Latex-Matratze
  • Kokosfaser-Matratze

Alle Typen bieten unterschiedliche Vorteile sowie Nachteile, welche vor allem durch ihre Atmungsfähigkeit und Materialbeschaffenheit bestimmt werden. Bei der Wahl einer geeigneten Matratze für den Kinderwagen sollte man sich im Vorfeld sehr genau überlegen, welche Eigenschaften für das eigene Baby am wichtigsten sind.

Um für das eigene Kind den höchsten Liege- oder Schlafkomfort für unterwegs garantieren zu können, sollten neben Faktoren wie dem Material, dem Gewicht oder der Materialbeschaffenheit auch Liegeposition, Gemütlichkeit oder Temperaturempfinden berücksichtigt werden.

Daneben sollte auch immer bedacht werden, dass die ideale Matratze von Mensch zu Mensch sehr verschieden sein kann. Um eine informierte Kaufentscheidung zu treffen, schauen wir uns im Folgenden die Vorteile sowie die Nachteile der einzelnen Matratzentypen an und zeigen dir, welche Kinderwagenmatratze am besten für dich geeignet ist.

Wie ist eine Kaltschaum-Matratze aufgebaut und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die Kaltschaummatratze wird gewöhnlich aus einem Kunststoff namens „Polyurethan“ hergestellt. Dafür wird die Rohmasse durch CO2 oder Wasser – bei niedriger Temperatur – aufgeschäumt. Daher wird diese Matratze als Kaltschaum-Matratze bezeichnet.

Nach dem Aushärten werden Schnitte in das Material hinzugefügt, um die Liegezonen zu gestalten. Kaltschaummatratzen stellen die günstigste Variante dar und bieten ein geringes Gewicht für den Kinderwagen und eine gute Wärmeisolation und Flexibilität beim Liegen für das Baby. Größter Nachteil ist hier die fehlende Atmungsaktivität und dadurch auch starke Geruchsbildung.

Vorteile
  • Geringes Gewicht
  • Hohe Flexibilität
  • Gute Wärmeisolation
Nachteile
  • Hohe Geruchsbildung
  • Sehr geringe Atmungsaktivität

Wie ist eine Latex-Matratze aufgebaut und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Latexmatratzen werden aus synthetischen oder natürlichem Gummi hergestellt und sind umweltfreundlicher und auch hygienischer als Kaltschaummatratzen. Hergestellt wird die Latexmatratze, indem die Latexmischung in einer Stahlform erhitzt und anschließend mit Löchern versehen wird, welche für die Flexibilität und Punktelastizität der Matratze verantwortlich sind.

Aufgrund des Materials sind Latexmatratzen bestens geeignet für Babys, da sie Staub und somit Milben vorbeugen und dadurch perfekt für Allergiker geeignet sind. Zudem bieten sie die ideale Anpassungsfähigkeit für jegliche Liegeposition. Durch das Material kommt allerdings auch der Nachteil, dass Latex ein höheres Gewicht als andere Materialien besitzt, was unter Umständen ungeeignet für den Kinderwagen sein könnte.

Vorteile
  • Beugt Allergie vor
  • Hygienisch
  • Anpassungsfähig
Nachteile
  • Hohes Gewicht

Wie ist eine Kokosfaser-Matratze aufgebaut und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Kokos-Matratzen besitzen einen Kern aus unbehandelten Kokosfasern, welche meist aus einer Schicht von Natur-Latex ummantelt sind. Durch die Natur-Hohlfaser besitzt die Matratze eine gute Atmungsaktivität und ein geringes Gewicht.

Zudem ist die Kokos-Matratze frei von synthetischen oder chemischen Stoffen, was nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch allergische Reaktion vorbeugt. Allerdings liegen Kokos-Matratzen preislich weitaus höher als die anderen Varianten.

Vorteile
  • Umweltfreundlich
  • Hypoallergen
  • Geringes Gewicht
Nachteile
  • Hoher Preis

Zusammenfassend vergleicht die folgende Tabelle die oben genannten Materialien.

Material Gewicht Allergien Atmungs- aktiv Anpassungs- fähigkeit Wärme- isolation
Kaltschaum gering nicht für Allergiker geeignet gerin gut gut
Latex hoch beugt Allergien vor gut sehr gut gut
Kokos gering Hypoallergen sehr gut sehr gut gut

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kinderwagenmatratzen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Kinderwagenmatratzen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch möchten wir dir deine Kaufentscheidung erleichtern.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Maße
  • Füllung/ Allergikereignung
  • Außenmaterial/ Waschbarkeit
  • Zertifizierungen

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Maße

Hersteller bieten ihre Kinderwagenmatratzen meist in mehreren unterschiedlichen Größen an, da nur eine optimale Passform im Kinderwagen auch für einen zufriedenstellenden Liegekomfort sorgen kann. Beim Vergleich von verschiedenen Kinderwagenmatratzen solltest du deshalb darauf achten, ob diese in der für deinen Kinderwagen passenden Größe erhältlich sind.

Ist die Matratze nämlich zu klein, entstehen Lücken und der Platz, den die Babywanne beziehungsweise Softtragetasche deinem Baby eigentlich bieten würde, wird nicht ausgenutzt. Ist sie allerdings zu groß, wirst du Schwierigkeiten haben, sie im Kinderwagen zu platzieren.

Zumindest im Internet findest du meistens eine sehr große Auswahl an verschiedensten Größen. Um sicher zu gehen, auch die richtige zu kaufen, empfehlen wir dir unbedingt die Innenmaße deines Kinderwagenaufsatzes noch einmal nachzumessen.

Passt sie zwar hinein, hat jedoch nicht die perfekte Größe, so kann es passieren, dass die Liegefläche nicht eben ist. Dies wäre sehr unbequem für dein Kind.

Die Wichtigkeit einer hochwertigen Matratze für Kinderwagen wurde über lange immer wieder unterschätzt. Heute wissen junge Eltern jedoch, dass es aufgrund der Tatsache, dass der Nachwuchs einen Großteil seiner ersten Wochen und Monate im Kinderwagen verbringt, existenziell wichtig ist, diesen mit einer qualitativ hochwertigen Kinderwagenmatratze auszustatten. (Quelle: madeloneugelink / pixabay.com)

Füllung/ Allergikereignung

Eine gute Kinderwagenmatratze zeichnet sich dadurch aus, dass das Baby darauf gerade liegt, ohne weit einzusinken. Das ist wichtig, um den Rücken des Kindes zu schonen, denn gerade die Wirbelsäulen Neugeborener sind besonders empfindlich. Die Beschaffenheit des Matratzenkerns ist daher von großer Bedeutung, weil er ausschlaggebend für den Härtegrad der Matratze ist.

In der Regel sind Kokosmatratzen etwas härter als Schaummatratzen, je nach Schaumart und Aufbau der Matratze kann der Härtegrad jedoch variieren. Des Weiteren hat die Füllung Auswirkungen auf die Atmungsaktivität der Matratze.

foco

Wusstest du, dass die ersten Kinderwäge „Perambulator“ genannt wurden?

Sie haben sich seit den 1900er Jahren verbreitet. 1920 wurden die ersten Kinderwägen aus Stahl hergestellt. Da sich die Bürokratie um die Verkehrssicherheit sorgte, war es in Deutschland anfangs Pflicht Nummernschilder an die Kinderwägen anzubringen. In England war es verboten die Gehsteige mit Kinderwägen zu befahren.

Einige Schaummatratzen verfügen beispielsweise über eingearbeitete Lüftungskanäle, die für eine optimale Luftzirkulation sorgen. So wird zum einen verhindert, dass das Kind bei warmen Temperaturen anfängt zu schwitzen, zum anderen kann sich so keine Feuchtigkeit in der Matratze stauen.

Zu den verschiedenen Schaumarten lässt sich sagen, dass Kaltschaum durch seine Offenporigkeit sowohl besonders luftdurchlässig, als auch leicht ist. Weiterhin gilt dieses Material als umweltfreundlich und strapazierfähig. Zuletzt verfügt Kaltschaum durch seine gute Punktelastizität über hervorragende Liegeeigenschaften.

PU– beziehungsweise Weichschaummatratzen sind etwas günstiger in der Herstellung. Lange Zeit war die Qualität von Weichschaummatratzen im Allgemeinen schlechter als die von Kaltschaummatratzen. Mittlerweile jedoch kann man durch verbesserte Herstellungsverfahren auch Softschaummatratzen herstellen, die es ohne weiteres mit Kaltschaummatratzen aufnehmen können.

Schaummatratzen können auch für Allergiker geeignet sein, weil ihr Material hypoallergen und leicht zu reinigen ist.

Kokosmatratzen bestehen aus reinen Naturfasern, die in einigen Fällen mit Latex ummantelt sind, um sie wasserabweisend zu machen. Oft findet man dieses Material auch in Kombination mit anderen hochwertigen Naturmaterialien, wie beispielsweise Schurwolle, Hanf- oder Leinenfasern. Die Festigkeit dieser Matratze ist ideal für den Rücken deines Babys.

Außenmaterial/ Waschbarkeit

Beim Kauf einer Matratze solltest du auf ein hochwertiges Bezugsmaterial achten, um den Schlafkomfort deines Babys zu erhöhen. Von Vorteil wäre es zudem, wenn sich der Bezug in der Waschmaschine reinigen ließe.

Für den Außenbezug der Matratze ist ein hoher Baumwollanteil wünschenswert, da es sich dabei um eine hautsympathisches Naturmaterial handelt, das außerdem sehr saugfähig ist. In Kombination mit Polyester ist Baumwolle besonders pflegeleicht, auch weist eine solche Materialzusammensetzung gute wärmeausgleichende Eigenschaften auf.

Aufgrund des Hygienefaktors sollte der Bezug sollte möglichst abnehmbar und waschbar sein. Leichte Flecken ließen sich zwar auch mit der Hand reinigen, eine wirklich gründliche Reinigung ist so allerdings nicht möglich.  Durch eine Maschinenwäsche mit höherer Temperatur lassen sich hingegen sämtliche Keime und auch gesundheitsgefährdende Milben abtöten.

Zertifizierungen

Da das Baby in direkten Kontakt mit der Kinderwagenmatratze kommt, sollte diese frei von jeglichen Schadstoffen sein. Die gängigsten Zertifizierungen für Kinderwagenmatratzen sind das LGA-Gütesiegel und der Öko-Tex 100 Standard. Einige Kinderwagenmatratzen verfügen auch über das FKT-Prüfsiegel.

Ersteres bestätigt, dass das Produkt, der nach strengen Kriterien ablaufenden Schadstoffprüfung der Landesgewerbeanstalt Bayern, standgehalten hat. Der Standard 100 von Öko-Tex ist ein unabhängiges, internationales Zertifizierungssystem für Textilien aller Art, bei der unter anderem der Gehalt von Schwermetallen, Pestiziden und anderen giftigen Stoffen geprüft wird.

Es gibt verschiedene Prüfklassen. Können Textilien den strengen Kriterien der Prüfklasse 1 standhalten, sind sie auch im direkten Kontakt für Babys und Kleinkinder unbedenklich.

Das FKT-Prüfverfahren verläuft zweistufig. Hier wird nicht allein auf bekannte Schad- oder Giftstoffe getestet, sondern die Textilien werden auch auf ihre tatsächliche Körperverträglichkeit untersucht. Genauer gesagt steht das FKT-Siegel steht für „Medizinisch getestet – Schadstoffgeprüft“.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kinderwagenmatratzen

Welche Alternativen gibt es zu Kinderwagenmatratzen?

Einige Eltern entscheiden sich gegen die Anschaffung einer Kinderwagenmatratze und legen stattdessen eine Decke oder ein Lammfell in den Kinderwagen.

Babywannen bieten nur einige wenige Monate ausreichend Platz, sie sind speziell für Neugeborene gedacht. Dein Baby wird also schnell zu groß für diese werden, so dass du auf den Sportwagenaufsatz umsteigen musst, sofern du dich für einen Kombikinderwagen entschieden hast.

Andernfalls wirst du ab diesem Zeitpunkt einen anderen Kinderwagen anschaffen müssen. Dies bedeutet, dass eine auf die Babywanne abgestimmte Kinderwagenmatratze ebenfalls nur eine sehr kurze Nutzungsdauer hat.

Eltern die sich diese kurzfristige Investition sparen wollen, legen deshalb einfach eine gefaltete Decke in die Babywanne. Softtragetaschen sind im Gegensatz zu Hartschalen-Babywannen meistens bereits mit einem leicht gepolsterten Boden ausgestattet, darum wird eine Polsterung durch eine gefaltete Decke in einigen Fällen als ausreichend bewertet.

Kinderwagenmatratzen sind jedoch bereits ab etwa 15 Euro zu erwerben, von hohen Anschaffungskosten kann man daher nicht sprechen.

Beliebt für den Kinderwagen sind außerdem Lammfelle. Eine Lammfelleinlage bietet klarerweise eine weichere Polsterung als eine Decke, außerdem wird dem Lammfell eine wärmeregulierende Wirkung nachgesagt. Im Winter hält es kuschelig warm und verhindert, dass dein Kind auskühlt, im Sommer sorgt es dafür, dass dein Kind nicht übermäßig schwitzt.

Allerdings gibt es auch viele kritische Stimmen zum Lammfell. Als besonders problematisch werden die Flusen bewertet, die bei unmittelbarem Kontakt leicht in die Atemwege des Kindes geraten können. Außerdem wird manchmal von Wärmestau, behinderter Luftzirkulation und Allergieauslösung gesprochen. Du solltest selbst entscheiden, wie du dies bewertest.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/panorama/kinderwagen-kaufen-was-kostet-noch-gleich-ein-ferrari-a-1062311.html

[2] http://kinderwagen-testberichte.de/warum-matratze-fuer-kinderwagen/

Bildquelle: Pixabay / congerdesign

Warum kannst du mir vertrauen?

Jessica ist von Beruf Geburtshelferin und Mutter von zwei Söhnen. Sie kennt sich wunderbar mit der Erziehung von Kleinkindern aus. Neben ihrer Arbeit im Krankenhaus passt sie gerne auf Kinder von befreundeten Eltern auf und ist als Bloggerin tätig.