Willkommen bei unserem großen Lauflernschuhe Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Lauflernschuhen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Lauflernschuhe zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Lauflernschuhe kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Lauflernschuhe sind die ersten Schuhe deines Kindes. Sobald das Kind auf zwei Beinen stehen kann, sollte der aufrechte Gang gefördert werden.
  • Grundsätzlich unterscheidet man je nach Verwendungszweck zwischen Krabbelschuhen, Lauflernschuhen mit fester Sohle und Lauflernschuhen mit minimaler Sohle.
  • Abgesehen von der Größe und Schuhweite solltest du Lauflernschuhe auch anhand des Materials, der Schuhsole und der Verschlussart miteinander vergleichen.

Lauflernschuhe Test: Das Ranking

Platz 1: Pololo Baby Primero

Platz 2: KangaROOS Rock lite

Platz 3: Keen Baby Newport H2

Platz 4: KangaROOS Lasic

Platz 5: Richter Terrino 2101-522

Platz 6: Däumling Eddie

Platz 7: Dotty Fish – Weiche Baby und Kleinkind Lederschuhe mit Wildledersohlen

Platz 8: adidas Performance Snice 4

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Lauflernschuhe kaufst

Was sollte ich vor dem Kauf beachten?

Vor dem Kauf solltest Du dir auf jeden Fall überlegen, wofür die Schuhe gebraucht werden. Krabbelt dein Kind oder läuft es schon? Soll es mit den Schuhen drinnen laufen oder aber draußen? Welche Merkmale sollen die Schuhe aufweisen (zum Beispiel warm, wasserabweisend, flexibel etc.)?

Die Machart der Sohle, das Material und die Größe sind beim Kauf die wichtigsten Kriterien.

Was kosten Lauflernschuhe?

Eine pauschale Antwort gibt es zu der Frage, was Lauflernschuhe kosten nicht. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Angefangen beim Material, über die Marke und Beschaffenheit, bis hin zur Art. Markenschuhe kosten meistens mehr, als „No Name“- Produkte, ebenso ökologische Schuhe und Minimalschuhe.

Der Preis sollte jedoch möglichst sekundär sein, da die Schuhe passen müssen und die Fußentwicklung nicht negativ beeinflussen sollte. Günstige Schuhe, unabhängig von der Qualität, gibt es ab ca. 20,-€, nach oben ist kaum eine Grenze gesetzt.

Wo kann ich Lauflernschuhe kaufen?

Lauflernschuhe gibt es inzwischen in viele Onlineshops, welche teilweise sogar auf Schuhe für Laufanfänger spezialisiert sind.

Aber auch lokale Schuhläden verkaufen oftmals viele Modelle unterschiedlicher Hersteller. Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile. Online können die Schuhe nicht vor der Bestellung anprobiert werden. Die meisten Shops nehmen jedoch Schuhe, welche weder Gebrauchsspuren haben, noch draußen getragen wurden zurück.

Einige Shops bieten sogar an, zwei Paar Schuhe zu bestellen, um die passende Größe zu finden. Bei Schuhläden vor Ort hat man zwar die Beratung, aber nicht jeder ist auf Kinderfüße geschult. Bei Lauflernschuhen gibt es ganz andere Kriterien. Des Weiteren kommt man online eher an unabhängige Empfehlungen und Erfahrungsberichte.

Auch Zuhause können mit Hilfe einer Schablone die Füße vermessen werden. Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass es für Kinder weniger stressig ist, daheim Schuhe anzuprobieren und die Füße spielerisch von einer Bezugsperson vermessen zu lassen.

Hier kannst du beispielsweise Lauflernschuhe online kaufen:

  • amazon.de
  • Freizehn
  • Tausendkind
  • Schuhcenter

Welche Marken gibt es?

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Marken, unter anderem haben folgende Lauflernschuhe in ihrem Sortiment oder sind sogar spezialisiert:

  • Adidas
  • Elefanten
  • Nike
  • Bama
  • Bisgaard
  • Bobux
  • Clarks
  • Däumling
  • Deichmann
  • Wildling Shoes
  • Geox
  • Gabor
  • Ecco
  • Hobea
  • Kickers

Wie lange passen Lauflernschuhe?

Anfangs wachsen Kinderfüße rasend schnell, deshalb werden viele Schuhe rasch zu klein. Tendenziell passen Barfußschuhe etwas länger, oder wachsen sogar um eine Größe mit. Trotz des schnellen Wachstums sollte an Lauflernschuhen möglichst nicht gespart werden und auch von gebrauchten Schuhen ist abzuraten.

Krabbelschuhe halten oft nur ein paar Monate, ab ca. Größe 23 (Kleinkind) können die Schuhe länger getragen werden. Natürlich ist der Schuhkauf auch von den Jahreszeiten abhängig, im Winter müssen gefütterte Schuhe her, im Sommer Sandalen für Laufanfänger.

Die falsche Größe der Schuhe kann die Füße schnell verformen. Vermeide deshalb falsche Kinderschuhe.

Gebrauchte Lauflernschuhe kaufen?

Viele Experten raten vom Kauf von gebrauchten Lauflernschuhen ab. Die Schuhe passen sich schnell dem Fußbett des Trägers an und sind auf diesen geprägt. Außerdem sparen sich viele Käufer beim Kauf von gebrauchten Schuhen nichts.

Denn diese können, wenn sie nicht passen, in der Regel nicht umgetauscht werden. Auch ist die Wahrscheinlichkeit die richtige Größe zu finden auch eher gering. Ein weiterer Aspekt ist die Hygiene. Schuhe können nicht, anders als Kleidung, hygienisch gereinigt werden.

Wie finde ich die richtige Größe?

Das vermessen der Kinderfüße ist auch ohne spezielle Vorrichtungen ganz einfach. Dafür stellst du dein Kind einfach auf ein leeres Blatt Papier und malst den Fußumriss mit einem Stift nach. Wichtig ist, dass das Kind dabei steht und nicht sitzt oder liegt. Nur so ist der Fuß richtig belastet und entfaltet seine volle Größe.

Zeichne bitte beide Füße ab. Viele Kinder haben natürlicherweise zwei unterschiedlich große Füße und nur so kannst du dir sicher sein, dass die Schuhe nachher nicht zu klein sind und drücken. Wenn du die Füße abgezeichnet hast, nimmst du nun ein Lineal und misst vom Fußende (Ferse) bis zum Ende des längsten Zeh.

Nun rechnest du bei kleinen Füßen oder Laufanfängern 12mm hinzu, bei größeren Füßen oder versierten Läufern 17mm. Danach entnimmst du einfach die richtige Größe der Tabelle des Herstellers. Im Folgenden eine Beispieltabelle:

Fußlänge Größe Alter
9,7 cm 16 0-1
10,4 cm 17 0-1
11 cm 18 0-1
11,5 cm 19 0-1
12,3 cm 20 0-1
13 cm 21 1-3
13,7 cm 22 1-3
14,3 cm 23 1-3
14,9 cm 24 1-3
15,5 cm 25 1-3
16,2 cm 26 1-3

Bitte beachte, dass es sich bei der Tabelle um grobe Richtwerte handelt und diese nicht mit der tatsächlichen Größe übereinstimmen müssen. Viele Hersteller haben jedoch auf ihrer Internetseite eine gesonderte Größentabelle, nach welcher du dich richten solltest.

Einige Hersteller haben sogar Schablonen zum Ausdrucken. Achte dabei auf die Skalierung beim Ausdrucken, also auf den angegebenen Maßstab.

Zusammenfassend:

  • Schuhgrößen sind nicht genormt
  • Jeder Hersteller hat seine eigene Größe, die Schuhe fallen unterschiedlich aus. Richte dich also nicht nach irgendeiner Tabelle, sondern nur nach der des Herstellers
  • Drücke nicht von außen auf den Schuh, um die richtige Größe zu finden. Das ist keine zuverlässige Methode.
  • Eventuell sieht der Schuh zu groß aus, dass liegt aber manchmal daran, dass wir den Anblick von zu kleinen Schuhen an Kinderfüßen gewohnt sind

BILD

Entscheidung: Welche Arten von Lauflernschuhen gibt es und welche sind die richtigen für dich?

Bei Lauflernschuhen wird zwischen drei Arten unterschieden:

  • Krabbelschuhe
  • Lauflernschuhe mit fester Sohle
  • Lauflernschuhe mit minimaler Sohle

Bei der Auswahl von Lauflernschuhen kommt es auf einige Faktoren an. Wie alt ist das Kind? Welche Materialien werden bevorzugt? Krabbelt das Kind bislang oder läuft es schon? Diese verschiedenen Faktoren möchte ich im Folgenden näher beleuchten, sowie Vor- und Nachteile aufführen.

Für welche Kinder sind Krabbelschuhe geeignet und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Krabbelschuhe eignen sich hervorragend für Kinder, welche die Welt noch auf allen Vieren erkunden. Solche Schuhe gleichen meistens Puschen oder Schläppchen und sorgen dafür, dass die zarten Füße warm bleiben und geschützt sind.

Orthopäden empfehlen, möglichst lange auf festes Schuhwerk zu verzichten, gerade weil viele Schuhe die kleinen Füße einengen. Am gesündesten ist es immer noch, die Kleinen barfuß laufen zu lassen. Oftmals ist das aber nicht möglich und dann sind flexible und weiche Krabbelschuhe gefragt.

Vorteile
  • sehr leicht und flexibel
  • engen die Füße nicht ein
  • verhindern wegrutschen
  • schützen die Füße
  • wärmen bei kälterer Umgebung
  • stützen bei ersten Gehversuchen
Nachteile
  • sind für draußen eher ungeeignet
  • mit Schnürsenkeln unkomfortabel
  • Nutzungsdauer zeitlich sehr begrenzt

Im Großen und Ganzen unterscheiden sich Schuhe für Krabbelkinder im Material und in der Verschlussart. Krabbelschuhe aus weichem Leder eignen sich beispielsweise besonders gut, da sich diese dem Fuß anpassen und sehr leicht sind. Trotzdem geben sie den benötigten Halt, wenn es darauf ankommt und verhindern das wegrutschen, bei aufgerauter Sohle.

Empfehlenswert sind Krabbelschuhen mit Gummizug, denn diese sind oftmals leicht anzuziehen und schnüren nicht ein. Wohingegen Schuhe mit Schnürsenkeln eher unkomfortabel sind. Für draußen sind viele der Krabbelschuhe nicht geeignet. Hier empfiehlt es sich, auf Outdoorschuhe zurückzugreifen.

Was macht Lauflernschuhe mit fester Sohle aus und wo liegen die Vor- und Nachteile?

Wurden die ersten Schritte bereits gemacht, geht es ab da meistens ganz schnell. Die Kleinen laufen munter überall hin und erkunden ihre Umgebung. Dann reichen Krabbelschuhe meistens nicht mehr, denn diese sind oftmals für drinnen ausgelegt. Für die ersten Touren draußen solltest du also auf Lauflernschuhe zurückgreifen.

Hierbei gibt es viele Unterschiede, in der Passform, dem Material und natürlich im Design, wobei dieses zweitrangig sein sollte. Bei der Passform solltest du unbedingt darauf achten, dass der Schuh nicht einengt. Bei einigen Modellen ist der Schuh nicht hoch genug, für die kleinen noch klobigen Füße.

Dadurch wird der Fuß nachhaltig eingeengt. Auch die richtige Länge ist entscheidend. Lauflernschuhe sollten bestenfalls ca. 12mm länger sein, als der Fuß, gemessen am längsten Zeh.

Vorteile
  • sind ideal für Laufanfänger
  • schützen auch draußen
Nachteile
  • sind manchmal etwas steif und beeinflussen die Fußentwicklung
  • mit Schnürsenkeln unkomfortabel
  • für Krabbelkinder ungeeignet
  • erhöhte Sturzgefahr

Wichtig ist, darauf zu achten, dass Schuhe für Laufanfänger nicht zu fest oder steif sein sollten. Die Sohle sollte im Grunde den Fuß nur schützen. Kinder sind sonst schnell in ihrer Bewegung beeinträchtigt und haben eine erhöhte Sturzgefahr.

Laufen lernen ist ganz intuitiv. Kinder spüren dafür den Untergrund auf dem sie laufen, balancieren aus und nehmen ein Feedback war. Dieses wird jedoch durch viele Schuhe mit zu fester Sohle ungestört.

Außerdem sollten Kinder während des Überganges vom Krabbeln zum Laufen eher Krabbelschuhe tragen. Zumindest, solange sie sich nur drin bewegen. Generell sollten Lauflernschuhe nur draußen angezogen werden, da barfußlaufen nach wie vor die bessere Wahl ist.

Was macht Lauflernschuhe mit minimaler Sohle aus und wo liegen die Vor- und Nachteile?

Minimalschuhe oder auch Barfußschuhe sind sehr flexible und meistens dünne Schuhe, welche die Kinderfüße nicht einengen. Inzwischen gibt es auch in diesem Bereich eine große Auswahl und viele Unterschiede.

Barfußschuhe nennt man im Übrigen nicht so, weil man darin barfuß läuft. Der Name ist auf die Gangtechnik zurückzuführen. In Barfußschuhen kann dein Kind den natürlichen Ballengang laufen, wohingegen manch andere Schuhe so steif sind, dass nur der Fersengang ermöglicht wird.

Lauflernschuhe mit minimaler Sohle ermöglichen eine natürliche Entwicklung der Füße und eine stetige Zunahme der Muskulatur. Wohingegen zu feste Schuhe für einen Abbau der Muskulatur sorgen, da diese einfach gesagt nichts mehr tun müssen. Wusstest du, dass sogar Laufsportler immer öfter Barfußschuhe anziehen? Das Verletzungsrisiko wird deutlich minimiert, da man in Schuhe mit Minimalsohle ein besseres Körpergefühl hat.

Vorteile
  • verringern das Verletzungsrisiko
  • stärken die Muskulatur
  • verbessern die Körperhaltung
  • verringern das Risiko, später unter weit verbreiteten Fußerkrankungen zu leiden (z.B. Plattfuß, Senkfux etc.)
Nachteile
  • manche Barfußschuhe sind im Winter zu kalt
  • der Fuß fühlt mehr, was auf sehr unebenen Untergründen unangenehm sein kann
  • einige Schuhe sind nicht wasserfest

Schuhe mit Minimalsohle erkennst du oft daran, dass sie sehr leicht sind, keinen Absatz haben, eine sehr dünne Sohle aufweisen und meistens die natürliche Fußform nachahmen. Barfußschuhe sind nicht zwangsläufig die bekannten Zehenschuhe oder Schwimmschuhe.

Gut zu wissen

Bei Produktbeschreibungen solltest Du immer auf die genaue Bezeichnung achten.Krabbelschuhe und Lauflernschuhe oder Puschen und Babyschuhe sind nicht dasselbe, wie aus der Beschreibung der Arten oben hervorgeht.

Die Bezeichnungen sind jedoch entscheidend, da Babyschuhe beispielsweise ungeeignet für Laufanfänger sind. Dahingegen sind Schuhe mit festerer Sohle für Krabbelkinder ungeeignet.

Außerdem sollte die Auswahl der ersten Schuhe sorgfältig getroffen werden, da Studien ergeben haben, dass nur ein Viertel der Kindergartenkinder gesunde Füße haben. Das ist meistens auf falsches Schuhwerk zurückzuführen.

Kleine Babyschuhe

Überlege dir ob du die Schuhe für Draußen oder vor deine Wohnung einsetzten möchtest. (Foto: Alexas_Fotos / pixabay.com)

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Lauflernschuhe vergleichen und bewerten

Anhand folgender Kriterien möchten wir dir zeigen, auf welche Faktoren du beim Kauf von Lauflernschuhe achten solltest. Anhand dieser kannst du die Lauflerner vergleichen, bewerten und so eine genauere Kaufentscheidung treffen.

Folgende Kriterien sind entscheidend:

  • Größen
  • Sind die Schuhe wasserabweisend?
  • Obermaterial und Innenfutter
  • Schuhsohle
  • Schuhweite
  • Verschluss

Im folgenden gehen wir näher auf die Kaufkriterien ein, damit diese besser eingeordnet werden können.

Größen

Die richtige Größe der Schuhe ist eines der wichtigsten Kaufkriterien, auf die du unbedingt achten solltest. Zu kleine Schuhe können die gesunden Füße verformen und zu langfristigen Schäden führen. Zu große Schuhe hingegen fördern die Sturzgefahr und können ebenfalls unangenehm sein.

Bereits mit der Größe 17 steigen Lauflernschuhe ein. Jedoch muss bedacht werden, dass es bislang keine europäische Norm für die Größen von Kinderschuhen gibt. Diese können also komplett unterschiedlich ausfallen. Die entsprechenden Hersteller aber in der Regel Größentabellen auf ihren Webseiten, mit denen zuverlässig festgestellt werden kann, welche Größe tatsächlich benötigt wird.

Der alte Trick, mit dem Daumen auf den angezogenen Schuh zu drücken und daran festzumachen, ob dieser passt, ist veraltet und unzuverlässig. Oft ziehen die Kleinen dann ihre Zehen ein. Deshalb ist es besser, die Füße entweder auf einem speziellen Brett vermessen zu lassen oder aber selbst abzumalen. Mehr dazu findest du weiter oben unter „Wie finde ich die richtige Größe?“.

Sind die Schuhe wasserabweisend?

Ob schuhe wasserabweisend und/ oder schmutzabweisend sind ist meistens vom Material abhängig und davon, ob eine Membran eingearbeitet wurde. Trotzdem ist es nicht immer wichtig, dass Lauflernschuhe wasserabweisend sind.

Denn wenn du im Sommer Lauflernschuhe für dein Kind kaufst, dann handelt es sich oftmals um luftige Sandalen, welche ohnehin eher offen sind. Im Rest des Jahres kommt es ganz darauf an, was dir wichtig ist. Im Winter können wasserabweisende Schuhe sehr praktisch sein, gerade wenn Schnee liegt, sind trockene Füße wichtig. Kinder lieben es, in Pfützen zu springen, auch das sollte ein guter Schuh mitmachen.

Die meisten Schuhe lassen sich noch im Nachhinein imprägnieren, wenn sie aus Leder oder Stoff sind. Manchmal werden dann jedoch die Nähte nicht ganz dicht und es muss abgewogen werden.

Von den handelsüblichen Gummistiefeln ist komplett abzuraten. Diese sind für Laufanfänger nicht geeignet, solange sie keine Minimalsohle haben. Die normalen Gummistiefel sind meistens steif und sehr hoch geschnitten, wodurch die Muskulatur nicht richtig arbeiten muss.

Im gesamten sind Gummistiefel oftmals so steif, dass ein natürlicher Bewegungsablauf unmöglich ist. Des Weiteren sind viele Gummistiefel nicht belüftet, lassen also keine Luft hinein. Dadurch schwitzen die Füße sehr schnell.

Wenn es trotzdem Gummistiefel sein sollen, dann gibt es inzwischen Firmen, welche sich auf minimale Gummistiefel spezialisiert haben, eine davon ist beispielsweise „Grand Step“.

Obermaterial und Innenfutter

Die Materialien der Schuhe entscheiden häufig darüber, wie flexibel die Schuhe sind, ob sie wasserabweisend und schmutzabweisend sind, wie gut sie sich anziehen lassen, wie robust und unempfindlich sie sind und natürlich wie sie aussehen.

Leder als Obermaterial sorgt beispielsweise für eine gute Klimatisierung und dafür, dass die Schuhe robust sind. Viele Lederschuhe halten eine Menge aus, selbst wenn sie mal angekratzt sind. Nach der Verwendung von Fett oder Schuhcreme sehen sie fast wieder neu aus.

Beim Innenfutter sollte darauf geachtet werden, das kein Material verwendet wird, welches zu übermäßigem schwitzen führt. Im Winter sind wärmende Materialien innen zu empfehlen, beispielsweise Schafswolle. Diese hält besonders warm, sorgt aber zeitgleich dafür, dass sie Füße nicht schwitzen.

Braune Babyschuhe

Vor einem solchen Kauf ist es wichtig sich vorher genau zu informieren um sich sicher sein zu können was mach wirklich möchte und wofür welche Schuhe eingesetzt werden sollten. (Foto: Alexas_Fotos / pixabay.com)

Schuhsohle

Die Schuhsohle ist neben der richtigen Größe, das wichtigste Kriterium. Eine falsche Sohle kann zu der Verformung der Füße führen, manchmal gefolgt von Rückenschmerzen und Fehlbildungen. Im Grunde muss die Sohle lediglich vor Verletzungen und Nässe schützen. Der Fuß kann sich bei einer möglichst flexiblen und minimalen Sohle bestmöglich entwickeln und in einer natürlichen Form wachsen.

Durch flexible Seiten muss die Muskulatur arbeiten, wodurch diese sich besser entwickelt, ebenfalls die Sehnen. Früher nahm man an, dass ein Schuh möglichst fest sein muss, damit dieser stützt. Inzwischen wurde diese Annahme aber wiederlegt. Barfuß zu laufen ist immer noch am gesündesten, deshalb sollte drinnen, solange es nicht zu kalt ist, ganz auf Schuhe verzichtet werden.

Wenn es zu kalt ist, reichen oftmals Stoppersocken. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass die Schuhsohle rutschsicher ist, da sonst eine erhöhte Sturzgefahr besteht. Bei einer Ledersohle ist angerautes Leder sinnvoll.

Schuhweite

Umso kleiner die Füße noch sind, umso breiter sind sie zumeist. Sind die Schuhe also zu schmal, werden die Füße zu sehr eingeengt und dann nützt auch die richtige Größe nichts. Deshalb sollte die Schuhweite mindestens normal sein. Barfußschuhe und Schuhe mit minimaler Sohle sind in der Regel so flexibel, dass sich bei der Schuhweite keine Sorgen gemacht werden müssen.

Verschluss

Es gibt unterschiedliche Verschlüsse bei Lauflernern, meistens handelt es sich um Schnürsenkel, Klettverschlüsse, Reißverschlüsse oder eine Kombination aus zweien. Bei der Auswahl der Verschlussart kommt es auch auf das Alter des Kindes an.

Wenn die Kinder noch sehr klein sind, können gut gebunden Schnürsenkel von Vorteil sein, da diese sich den Füßen anpassen. Dabei muss nur darauf geachtet werden, dass die Bänder nicht herunterhängen, da ein Kind sonst darüber stürzen kann.

Sind die Kleinen schon größer und fangen an, sich die Schuhe selbst an- und auszuziehen, dann sind Klettverschlüsse optimal. Diese können oft schon von Kleineren selbst geöffnet und geschlossen werden und erleichtern die Handhabung.

Für Kleinkinder kann auch eine Kombination aus Schnürsenkel und Reißverschluss optimal sein. Denn dann kann bei lockeren Schnürsenkeln zunächst der Reißverschluss zugemacht werden und dann die Schnürsenkel fester geschnürt werden. Somit passt sich der Schuh an. Trotzdem können größere Kinder die Schuhe dann allein ausziehen, wodurch die Selbstständigkeit gefördert wird. Ein öffnen des Reißverschlusses reicht oftmals.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Lauflernschuhe

Wie kam der Lauflernschuh nach Deutschland?

Wohl so ziemlich jeder kennt sie: Elefanten Schuhe. Die Elefanten Schuhe sind nicht nur die bekanntesten Lauflernschuhe, sondern waren auch einer der ersten.

Bereits 1896 gründeten zwei Herren (Gustav Hoffmann und Fritz Pannier) in Kleve eine Fabrik, welche ausschließlich Kinderschuhe herstellte. Bis dahin waren Kinderschuhe einfach nur kleinere Versionen von Schuhen für Erwachsene, welche nicht auf die kleinen Füße abgestimmt waren.

Im Jahre 1928 kaufte Gustav Hoffmann dann die Marke „Elefanten“ und baute sie zu einer Qualitätsmarke für Kinderschuhe aus. Zu Beginn der 50er Jahre trug dann bereits jedes dritte deutsche Kind Elefanten Schuhe.

Nach jahrelanger Forschung und Vermessung tausender Kinderfüße wurde sodann 1964 der sogenannte „el chico“ produziert und wurde zum meistverkauften Lauflernschuh der Welt. 2004 kaufte Deichmann die Marke „Elefanten“, mit dem Ziel, weiterhin qualitativ hochwertige Schuhe zu jedoch kleineren Preisen zu verkaufen.

Was tun, wenn dein Kind die Füße nicht vermessen lassen will?

Versuche deinem Kind das abmalen spielerisch zu versüßen. Malt eure Füße doch einfach gegenseitig ab und dann vielleicht sogar gemeinsam aus. Oder du machst einen spannenden Moment daraus, indem du dein Kind auf einen Tisch stellst, einen Stuhl oder sogar auf eine Fensterbank, auf der es alles gut beobachten kann.

Eine weitere Möglichkeit ist, einfach albern zu sein und dein Kind zum Lachen zu bringen, während eine zweite Person schnell die Füße abmalt.

Welche Gangarten gibt es und wo liegt der Unterschied, welche ist besser?

Es wird in zwei Gangarten unterschieden: den Ballengang und den Fersengang. Beim Fersengang berührt zunächst die Ferse den Boden, wodurch die Kräfte des Aufpralles ungedämpft auf den Körper einwirken und somit auf den Bewegungsapparat. Beim Ballengang hingegen berührt zunächst der Vorderfuß den Boden, der Gang ist dann leichter und fängt den Aufprall ab.

Der Ballengang ist der Natürliche, der Ursprüngliche. Trotzdem laufen die meisten Erwachsenen mit dem Fersengang. Das kommt schlicht von zu steifen Schuhen, bereits im Kindesalter. Wenn du mal auf Menschen achtest, welche immer barfuß laufen, oder mit Minimalschuhen, dann wirst du feststellen, dass diese überwiegend im gesünderen Ballengang laufen.

Deswegen ist es wichtig, dass dein Kind flexiblere und dünnere Lauflernschuhe trägt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.familie-und-tipps.de/Kinder/Baby/Babymode/Lauflernschuhe.html


[2] http://www.wissen-gesundheit.de/Aktuelles/News/11245–Die-ersten-Schritte-hochwertige-Lauflernschuhe-unterstuetzen-Ihr-Kind

Bildnachweis: Alexas_Fotos / pixabay.com

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