Pucktuch
Zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2020

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Willkommen bei unserem großen Pucktuch Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Pucktücher. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Pucktuch zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Pucktuch kaufen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Pucktuch unterstützt dein Baby in den ersten Wochen und Monaten des Lebens beim Einschlafen. Dabei wird es wie ein kleines Kokon gewickelt, um dem Baby ein Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln.
  • Viele Kinder erleben die Zeit nach der Geburt angenehmer, wenn ihre Situation im Mutterleib ansatzweise rekonstruiert wird. Ein Pucktuch kreiiert eine ähnliche körperliche Enge und Wärme.
  • Hinzu kommt, dass reflexartige Bewegungen im Schlaf unterbunden werden und das Kind somit länger und tiefer durchschlafen kann.

Pucktuch Test: Favoriten der Redaktion

Der Preis-Leistungssieger unter den Pucktüchern

Lässig liefert seine ‚Swaddle Blanket‘ Pucktücher im preisgünstigen 2-er Pack und sorgt bei diesem Produkt für hübsche, fröhliche Designs.

Das ‚Swaddle Blanket‘ Pucktuch von Lässig besteht aus 100% Baumwolle, ist atmungsaktiv und wird vorgewaschen. Das dünne Material ist weich und sanft zur Babyhaut. Die Puckdecken entsprechen den Anforderungen der Öko Tex Richtlinien und sind der streng geprüften Klasse 1 zugeordnet.

Mit seinen Maßen von 120 x 120 Zentimetern gehört das ‚Swaddle Blanket‘ zu den größeren Pucktüchern. Die Größe ermöglicht einen vielseitigen Einsatz. Über das Pucken hinaus kann es als Schmusetuch, Unterlage beim Windelwechseln und Umkleiden, Sommerdecke oder Sonnenschutz verwendet werden.

Der Kundenliebling unter den Pucktüchern

Die schlichten ‚Sternennacht‘ Pucktücher von CuddleBug werden im 4er-Pack geliefert und sind somit im Preis pro Tuch unschlagbar. Ihre Größe und ein leichtes Gewicht machen sie zu Allroundern, die neben dem Pucken auch anders Verwendung finden können.

Die Pucktücher von CuddleBug werden aus einem glatten, weichen Baumwollgewebe hergestellt. Im Design und bei den Farben kommen die Pucktücher recht schlicht und doch verspielt daher. Die gewählten Sternenmuster, Elefantenprints und neutralen Farben sind simpel, aber nicht langweilig.

Das Pucktuch mit der beständigsten Färbung

Das Pucktuch von HOPPEDIZ besticht durch eine gute Verarbeitung und eine zeitlose Eleganz – beides lässt sich auf das nachhaltige Bewusstsein des Herstellers zurückführen. Das Pucktuch wird aus 100 % schadstoffgeprüfter Baumwolle hergestellt.

Die elastisch verarbeitete Baumwolle sorgt für eine tolle Handhabung und ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Weil der Hersteller großen Wert auf einwandfreies Material legt, ruft dieses Tuch keine Allergien oder Hautreizungen hervor. Aufgrund der Maße findet das Tuch nicht nur zum Pucken, sondern auch als Wickelunterlage oder Sonnenschutz Anwendung.

Der beste Pucksack

Der Pucksack besteht aus zwei Flügeln und Klettverschlüssen, mit denen dein Baby individuell und wärmend eingepackt werden kann. Durch die Form dieses Sacks kannst du selbst ein zappelndes Baby sicher und einfach einwickeln.

Obwohl es sich hierbei um einen Sack handelt, hat dein Kind eine uneingeschränkte Beinfreiheit, wodurch sich seine Hüfte gut entwickeln kann. Das Material ist aus 100% Jersey-Baumwolle: Das ist ein atmungsaktiver Stoff, der Wärmestau verhindert und sich ganzjährig für dein Baby eignet.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Pucktuch kaufst

Was ist ein Pucktuch?

In einem Pucktuch, auch genannt Pucksack oder Puckdecke, wird das Baby zum Schlafen wie in einen Kokon eingewickelt. Es soll an die Geborgenheit und das sichere Gefühl im Mutterleib erinnern.

Weil dem Neugeborenen anfangs die eigenen Gliedmaßen noch nicht vertraut sind, kann es vorkommen, dass es nachts durch Zuckungen im Schlaf – der sogenannte Moro-Reflex – erschrickt und demzufolge aufwacht. Abhilfe schaffen kann eine Puckhilfe, durch welche die Bewegungsfreiheit des Säuglings eingeschränkt wird. Dadurch schläft das Kind oftmals länger und fester.

Baby im Pucktuch

Liebevoll kümmert sich der kleine Junge um das Baby im Arm. Dieses ist gemütlich in ein Pucktuch gewickelt und lässt sich friedlich heben. (Foto: sathyatripodi / pixabay.com)

Was sind die Vorteile und Nachteile eines Pucktuches?

Sinnvoll ist ein Pucktuch vor allem in den ersten Wochen nach der Geburt. Das Pucktuch hilft dabei, eine vertraute Umgebung zu schaffen. Diese Hilfe ist mit der Zeit nicht mehr notwendig.

Ob ein Pucktuch nun gut oder schlecht für dein Baby ist, kannst du nur durch testen selbst herausfinden. Es bestehen einige Pro und Contra Punkte, die du vor dem Kauf bedenken solltest.

Zunächst einmal ist nicht jedes Baby gleich. Einige Säuglinge lieben ein aufrecht erhaltenes Gefühl der Geborgenheit, die anderen entwickeln sich rasend schnell zum Freiheitskämpfer. Fakt ist, dass jedes Kind körperliche Nähe braucht.

Der Vorteil, den das Pucktuch liefert: Es imitiert quasi die körperliche Einschränkung, die das Kind während der Schwangerschaft erlebt hat. Dadurch wird dem Kind suggeriert, sich in einer ähnlichen Situation zu befinden. Dies kann zu einem schnelleren und tieferen Schlaf führen.

Leider birgt das Pucktuch auch gewisse Gefahren, welche wir hier als Nachteile benennen wollen. Zum einen erhöht ein zu häufiges, über Stunden andauerndes Pucken die Risiken zu Atemwegsinfektionen und Hüftdysplasien. Zum anderen wird zwar die mütterliche Geborgenheit imitiert, jedoch nicht optimal ersetzt: Der direkte Hautkontakt, die Atmung der Mutter und die unmittelbare Zuwendung bleiben aus.

Pucktuch oder Pucksack haben die Aufgabe, die Enge und Geborgenheit der Gebärmutter nachzuempfinden. Da der Stoff, der das Baby kokonartig umhüllt, direkten Hautkontakt mit dem Neugeborenen hat, sollte beim Kauf auf nachweislich schadstofffreie, im besten Falle bio-zertifizierte Materialien geachtet werden.

Dr. Andreas BusseKinderarzt

Pucken – in Rückenlage und nicht zu warm eingepackt – ist so lange in Ordnung wie es Ihrem Kind hilft.

(Quelle: rund-ums-baby.de)

Bis zu welchem Alter kannst du dein Baby einpucken?

Wie lange du das Pucktuch verwenden kannst, hängt vor allem von der Entwicklung deines Babys ab. Sobald es sich selbst aus dem Tuch befreien kann, beziehungsweise jedes Anzeichen dafür gibt, solltest du das Tuch nicht mehr verwenden.

Das Kind signalisiert dir von selbst, wenn es die eingeschränkte Bewegungsfreiheit nicht mehr mag und mit den eigenen Armen und Beinen vertraut ist.

Pucktuch

Achte auf die Signale, die dir deine Baby aussendet – Wenn das Tuch ihm unangehm ist, solltest du es davon lösen.

In welchen Größen gibt es Pucktücher?

Wie groß dein Pucktuch sein sollte, hängt von der Größe deines Babys und der gewünschten Wickelmethode ab. Es gibt Pucktücher in diversen Maßen.

Für einen ersten Überblick haben wir dir die Längenvariationen tabellarisch zusammengefasst:

Größe Länge
Größe XS ca. 22 – 30 cm
Größe S ca. 30 – 48 cm
Größe M ca. 48 – 85 cm
Größe L ca. 85 – 100 cm
Größe XL ab 100 – 120 cm

Was kostet ein Pucktuch und wo kann ich es kaufen?

Auch die Kosten für ein Pucktuch können von Anbieter zu Anbieter stark variieren. Kaufen kannst du es sowohl neu als auch gebraucht in den gängigen Shops und in Fachmärkten.

Abhängig von Größe, Gewicht, Material, Herstellungsart und Qualität des Produktes gibt es preisgünstige ab knapp 10,00 Euro und weniger preisgünstige Modelle für gut 60,00 Euro.

Erwerben kannst du deine Puckhilfe ganz bequem online bei den folgenden Anbietern:

  • Amazon
  • Ebay
  • Baby-walz
  • Babymarkt
  • Mytoys
  • Hoppediz
  • Dawanda
  • dm, Rossmann, C&A, Toys“R“Us …

Entscheidung: Welche Puckarten gibt es und welche ist die richtige für dein Kind?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Puckarten unterscheiden:

  • Klassisches Pucktuch
  • Pucksack

Da das Pucken besonders für Neugeborene sinnvoll ist, solltest du dir schon vor der Geburt Gedanken über die verschiedenen Arten machen. Die Wahl der Variante ist individuell von deinem Kind und deinen Bedürfnissen abhängig. Das Pucktuch, sowie der Pucksack haben unterschiedliche Eigenschaften und weisen somit verschiedene Vor- und Nachteile auf.

In dem folgenden Abschnitt gehen wir näher auf die zwei Wickelarten ein und helfen dir mithilfe einer Übersicht dabei, die passende Variante für dich und dein Kind zu finden.

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Wie funktioniert ein klassisches Pucktuch und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Prinzipiell unterscheiden sich die Tücher anhand ihrer Form. Du kannst entweder mit einem quadratischen Tuch oder mit einem sogenannten Schmetterlingstuch pucken. Durch die vorgegebene Form wird das Binden erleichtert.

Das traditionelle Pucktuch ist meist aus Bio-Baumwolle, da das Material natürlich und schonend für die sensible Babyhaut ist. Oft sind die Wickeltücher mit einer warmen, herausnehmbaren Einlage ausgestattet, sodass die Dicke des Tuches flexibel ist und du es das ganze Jahr über verwenden kannst.

Vorteile
  • Auch verwendbar als Decke, Wickeltuch oder Spucktuch
  • Kompakt faltbar
  • Individuell an die Größe und Bedürfnisse anpassbar
Nachteile
  • Baby kann sich leicht befreien
  • Zeitaufwändig (Methode muss gelernt sein)
  • Korrekte Handhabung für Sicherheit nötig (zu fest, zu locker)

Damit sich das Neugeborene nicht so schnell aus dem Pucktuch herauswinden kann oder es nicht zu sehr in seiner Bewegung eingeschränkt ist, soll die Pucktechnik gelernt sein. Prinzipiell ist es wichtig, dass du deinem Kind unter dem Pucktuch nur leichte Kleidung anziehst, da es in dem wohligen Kokon sonst zu warm wird.

Das Kind wird diagonal auf das Wickeltuch gelegt und beide Arme sollen am Körper anliegen. Das sorgt für den nötigen Halt. Die Wickeltechnik variiert je nach Hersteller, jedoch liegt meist eine Anleitung bei.

Durch das individuelle Binden, das du dem Körper deines Nachwuchses ständig anpassen kannst, ermöglichst du ihm einen passend festen oder lockeren Halt. Somit kannst du dein Kind ganz nach seinen Bedürfnissen pucken. Durch das immer lockerer werdende Binden erzielst du eine Abgewöhnung des Babys vom Pucktuch.

Wie funktioniert ein Pucksack und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Der Pucksack ähnelt einem Schlafsack und wird meist mit einem Klettverschluss verschlossen. Das verhindert, dass sich dein Kind aus dem taschenähnlichen Kokon herausschummeln kann. Die Pucksäcke sind meist aus dehnbaren Materialien, da die Bewegungsfreiheit deines Kindes nicht zu sehr eingeschränkt werden soll.

Vorteile
  • Leicht in der Handhabung
  • Sicher durch Klettverschluss
Nachteile
  • Mangelnde Flexibilität (Nicht individuell größenanpassbar)
  • Korrekte Größe für Sicherheit nötig (zu fest, zu locker)

Anders als bei den größenunabhängigen Pucktüchern unterscheidet man hier oftmals nur zwischen zwei oder drei Größen. Dadurch ist die Passform des Pucksacks nicht immer optimal und nicht individuell anpassbar. Außerdem kann es sein, dass du dir aufgrund des Wachstums deines Nachwuchses mehrere Pucksäcke zulegen musst.

Große Wichtigkeit liegt dabei, die richtige Größe auszuwählen. Ist der Pucksack zu groß, kann der Kopf des Kindes in den Sack hineinrutschen. Ist er jedoch zu klein, hat das Baby keine Beinfreiheit. Um die Sicherheit für dein Kind zu garantieren, lege ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl der Größe.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Pucktücher vergleichen und bewerten

Ein Pucktuch soll dir den Alltag mit deinem Neugeborenen erleichtern. Bevor du dich für ein Produkt entscheidest, macht es Sinn, dir die wichtigsten Kaufkriterien anzusehen. Diese helfen dir, verschiedene Produkte optimal zu vergleichen und eine eigene Bewertung zu machen.

Folgende Kaufkriterien haben wir für dich recherchiert:

  • Qualität und Materialherkunft
  • Größe und Gewicht
  • Farbe und Design
  • Anschaffungskosten
  • Reinigung

Qualität und Materialherkunft

Ein ganz entscheidender Punkt beim Kauf einer Puckhilfe ist die Qualität und die damit einhergehende Materialherkunft. Da dein Baby mit diesem Produkt direkt in Berührung kommt, sollte eine einwandfreie Qualität gewährleistet sein.

Die genaue Materialherkunft lässt sich nicht immer herausfinden. Sicherstellen kannst du aber in jedem Fall, dass das Material sauber und schadstofffrei ist. Dies sollte dir jeder gute Hersteller für sein Produkt garantieren können. Die meisten Pucktücher werden aus 100% reiner Baumwolle hergestellt. Dieser Stoff ist hautfreundlich, ruft keine Allergien hervor und kann einfach gereinigt werden.

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Größe und Gewicht

Auch die Maße des Pucktuches spielen eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Ob du ein Frühchen oder ein bereits einige Monate altes Kind einpucken möchtest, stellt ein ausschlaggebendes Kaufkriterium dar.

Je älter dein Kind, desto größer sollte das Pucktuch sein. Des Weiteren ist das Gewicht des Tuches zu bedenken – besonders, wenn du auf Reisen bist. Hier möchtest du höchstwahrscheinlich Gewicht sparen und bevorzugst sicherlich ein möglichst leichtes Baby-Zubehör.

foco

Wusstest du, dass Babys schon vor mehreren tausend Jahren gepuckt wurden?

Die frühesten Nachweise kommen von Schmuck und Grabbeigaben aus Griechenland um 2600 – 2000 v. Chr. Pucken war gängige Praxis in Europa und anderen Teilen der Welt. Auf römischen Grabreliefs und mittelalterlichen Darstellungen ist es abgebildet. Im 18 Jahrhundert wurde es aber schrittweise abgeschafft.

Farbe und Design

Der Look des Pucktuches ist für viele Käufer ein nicht unwesentliches Kaufkriterium. So manche Mütter und Väter legen auch beim Zubehör viel Wert auf Ästhetik.

Und das ist auch gut so. Schließlich ist heutzutage das Angebot an Pucktüchern so groß, dass niemand gezwungen ist, auf langweilige Modelle zurück zu greifen. Viele Hersteller bieten Pucktücher in guter Qualität und schönem Design zur Wahl an.

Pucktuch

Bei dem Design hast du die Qual der Wahl: Es gibt sie in unzähligen Farben, Mustern und Materialien

Anschaffungskosten

Anknüpfend an den anderen Kaufkriterien sind die Anschaffungskosten zu bedenken. Es lassen sich bereits sehr gute Tücher zu günstigen Preisen finden.

Demzufolge braucht niemand tief in die Taschen zu greifen, um beim Kauf eines Pucktuches sowohl eine gute Qualität als auch ein schönes Design in einem zu erhalten. Im Produktvergleich schneiden diverse Hersteller mit ihrem Angebot sehr gut ab.

Reinigung

Ein weiteres Kaufkriterium kann auch der Faktor Reinigung sein. Ausgefallene, exotische Pucktücher aus Seide sind beispielsweise wesentlich aufwendiger zu reinigen als simple Baumwolltücher.

Glücklicherweise bieten die meisten Hersteller Modelle aus reiner Baumwolle und einfach zu reinigenden Materialien an. Ein Vergleich lohnt sich an dieser Stelle, da das Pucktuch regelmäßig zum Einsatz kommt und dementsprechend häufig gewaschen wird.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Pucktuch

Puckanleitung / Video-Tutorial

Das richtige Pucken will gelernt sein! Hierzu findest du zahlreiche online Video-Tutorials und Anleitungen zum Pucken, die du dir als PDF abspeichern kannst. Wir empfehlen dir, dich mit diesen Puckanleitungen intensiv zu beschäftigen, damit die Sicherheit deines Babys gewährt ist.

Kann ich ein Pucktuch selber machen?

Es gibt im Internet zahlreiche Anleitungen zum Nähen eines Pucktuches und sogar kostenfreie Schnittmuster. Deiner Kreativität sind bei der Wahl von Mustern, Farben und Materialien keine Grenzen gesetzt. Eine schöne Anleitung hat Dots Designs herausgebracht:

Wie kann ich meinem Baby das Pucken abgewöhnen?

Zum Abgewöhnen gibt es keine wirklichen Regeln. Auch hier kommt es sehr auf die Entwicklung deines Kindes an. Meist zeigen die Kinder ihre Unzufriedenheit und befreien sich selbst aus dem Pucktuch, sobald sie es können.

Gängige Tipps von Müttern und Vätern: Das Baby nach einer Zeit nur an den Armen einpucken, so hat es zumindest die Beine schon mal frei. Oder: Das Baby neben sich ins Elternbett legen. So bekommt es ein ähnliches Gefühl der Geborgenheit und Vater oder Mutter kann gleich reagieren, falls das Baby in der Nacht beim Zucken aufwacht.

Was tun, wenn das Baby beim Pucken schreit?

Generell wird gesagt, dass Babys sich sehr schnell an das Pucken gewöhnen. Besonders, wenn sie es gleich nach der Geburt erleben. Sollte das Kind trotzdem auch nach vielen Versuchen nicht aufhören zu schreien, mag es das Pucken einfach nicht.

In so einem Fall sollte das Kind nicht gezwungen werden, sondern direkt in einen Baby-Schlafsack gelegt oder in einem Tragetuch zum Schlafen gebracht werden.

foco

Wusstest du, dass es völlig normal ist, dass Babys nicht durchschlafen?

Neugeborene schlafen zwar bis zu 18 Stunden am Tag, dabei aber nur etwa 3 bis 4 Stunden am Stück. Das liegt daran, dass der Magen noch sehr klein ist und sie mehr Mahlzeiten brauchen. Zwischen dem 4. und 6. Monat bildet sich langsam ein Rhythmus heraus.

Kann ich während dem Pucken stillen?

Das Stillen während dem Pucken ist auf jeden Fall möglich.

Viele Mütter freuen sich darüber, dass ihr Kind dadurch in Ruhe auch während dem Nachtstillen beinahe weiter schläft. Beim Windelwechseln sieht das natürlich anders aus … da kommt man am Auswickeln des Babys nicht vorbei.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://ergobaby.de/blog/tragetipp-die-wissenschaft-des-babyschlafs/

[2] http://www.pucktuch.de/hinweise.html

[3] http://www.pucken-anleitung.de/

[4] http://www.fr.de/wissen/neue-methode-beim-wickeln-die-burrito-babys-werden-populaer-a-866808

Bildquelle: Pixabay.com / CecilJames

Warum kannst du mir vertrauen?

Jessica ist von Beruf Geburtshelferin und Mutter von zwei Söhnen. Sie kennt sich wunderbar mit der Erziehung von Kleinkindern aus. Neben ihrer Arbeit im Krankenhaus passt sie gerne auf Kinder von befreundeten Eltern auf und ist als Bloggerin tätig.