Willkommen bei unserem großen Reisebuggy Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Reisebuggys. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Reisebuggy zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Reisebuggy kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein guter Reisebuggy zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und ein kleines Packmaß aus.
  • Damit Baby und Kind sicher im Buggy sitzen, verfügen die Modelle über ein integriertes Gurtsystem. Schutz vor der Sonne bietet ein Verdeck.
  • Der Klappmechanismus ist bei vielen Modellen mit einer Hand zu bedienen. Dadurch ist der Reisebuggy besonders praktisch.

Platz 1: Hauck Buggy Sport

Ein guter Reisebuggy zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und ein kleines Packmaß aus. Damit Baby und Kind sicher im Buggy sitzen, verfügen die Modelle über ein integriertes Gurtsystem. Schutz vor der Sonne bietet ein Verdeck.

Der Klappmechanismus ist bei vielen Modellen mit einer Hand zu bedienen. Dadurch ist der Reisebuggy besonders praktisch. Der klein zusammenfaltbare Buggy von Hauck ist mit einer Liegefunktion versehen und kann damit ab Geburt eingesetzt werden.

Eine Nutzung ist bis zu einem Gewicht des Kindes von 15 kg möglich. Durch die schwenkbaren Vorderräder kann der Buggy von Hauck sehr gut auch mit einer Hand gelenkt werden. Die Sitzposition sowie die Position der Fußstütze lassen sich mehrfach verstellen.

Mit einem Gesamtgewicht von 6,2 kg ist er für seine Größe und seinen Komfort relativ leicht gehalten. Das Packmaß lässt sich noch verringern, wenn die Vorder- und Hinterräder abgenommen werden. Durch das integrierte 5-Punkt-Gurtsystem ist das Kind richtig im Wagen gesichert. Die Schieberhöhe liegt bei 100 cm.

Platz 2: Safety 1st Peps Buggy mit Sonnenverdeck

Der Buggy mit Sonnenverdeck von Safety 1st ist einsetzbar ab Sitzalter des Kindes. Bis zu einem Gewicht von 15 kg kann der Nachwuchs hier in dem Buggy gefahren werden. Das Gewicht von 4,5 kg ist besonders gering gehalten.

Zusammengeklappt hat der Buggy eine längliche Form und findet daher auch in einem kleinen Kofferraum einen Platz. Einen Schutz vor der Sonne bietet das praktische Sonnenverdeck. Gesichert werden die Kinder mit einem 5-Punkt-Sicherheitsgurt.

An den Hinterrädern befindet sich eine zentrale Feststellbremse. Die Vorderräder verfügen über eine Federung.

Platz 3: Besrey Buggy

Der Reisebuggy von Besrey überzeugt durch ein Packmaß von gerade einmal 28 x 23 x 50 cm und hat ein Gewicht von 4,9 kg. Dadurch ist er auch sehr gut geeignet, wenn die Reise in den Urlaub mit dem Flugzeug erfolgen soll.

Die Vorderräder sind schwenkbar. Durch einen Sicherheitsbügel und einen 5-Punkt-Gurt ist das Kind gut gesichert. Der Korb bietet ausreichend Platz für den Transport von Sandspielzeug und Wechselwäsche. Der breite Schieber sorgt für einen hohen Komfort bei der Lenkung.

Hier befindet sich auch der Mechanismus, mit dem der Reisebuggy zusammengeklappt wird. Verwendbar ist der Reisebuggy ab einem Alter von sechs Monaten bis hin zu drei Jahren.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Reisebuggy kaufst

Die Reise mit Baby oder Kleinkind soll allen Teilnehmern Freude machen. Daher ist es wichtig, dass du optimal ausgestattet bist. Eine sehr große Erleichterung stellt der Reisebuggy dar.

Anders als ein Kinderwagen oder Sportwagen lässt er sich auf ein geringes Maß zusammenklappen und kann so sehr gut transportiert werden. Dank der großen Auswahl, die heute angeboten wird, kannst du den für dich perfekten Reisebuggy relativ einfach finden.

Ein Reisebuggy lässt sich leicht falten und transportieren. Ein besonders geringes Gewicht haben die Stockwagen, welche sehr simpel aufgebaut und zu handhaben sind. (Bildquelle: flickr.com / Scott 97006)

Abhängig vom Alter deines Kindes ist es wichtig, auf eine Liegeposition zu achten. Aber auch weitere Faktoren, wie Packmaß, Gewicht und Sonnenschutz, spielen eine wichtige Rolle Bei der Auswahl.

Was zeichnet einen Reisebuggy aus?

Für Eltern ist es nicht ganz einfach, einen Überblick über die umfangreiche Welt von Sport- und Kinderwagen zu bekommen. Sie stehen oft vor der Frage, wo genau der Unterschied zwischen Jogger und Buggy, Sportwagen und Reisebuggy ist.

Als Reisebuggy werden Wagen bezeichnet, die ein sehr geringes Gewicht und ein kleines Packmaß haben.

Ziel eines Reisebuggys ist es, mit dem Gewicht möglichst unter 6 kg zu bleiben und bei den Packmaßen vielleicht sogar mit in das Handgepäck genommen zu werden.

Aber auch dann, wenn du einen Buggy suchst, der beispielsweise im Kofferraum nicht so viel Platz einnimmt, kann der Blick auf die Reisebuggys wichtig sein. Oft wird der Reisebuggy als eine Ergänzung zum Sportwagen oder zum klassischen Buggy gesehen.

Er hat den Vorteil einer geringen Größe, bietet teilweise jedoch einen verminderten Komfort für dich beim Schieben und auch für den Nachwuchs beim Sitzen oder Liegen.

Hier hat sich aber in den letzten Jahren schon viel getan. Inzwischen sind viele Reisebuggys mit praktischen und bequemen Features ausgestattet.

Wann brauche ich einen Reisebuggy?

Normalerweise investieren Eltern in einen Kinderwagen, der sich später in einen Sportwagen umbauen lässt und gehen davon aus, diesen bis zum Ende der Wagenzeit nutzen zu können.

Das ist grundsätzlich auch möglich. Die komfortablen Wagen sind für Kinder sehr gut geeignet und bieten eine optimale Federung.

Spätestens dann, wenn jedoch die erste große Reise mit Kind ansteht, zeigt sich schnell, dass ein normaler Sportwagen auch sehr viel Platz in Anspruch nimmt. Dabei ist es egal, ob du mit Auto, Zug oder mit Flugzeug in den Urlaub möchtest. An diesem Punkt kommt der Reisebuggy ins Spiel.

Auch dann, wenn ihr viel mit dem Auto fahrt und du nicht immer den Sportwagen in den Kofferraum legen und wieder herausnehmen möchtest, kann ein Reisebuggy als Auto-Wagen sehr gut geeignet sein. Zu empfehlen ist die Investition also für alle aktiven Familien, die Platz und Gewicht sparen möchten.

Welche Features sollte ein guter Reisebuggy mitbringen?

Welche Eigenschaften genau dein Reisebuggy haben sollte, hängt von deinen Erwartungen und auch dem Einsatzzweck ab. Benötigst du ihn nur für kurze Strecken, reichen beispielsweise kleine Räder mit einer eher übersichtlichen Federung aus.

Ist er häufiger und auch für längere Strecken im Einsatz, können größere Räder deutlich mehr Komfort bieten. Nachfolgend findest du eine Übersicht über die verschiedenen Eigenschaften, die ein Reisebuggy mitbringen kann und deren Vorteile für dich und dein Kind:

Funktion Vorteile
Verstellbare Sitz- und Liegefläche Für das Kind ist es deutlich bequemer, wenn die Sitz- und Liegefläche verstellt werden kann. Möchtest du den Reisebuggy schon vor Sitzalter nutzen, sollte er sich in eine gerade Liegeposition bringen lassen.
Einfacher Klappmechanismus In der einen Hand hast du die Reisetasche und nun musst du noch den Buggy zusammenklappen? Dann ist ein einfacher Klappmechanismus für dich eine ganz besonders große Hilfe., Einige Modelle lassen sich mit einer Hand zusammenklappen.
Sonnenschutz Ein Sonnenschutz sollte beim Reisebuggy nicht fehlen., Da Kinderhaut ganz besonders empfindlich auf UV-Strahlung reagiert, ist ein umfangreicher Schutz unbedingt zu empfehlen.
Großer Korb Der Korb ist natürlich ein Extra, das nicht allen Eltern wichtig ist. Dennoch kann es sehr hilfreich sein, einen großen Korb unter dem Wagen zu haben., In diesem ist Platz für Wechselwäsche, aber auch für Spielzeug und für Getränke.
Verstellbarer Schieber Bei Reisebuggys gehört der verstellbare Schieber noch zu den seltenen Features. Gerade dann, wenn die Eltern einen Größenunterschied haben, kann er jedoch sehr sinnvoll sein.
Federung Auch wenn der Reisebuggy oft eher für kurze Strecken eingesetzt wird, sollte dein Kind den höchstmöglichen Komfort genießen können. Dieser wird durch eine Federung geboten.
Drehbare Vorderräder Bei sehr kleinen Reisebuggys kann es sein, dass die Räder vorne nicht beweglich sind., Das ist vor allem dann schwierig, wenn du um die Ecke lenken möchtest und kann dafür sorgen, dass der Buggy nur mit zwei Händen geschoben werden kann.
Geringes Gewicht Diese Eigenschaft ist gerade bei einem Reisebuggy ganz besonders wichtig und sollte bei der Auswahl mit im Vordergrund stehen.
Schutzbügel und Gurt Sicherheit spielt eine ganz besonders große Rolle, wenn es darum geht, einen Reisebuggy auszuwählen., Daher solltest du darauf schauen, dass ein gutes Gurtsystem vorhanden ist. Der Schutzbügel ist nicht bei jedem Buggy zu finden, kann aber ebenfalls sehr praktisch sein.

Entscheidung: Welche Arten von Reisebuggys gibt es und welche ist die richtige für dich

Grundsätzlich kann man zwischen sechs verschiedenen Typen von Reisebuggys unterscheiden:

  • Demontierbarer Reisebuggy
  • Klappbarer Reisebuggy
  • Stockwagen
  • Reisebuggy mit schwenkbaren Rädern
  • Reisebuggy mit durchgehendem Griff
  • Reisebuggy mit Zweihandgriff

Worum handelt es sich bei demontierbaren Reisebuggys und worin liegen die Vor- und Nachteile von demontierbaren Reisebuggys

Demontierbare Reisebuggys bieten teilweise mehr Komfort, da sie eine größere Sitzfläche haben. Sie sind allerdings nicht ganz so einfach in der Handhabung. Das Problem dabei ist, dass sie sich nicht zusammenklappen lassen.

Stattdessen nimmst du das Sitzteil ab und klappst dann nur das Gestell ein. Sie werden eher selten als Reisebuggys angeboten. Inzwischen gibt es hier aber auch schon Varianten, die sehr leicht und klein sind.

Vorteile
  • Relativ hoher Komfort
  • Verstauen von Sitzteil und Gestell separat möglich
  • Große Sitzfläche
Nachteile
  • Nicht ganz so klein klappbar
  • Mechanismus zum Verkleinern ist kompliziert und mit mehr Aufwand verbunden

Worum handelt es sich bei einem klappbaren Reisebuggy und worin liegen die Vor- und Nachteile von einem klappbaren Reisebuggy

Besonders praktisch ist der klappbare Reisebuggy und daher wird er meist auch als Sportwagen für die Reise angeboten. Mit wenigen Handgriffen klappst du den kompletten Wagen zusammen und hast ihn auf einem kompakten Maß.

Ein klappbarer Reisebuggy ist optimal, wenn es schnell gehen muss. Das Zusammenklappen geht einfach und schnell. (Bildquelle: flickr.com / Aaron Carambula)

Abhängig vom Modell kann der Klappmechanismus unterschiedlich funktionieren. Bei manchen Ausführungen reicht es schon, einen Knopf zu betätigen und der Reisebuggy ist zusammengeklappt. Andere Varianten lassen sich über mehrere Hebel verkleinern.

Vorteile
  • Einfache Handhabung beim Zusammenklappen
  • Kompaktes Maß möglich
  • Lassen sich auch in kleinen Bereichen verstauen
Nachteile
  • Mechanismus nicht immer ganz einfach

Worum handelt es sich bei einem Stockwagen und worin liegen die Vor- und Nachteile von einem Stockwagen

Der Stockwagen trägt seinen Namen, weil er zusammengeklappt die Form von einem Stock hat. Der Mechanismus ist also so konzipiert, dass der Wagen in der Mitte geklappt wird.

Ein Stockwagen ist meist sehr schmal und klein gehalten und aus diesem Grund bringt er eher weniger Komfort mit sich, kann sich aber für die Reise sehr gut eignen.

Vorteile
  • Sehr klein und handlich
  • Besonders leichte Modelle
  • Einfach zusammenklappbar
Nachteile
  • Geringer Sitzkomfort
  • Geringer Komfort beim Schieben
  • Kaum Federungen

Worum handelt es sich bei einem Reisebuggy mit schwenkbaren Rädern und worin liegen die Vor- und Nachteile von einem Reisebuggy mit schwenkbaren Rädern

Die vorderen Räder von einem Reisebuggy mit schwenkbaren Rädern lassen sich bewegen. Das heißt, wenn du den Wagen schiebst und lenkst, geht er automatisch in die Richtung, in die er bewegt wird.

Dadurch kannst du ihn normalerweise auch mit einer Hand schieben. Die Handhabung ist ganz besonders einfach.

Vorteile
  • Sehr flexibel in der Beweglichkeit
  • Einfaches Schieben
  • Räder können auch festgestellt werden
Nachteile
  • Abhängig von der Reifengröße kann es bei manchen Untergründen schwierig sein, den Wagen zu schieben

Worum handelt es sich bei einem Reisebuggy mit durchgehendem Griff und worin liegen die Vor- und Nachteile von einem Reisebuggy mit durchgehendem Griff

Der Komfort bei einem Reisebuggy sollte nicht nur für dein Kind gegeben sein, sondern auch für dich. Du musst den Wagen schieben. Daher ist ein Blick auf den Schieber auf jeden Fall empfehlenswert.

Ein durchgehender Griff hat den Vorteil, dass du den Wagen mit nur einer Hand gut schieben kannst. Allerdings kann es sein, dass sich der Reisebuggy dann nicht ganz so kompakt zusammenfalten lässt.

Vorteile
  • Sehr gut für eine leichte Lenkung geeignet
  • Ein breiter durchgehender Griff bietet dir einen hohen Komfort
  • In verschiedenen Breiten vorhanden
Nachteile
  • Kann sich auf die kompakten Maße des Wagens auswirken

Worum handelt es sich bei einem Reisebuggy mit Zweihandgriff und worin liegen die Vor- und Nachteile von einem Reisebuggy mit Zweihandgriff

Die andere Variante bei einem Griff ist der Zweihandgriff. Hier hat der Reisebuggy zum Schieben sozusagen zwei Griffe. Du kannst die Griffe sehr gut umfassen, benötigst für die Lenkung allerdings meist zwei Hände. Es ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, welche der Griffvarianten dir besser gefällt.

Vorteile
  • Sehr gute Greifmöglichkeiten für die Hände
  • Optimale Handhabung und gute Lenkung
Nachteile
  • Das Lenken mit einer Hand ist nicht möglich

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Reisebuggys vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Reisebuggys vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Reisebuggy für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Gewicht
  • Maße
  • Komfort
  • Sicherheit

Damit du und dein Kind mit dem Reisebuggy auch wirklich zufrieden sind, ist es ganz besonders wichtig, dass du dir bei der Auswahl des Modells ausreichend Zeit nimmst und dann in Ruhe entscheidest, welcher Wagen es werden soll. Die genannten Kaufkriterien können dir dabei eine Hilfe sein.

Gewicht

Das Gewicht ist bei einem Reisebuggy ein ganz besonders wichtiger Faktor. Vor allem dann, wenn du den Wagen gerne mit in das Handgepäck bei einem Flugzeug nehmen möchtest, solltest du bedenken, dass er nicht mehr als 10 kg wiegen darf.

Aber auch generell ist ein leichter Reisebuggy auf Reisen eine optimale Wahl, da er für dich eine geringere Belastung darstellt. Wie hoch das Gewicht bei einem Reisebuggy ist, hängt davon ab, aus welchem Material er gefertigt ist und über welche zusätzlichen Features er verfügt.

Du kannst daher Modelle finden, die lediglich drei Kilogramm wiegen. Aber auch Reisebuggys mit einem Gewicht von bis zu 10 kg werden angeboten.

Maße

Auch die Maße können bei einer Flugreise wichtig sein. Die einzelnen Fluggesellschaften haben hier ähnliche Maße, die sie für das Handgepäck angeben.

Achte immer auch auf das ausgeklappte Maß des Reisebuggys, da dieses einen Hinweis darauf geben kann, wie lang der Schiebegriff ist und ob dieser verstellt werden kann.

Wichtig ist es, dass dein Reisebuggy diese nicht in der Länge, der Breite oder auch der Höhe überschreitet. Prüfe vor dem Kauf also nach, wie die Packmaße sind.

Komfort

Dein Kind soll ein gutes Gefühl haben, wenn es in dem Reisebuggy sitzt. Daher ist der Komfort ein Kaufkriterium, das auf jeden Fall berücksichtigt werden sollte. Dieser beginnt bereits bei der Sitzfläche, der Rückenlehne und den verstellbaren Möglichkeiten.

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Wie weit kann die Rückenlehne verstellt werden? Gerade mehrere Stufen sind gut, da du den Wagen so an die Bedürfnisse deines Kindes anpassen kannst.

Das gilt auch für die Fußstützen. Wird dein Kind größer, braucht es deutlich mehr Platz und daher sollte die Fußstütze möglichst klappbar sein. Komfort bedeutet aber auch eine gute Federung. Es ist unangenehm, wenn dein Kind jeden Huckel bei der Fahrt im Reisebuggy merkt.

Eine gute Federung nimmt die Energie auf und verringert sie. Zudem solltest du, was den Komfort angeht, auch auf die Faktoren achten, die für dich wichtig sind. Das kann das Material vom Schiebegriff sein. Aber auch ausreichend Stauraum gehört dazu.

Sicherheit

Bei der Sicherheit gibt es gleich mehrere Faktoren, die für dich interessant sein können:

  • Gurt
  • Sitzbügel
  • Sonnenschutz

Ein 5-Punkt-Gurt ist eine besonders gute Lösung und auch bei den meisten Reisebuggys zu finden. Dein Kind wird nicht nur über die Schulter, sondern auch über das Becken gesichert. Kleine Kletterkünstler bekommen so nicht die Gelegenheit, sich aus dem Gurt zu befreien und sich im Buggy hinzustellen.

Der Sitzbügel kann einen weiteren Schutz vor dem ungewollten Aussteigen darstellen. Er ist aber auch ein zusätzlicher Faktor beim Komfort, da dein Kind sich daran festhalten kann. Zudem kannst du an dem Sitzbügel Spielzeug oder eine Getränkehalterung befestigen.

Der Sonnenschutz ist eine wichtige Sicherheit für die Haut deines Kindes.

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Achte darauf, dass das Sonnendach groß genug ist und du dein Kind auf diese Weise vor der schädlichen UV-Strahlung gut schützen kannst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Reisebuggy

Der Reisebuggy ist für viele Eltern eine willkommene Alternative zu einem normalen Sportwagen. Bevor du nun aber auf die Suche gehst, gibt es hier noch ein paar interessante Fakten, die deine Entscheidung möglicherweise beeinflussen können.

Ist ein Reisebuggy für den Alltag geeignet?

Grundsätzlich kannst du einen guten Reisebuggy auch für den Alltag nutzen. Die Modelle, die heute im Handel angeboten werden, sind sehr umfangreich ausgestattet und bieten einen sehr guten Komfort für dich und dein Kind. Anders sieht es aus, wenn du gerne mit dem Nachwuchs zusammen Sport machst.

Vor allem für Eltern, die gerne Sport treiben und dies auch mit ihrem Kind tun möchten, eignet sich ein Reisebuggy. (Bildquelle: flickr.com / Walter LaVaughn (Vaughn) Causey Folgen)

Mama-fit-Kurse oder auch eine Joggingrunde im Wald sind nicht mit einem Reisebuggy zu empfehlen. Das Problem dabei ist, dass die Wagen nicht auf schnelle Sportarten ausgelegt sind und nicht die notwendige Flexibilität, Federung und Sicherheit bieten. Verzichte darauf also lieber.

Kann mein Kind von Anfang an in den Reisebuggy?

Es kommt auf den ausgewählten Reisebuggy an, ab wann du dein Kind hineinsetzen kannst. Der Hersteller macht eine Angabe zur Nutzungsdauer. Diese wird meist mit „ab Geburt bis 3 Jahre“ angegeben oder aber mit „6 Monate bis 3 Jahre“. Interessant ist dabei die Frage, wo der Unterschied bei den Reisebuggys liegt.

Dieser Unterschied ist bei der Position der Rückenlehne zu finden. Bei Modellen, die theoretisch ab Geburt eingesetzt werden können, lässt sich die Rückenlehne in eine komplette Liegeposition bringen. Das ist wichtig, damit dein Baby die richtige Haltung einnehmen kann.

Modelle ab einem Alter von sechs Monaten können nicht ganz in die Liegeposition gebracht werden. Daher dürfen sie erst ab Sitzalter genutzt werden. Allerdings ist nicht jedes Baby in der Lage, mit sechs Monaten selbst zu sitzen.

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Daher ist es hier an dir zu entscheiden, ob du dein Kind schon mit dem Reisebuggy transportieren möchtest. Die Altersangabe „bis drei Jahre“ kann übrigens auch durch „bis 15 kg“ ersetzt werden. Auch hier ist es klar, dass nicht jedes Kind im Alter von drei Jahren 15 kg wiegt.

Die Hersteller sichern sich hier allerdings ab. Ist dein Kind schwerer du es kommt zu einem Unfall oder einer Verletzung, gibt es keine Gewährleistung durch den Hersteller.

Ist die Sitzeinheit bei einem Reisebuggy drehbar?

Einer der großen Vorteile von einem klassischen Sportwagen liegt darin, dass du selbst entscheiden kannst, ob dein Kind zu dir oder nach vorne schauen soll. Die Sitzeinheiten sind hier drehbar und können mit wenigen Handgriffen in der gewünschten Richtung montiert werden.

Der Reisebuggy ist darauf ausgelegt, sich möglichst klein zusammenklappen zu lassen. Das heißt aber auch, dass er nicht viel Spielraum bei der Ausstattung hat. Abnehmbare Sitzeinheiten sind daher eher selten vorgesehen.

Aus diesem Grund gibt es nur sehr wenige Modelle, bei denen das Kind auch mit dem Gesicht zu dir schauen kann. Gerade bei sehr kleinen Kindern wird oft empfohlen, dass sie nicht nach vorne, sondern zu den Eltern blicken sollen.

Du kennst dein Kind am besten und kannst einschätzen, ob es den Reizen mit Blick nach vorne ausgesetzt werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, kannst du explizit nach einem Reisebuggy schauen, wo das Kind in beide Richtungen sehen kann.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1| https://www.babycenter.de/a21983/buggy-oder-sportwagen

[2] https://www.baby-walz.de/buggy-oder-sportwagen/

[3] https://www.howimetmymomlife.de/buggy-oder-sportwagen-welcher-kinderwagen-passt-zu-uns/

[4] https://ochsenglitter.de/8-tipps-beim-buggy-kauf/

[5] https://www.eltern.de/baby/pflege-und-ausstattung/buggy-modelle.html

[6] http://www.familie-kompakt.de/artikel/liegebuggy-tipps-fuer-den-kauf.html

[7] https://de.joiebaby.com/

Bildquelle: flickr.com / Michael

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