Wie fühlen sich Wehen an: Die wichtigsten Fragen und Antworten

wie fühlen sich Wehen an
Zuletzt aktualisiert: 14. Juli 2020

Während neun Monaten Schwangerschaft wirst du früher oder später auf den Begriff Wehen stoßen und dich mit diesem Thema beschäftigen. “Wie fühlen sich Wehen an?” und “Werde ich merken, wann es losgeht mit der Geburt?” sind mitunter die häufigsten Fragen, die sich werdende Mamas stellen.

Mit diesem Artikel möchten wir Zweifel aufklären und dich rundum mit den wichtigsten Informationen rund um das Thema Wehen versorgen. Wer behandeln unter anderem die unterschiedlichen Wehentypen und liefern Tipps, wie du die Wehenphasen angenehmer gestalten kannst. Viel Spaß beim Lesen!




Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer Wehe zieht sich die Gebärmutter zusammen und der Bauch verhärtet sich. Durch diese regelmäßigen Kontraktionen macht sich das Baby auf den Weg in den Geburtskanal.
  • Wehen können bereits am Ende des zweiten Trimesters auftreten und bereiten den Körper auf die bevorstehende Geburt vor.
  • Neben den Geburtswehen gibt es noch weitere Wehenarten, die im Laufe einer Geburt auftreten. Jede Frau empfindet diesen Wehenschmerz ganz unterschiedlich.

Definition: Was sind Wehen?

Unter Wehen versteht man das Zusammenziehen der Gebärmutter in regelmäßigen Abständen. Dieses Zusammenziehen kann man auch von außen beobachten, da der Bauch der Schwangeren sich verhärtet.

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Wehen treten nicht nur bei der Geburt auf, sondern können auch schon in den letzten Wochen der Schwangerschaft spürbar sein.
(Bildquelle: freestocks / Unsplash)

Bei der Geburt wird durch diese Kontraktionen der Gebärmutterhals Schritt für Schritt verkürzt und der Muttermund öffnet sich. So wird das Baby mit jeder Wehe weiter in den Geburtskanal geschoben.

Hintergründe: Wie fühlen sich Wehen an?

Wehen werden von jeder Frau anders wahrgenommen. Daher ist es umso schwerer zu beschreiben, wann es mit der Geburt losgeht. Vor allem Erstgebärende sind sich bei Wehen am Ende der Schwangerschaft sehr unsicher, ob es sich nun um Geburtswehen handelt. Ebenso stellt sich häufig in den ersten Schwangerschaftswochen bereits die Frage, was auf einen zukommt und wie sich Wehen anfüllen.

Im Folgenden haben wir dir die am häufigste gestellten Fragen zu diesem Thema aufgelistet und mit den wichtigsten Informationen beantwortet.

Wie kann man den Wehenschmerz beschreiben?

Jede Frau empfindet den Wehenschmerz anders. Manche beschreiben ihn als leichtes Ziehen, andere als stärkeren Periodenschmerz. Am häufigsten wird der Schmerz folgendermaßen beschrieben:

  • Dumpfer Schmerz
  • Ziehen
  • Starker Periodenschmerz
  • Rückenschmerzen
  • Ausstrahlen in die Beine

Wir möchten dir in diesem Artikel jedoch nichts beschönigen. Der Großteil der Gebärenden empfindet die Wehen als äußerst schmerzhaft und nicht vergleichbar mit anderen Schmerzen. Trotzdem verbinden viele die Geburt ihres Kindes mit dem schönsten Moment ihres Lebens und sämtliche Schmerzen sind nach der Geburt vergessen.

Welche Arten von Wehen gibt es?

Wehe ist nicht gleich Wehe. Bereits in den Wochen vor der Geburt kann die Frau einige Wehen spüren. Diese haben aber meist noch keinen direkten Einfluss auf die Geburt. Im folgenden Abschnitt haben wir dir hier die verschiedenen Wehen-Arten mit ihren Charakteristika aufgelistet.

Übungswehen

Bei Übungswehen kannst du ein Ziehen im Bauch spüren und dein Bauch wird hart. Nach ein paar Sekunden entspannt sich dann alles wieder. Wie der Name schon sagt, versucht dein Körper sich auf die Geburt vorzubereiten. Deine Gebärmutter wird besser durchblutet und die Muskulatur gestärkt.

Diese Übungswehen treten meist ab dem zweiten Trimester auf und kommen in unregelmäßigen Abständen immer wieder. Gegen Ende der Schwangerschaft werden die Übungswehen dann von Senkwehen abgelöst.

Falls es für dich angenehm ist, versuch es mal mit etwas entspannter Bewegung und Wärme in Form eines Wärmekissen.

Vor diesen Wehen brauchst du überhaupt keine Angst zu haben. Die meisten Frauen empfinden Übungswehen als nicht sehr schmerzhaft. Sie können lediglich etwas unangenehm werden.

Senkwehen

Nach den Übungswehen kommen die Senkwehen. Von außen kann man nun auch deutlich eine Senkung des Bauches wahrnehmen. Mit diesen Wehen, die sehr den Übungswehen ähneln, rutschen die Gebärmutter und das Baby tiefer ins Becken. Auch das Köpfchen sollte nun seine Position im Becken finden und festigen.

Senkwehen sind häufig als Ziehen im Bauch und Rücken wahrnehmbar. Wie intensiv diese Wehen für dich spürbar sind, ist ganz individuell. Manche Frauen müssen diese Wehen bereits mit Atemtechniken veratmen, für andere sind sie noch kaum spürbar.

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Da sich der Bauch nun tiefer senkt, wirst du bemerken, dass du wieder besser Luft bekommst und das Sodbrennen nachlässt.

Das liegt daran, dass der Magen und die Lunge wieder mehr Platz haben.

Wie auch die Übungswehen sind auch diese Wehen noch sehr unregelmäßig. Sie können in unterschiedlichen Abständen auftreten und auch die Dauer kann von einigen Sekunden bis zu einer Minute variieren.

Eröffnungswehen

Kommen die Wehen in regelmäßigen Abständen und verschwinden auch nach einem warmen Bad und Entspannung nicht, handelt es sich höchstwahrscheinlich um echte Geburtswehen. Die Geburt beginnt mit noch sanfteren Eröffnungswehen. Diese sorgen dafür, dass sich der Muttermund langsam öffnet.

Im Gegensatz zu den anderen beiden Wehentypen treten Eröffnungswehen in regelmäßigen Abständen auf. Auch die Dauer ist gleichmäßiger als bei Übungswehen. Hast du das Gefühl, dass es sich um Geburtswehen handelt, kannst du deine Hebamme kontaktieren beziehungsweise dich auf den Weg ins Krankenhaus machen. Das Beginnen der Eröffnungswehen geht auch häufig mit dem Platzen der Fruchtblase und leichten Blutungen einher.

Die Phase der Eröffnungswehen ist die längste in der Geburt. Bis der Muttermund komplett auf 10 Zentimeter geöffnet ist, vergehen meist mehrere Stunden. Vor allem bei Erstgebärenden kann diese Phase sehr lange dauern.

Presswehen

Ist der Muttermund komplett geöffnet, beginnen die Presswehen. Die Schwangere verspürt in dieser Phase einen deutlichen Drang mitzudrücken.

Diese Phase wird auch als Austreibungsphase bezeichnet.

Im Vergleich zu den anderen Phasen der Geburt, ist diese mit etwa zwei bis drei Stunden sehr kurz.

Wenn die Austreibungsphase beginnt, verspüren viele Mütter das Bedürfnis noch einmal die Toilette zu besuchen. Das liegt daran, dass das Kind in der letzten Phase der Geburt auf den Darm drückt.

Nachgeburtswehen

Ist das Baby auf der Welt, sind die Wehen noch nicht vorbei. Die Nachgeburtswehen sorgen dafür, dass sich die Plazenta ablöst. Schritt für Schritt zieht sich auch die Gebärmutter nach der Geburt wieder zusammen und nimmt wieder ihre Ausgangsgröße an.

Während die Gebärmutter normalerweise nur etwa faustgroß ist, vergrößert sie sich während der Schwangerschaft bis auf die Größe einer Wassermelone. Auch das Gewicht nimmt stark zu. Am Ende der Schwangerschaft kann die Gebärmutter bis zu einem Kilo auf die Waage bringen.

Die Hebammen können durch Abtasten des Bauches prüfen, ob die Nachwehen schon begonnen haben.

Ähnlich wie bei den anderen Wehenarten handelt es sich bei den Nachgeburtswehen um rhythmische Kontraktionen. Diese sind aber viel schwächer als die letzten Wehen der Geburt. Nach 10 bis 30 Minuten nach der Geburt ist dann meist auch die Nachgeburt geboren.

Woran erkennst du, dass es sich um Geburtswehen handelt?

Bist du am Ende der Schwangerschaft angelangt, hast du wahrscheinlich schon die Bekanntschaft mit der ein oder anderen Wehe gemacht. Diese setzt der Körper zu Übungszwecken ein, um sich auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Diese treten meist in sehr unregelmäßigen Abständen auf. Ebenso ist die Dauer der Wehe nicht gleichmäßig.

Geburtswehen im Gegensatz dazu, kommen in regelmäßigen Abständen wieder, wobei sich die Dauer und Intensität der Wehen mit der Zeit immer weiter steigert. Des Weiteren sind sie meist schmerzhafter als die Übungswehen davor.

Bist du dir unsicher, ob die Geburt losgeht, empfehlen Hebammen ein Bad in der warmen Wanne. Verschwinden die Wehen durch die Wärme nach ein paar Minuten handelt es sich um Übungswehen.

Bleiben die Wehen bestehen oder werden die Wehen sogar stärker, ist höchstwahrscheinlich der Startschuss für die Geburt gelegt. Geburtswehen kommen häufig in Abständen von fünf bis zwanzig Minuten und dauern zwischen 30 und 60 Sekunden.

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Um zu wissen, in welchen Abständen die Wehen kommen, gibt es viele kostenlose Apps. Diese tracken die Dauer der Wehen und die Wehenpausen.
(Bildquelle: Carlo Navarro / Unsplash)

Neben den beginnenden Geburtswehen gibt es am Ende der Schwangerschaft noch weitere Andeutungen des Körpers, die auf eine baldige Geburt hindeuten können. Jede Frau ist hier ganz unterschiedlich. Bei manchen Frauen lassen sich sämtliche Symptome beobachten, andere wiederum bemerken gar keine Veränderungen.

Mögliche Hinweise können sein:

  • Blasensprung
  • Abgang des Schleimpfropf
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Durchfall

Wie verändern sich die Wehen im Laufe der Geburt?

In den Stunden einer Geburt verändern sich die Wehen in ihrer Wirkung und ihrer Intensität enorm. Die ersten Wehen beginnen in noch größeren Abständen mit einer Dauer von einigen Sekunden. Diese Abstände werden immer kürzer und die Wehenphasen länger. Ziel dieser Wehen ist es, den Muttermund bis auf zehn Zentimeter zu öffnen.

Nach den Eröffnungswehen kommt die Austreibungsphase und somit die letzte Etappe der Geburt. Hier ist die aktive Mitarbeit der Schwangeren gefragt, um das Baby auf die Welt zu bringen. Bei diesen Wehen verspürt die werdende Mama einen deutlichen Druck und möchte intuitiv in der Wehe mitdrücken. Diese Presswehen werden jedoch häufig als erträglicher als die Wehen davor bezeichnet, da man nun endlich mitwirken kann und sozusagen sein Baby auf die Welt begleitet.

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Vor allem die letzten Zentimeter werden von vielen Frauen als sehr schmerzhaft und unangenehm empfunden. Zusätzlich entsteht ein Druck im Becken, da das Kind mit dem Köpfchen immer tiefer rutscht.
(Bildquelle: Janko Ferlič / Unsplash)

Ist das Baby dann auf der Welt kommen noch die Nachwehen, damit sich die Plazenta ablösen kann. Diese letzten Wehen sind aber nicht mehr so schmerzhaft wie Eröffnungs- oder Presswehen und sind meist nach einer Stunde geschafft.

Wie sich jedoch die Intensität der Wehen verändert, oder wie schnell eine Frau von einer Geburtsphase zur nächsten kommt ist ganz individuell. Auch das Schmerzempfinden ist von Frau zu Frau ganz unterschiedlich. Daher ist dieser Aufbau nur ein ganz grober Ablaufplan.

Was bewirken die Nachwehen im Wochenbett?

Wie etwas weiter oben beschrieben, sorgen die Nachwehen nach der Geburt dafür, dass die Plazenta sich ablöst. Aber auch noch Tage oder Wochen nach der Geburt des Babys können Nachwehen auftreten.

Diese Nachwehen sind dafür zuständig, dass die Gebärmutter sich wieder auf ihre ursprüngliche Größe zurückbildet. Je nachdem ob es sich um das erste Kind oder schon um ein Geschwisterchen handelt, können diese Wehen noch sehr schmerzhaft ausfallen. Frauen berichten, dass die Nachwehen mit jedem Kind stärker und intensiver werden.

Zusammengefasst können folgende Empfehlungen eine Erleichterung bei starken Nachwehen schaffen:

Methode Erklärung
Veratmen Atemtechniken, die du für die Geburt geübt und angewendet hast, kannst du auch bei Nachwehen einsetzen. Am besten ruhig und entspannt bleiben und tief ein- und ausatmen.
Wärme Bei krampfenden Schmerzen kann eine warme Wärmflasche wahre Wunder bewirken. Natürlich kannst du auch ein angewärmtes Kirschkernkissen verwenden.
Bauchlage Bei starken Nachwehen empfehlen Hebammen, sich täglich bis zu einer halben Stunde auf den Bauch zu legen. So kannst du deine Gebärmutter bei der Rückbildung unterstützen.

Tipps: Wie kann man den Wehenschmerz lindern?

Wehen können im Laufe der Geburt sehr schmerzhaft und unangenehm werden. Häufig verkrampft sich die Muskulatur durch diese Schmerzen derart, dass auch der Muttermund keine Fortschritte mehr macht. Daher gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Geburt beziehungsweise die Schmerzen etwas angenehmer zu machen.

Man unterscheidet hier zwischen Medikamenten und natürlichen Hausmitteln. Welches Mittel angewendet wird, kommt ganz auf die Situation an. Häufig werden auch die Gebärenden miteinbezogen und können zwischen mehreren Möglichkeiten entscheiden. Für viele natürliche Methoden gibt es weiters keine wissenschaftlichen Belege. Trotzdem wurden sie in der Geburt als angenehm und unterstützend empfunden.

Medikamente

Periduralanästhesie (PDA)

Bei einer PDA wird mit einer Hohlnadel ein lokal betäubendes Mittel in den unteren Rücken der Frau gespritzt. Dieses Medikament beginnt auf die Rückenmarksnerven zu wirken und vermindert so die Schmerzen im unteren Körperbereich.

Diese Betäubung wird häufig bei sehr starken Schmerzen eingesetzt beziehungsweise, wenn die Geburt schon sehr lange geht und die Frau schon sehr erschöpft ist. Spricht aus medizinischer Sicht nichts dagegen, kann aber jede Gebärende auf Wunsch eine PDA erhalten. Eine PDA schließt jedoch verschiedene Geburtspositionen wie zum Beispiel eine Wassergeburt aus, das sollte im Hinterkopf behalten werden.

Spasmolytika

Unter diesem Begriff versteht man krampflösende Medikamente, die vor allem zu Beginn der Geburt sehr positiv auf das Öffnen des Muttermundes wirken. Zu dieser Kategorie zählt beispielsweise Buscopan in Form eines Zäpfchens. Diese Mittel haben keine schwerwiegenden Nebenwirkung, wodurch sie auch bei Bedarf mehrfach dosiert werden können.

Lachgas

Bei Lachgas handelt es sich nicht direkt um ein Medikament, sondern um ein Gas mit schmerzlindernder Wirkung. Die Schwangere bekommt Lachgas in Form einer Atemmaske, durch die ein Gemisch mit 50 % Sauerstoff verabreicht wird. Kommt eine Wehe, wird das Gas eingeatmet und lässt ein gedämpftes Gefühl im Kopf entstehen. Dadurch werden die Schmerzen nicht so stark wahrgenommen.

Die Wirkung des Lachgases tritt schon nach wenigen Minuten ein und wirkt krampflösend. Jedoch klagen manche Frauen nach dem Einatmen von Lachgas über Schwindel, Übelkeit oder Benommenheit.

Natürliche Alternativen

Kreuzbeinmassage

Die Hebamme oder der Partner kann durch Massieren des unteren Rückens im Bereich des Kreuzbeines sehr positiv auf die Schmerzen einwirken. Durch kreisende Bewegungen und leichten Druck können sich viele Schwangere gut entspannen und nehmen die Schmerzen angenehmer wahr.

Akkupunktur

Bei Akkupunktur werden feine Nadeln in bestimmten Bereichen eingesetzt, um die Schmerzen zu vermindern. Ein Nachteil dieser Methode ist, dass nicht alle Hebammen diese Methodik beherrschen und anbieten. Weiteres bleiben die Nadeln meist etwa zwanzig Minuten an ihrem Platz. In dieser Zeit muss die Schwangere ruhig liegen bleiben.

Nichtsdestotrotz wird diese Methode auch bereits vor der Geburt schon häufig angewandt, um das ein oder andere Wehwehchen oder Gebrechen zu beseitigen.

Hypnobirthing

Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine sehr umfangreiche Methode, die bereits in der Schwangerschaft beginnt. Mit bestimmten Atemübungen und Entspannungstechniken werden Ängste gelöst und eine positive Einstellung gegenüber der Geburt erzeugt. Die erlernten Übungen sollten dann in der Geburt wieder abgerufen werden können, um in eine Art leichte Hypnose zu kommen.

Frauen, die diese Methode angewandt haben, berichten über sehr positive Auswirkungen auf die Geburt. Sie konnten sich in den Wehenpausen besser entspannen und die Geburt schritt schneller voran. Diese Methodik erfordert aber etwas Vorbereitung und Zeit, um die wesentlichen Punkte verinnerlichen und anschließend in der Geburt anwenden zu können.

Fazit

Die 40 Wochen einer Schwangerschaft sind eine sehr aufregende Zeit! Vor allem, wenn es sich um das erste Baby handelt. Neben Strampler kaufen und Babybettchen aufbauen, können aber auch viele Zweifel auftauchen. Wird es schmerzhaft? Was kommt auf mich zu? Erkenne ich, wann es losgeht?

Wehen sind sehr individuell und nicht pauschal nicht mit einem Wort beschreibbar. Doch mit den Kontraktionen unterstützt dich dein Körper dabei, dein Baby auf die Welt zu bringen. Durch die unterschiedlichen Phasen der Geburt steigert der Körper die Intensität der Wehen Schritt für Schritt und bereitet dich darauf vor.

Wehen können sich wie stärkere Periodenschmerzen anfühlen oder sich auch als Rückenschmerzen bemerkbar machen. Nichtsdestotrotz ist der weibliche Körper zu unbeschreiblichen Wundern fähig und besitzt ein ausgeklügeltes System, die Schmerzen auf der Stelle zu vergessen, sobald das Baby auf der Welt ist.

Bildquelle: milkos/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Paula ist Hebamme von Beruf, übt ihren Job aber auf Grund einer Allergie nicht mehr komplett aus. Mittlerweile berät sie werdende Eltern vor der Geburt und hilft bei Fragen nach der Geburt. Diese Erfahrungen motivierten sie, darüber Artikel zu verfassen. Ihr Wunsch ist es, so noch mehr Eltern zu erreichen und Fragen klären zu können.