ADHS bei Kindern: Symtome und Behandlung

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Zuletzt aktualisiert: 9. März 2021

Kinder sind oft von Natur aus sehr Aktive Geschöpfe. Oft unruhiges oder zappeliges Verhalten kann also völlig normal sein. Doch aktiv ist nicht immer gleich aktiv. In manchen Fällen kann die Ursache für ständige Hyperaktivität und Konzentrationsschwierigkeiten die Störung ADHS sein.

Auch wenn die eindeutige Diagnostik nur einem Arzt obliegen kann werden wir dich im folgenden mit den möglichen Anzeichen für ADHS bei Kindern, den Möglichkeiten bei einem Verdacht auf ADHS und dem gängigen Verlauf nach einer ADHS Diagnose vertraut machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung ist eine Krankheit die Kinder hyperaktiv, unaufmerksam und impulsiv machen kann. Es müssen aber nicht bei allen Erkrankten alle Symptome vorkommen. Bei der ADHS haben Kinder Schwierigkeiten sich Auf bestimmte Sachen zu fokussieren und diese zu filtern.
  • ADHS kann nicht vor dem 3 Lebensjahr diagnostiziert werden sollte aber in der Kindheit erkannt werden. Es verwächst sich nicht mit dem Alter aber die Symptome können weniger werden.
  • Nach einer Diagnose kann ADHS bei Kindern behandelt und therapiert werden. Um ADHS zu diagnostizieren und therapieren braucht es einen erfahren und spezialisierten Arzt.

Kinder mit ADHS: Was du wissen solltest

Um dir durch die überwältigenden Massen an Informationen durchzuhelfen, haben wir dir hier die wichtigsten Fragen zum Thema ADHS bei Kindern zusammengetragen:

Was ist ADHS?

Die Abkürzung “ADHS” steht für Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Sie ist eine neurobiologische Krankheit, bei der die Übertragung von Informationen zwischen Nervenzellen im Gehirn teilweise verändert wird.

Kinder mit ADHS können mit Reizüberflutung nicht umgehen und wissen nicht worauf sie sich konzentrieren sollen.

Viele Menschen Denken, dass ADHS für einen immensen Bedarf an Aufmerksamkeit steht. Das ist aber FALSCH. Bei ADHS können die Betroffenen ihre Aufmerksamkeit schwieriger oder gar nicht auf nur eine Sache fokussieren.

Beispiel: Zwei Menschen stehen an einer Tür und unterhalten sich. Mehrere Menschen gehen rein und raus. Normalerweise würde man sich so auf das Gespräch fokussieren, dass man nicht merken würde wie die Tür aufgeht. Das Gehirn eines Menschen mit ADHS kann das nicht filtern und sich nicht auf das Gespräch konzentrieren während die Tür sich ständig öffnet und Personen passieren.

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Woher weiß ich, ob mein Kind ADHS hat?

Wie bereits erwähnt kann nur ein Facharzt eine eindeutige und endgültige ADHS Diagnose stellen. Das erste, was man bei einem Verdacht auf ADHS also tun sollte ist auf jeden Fall ein Besuch bei einem erfahrenen Kinder und Jugendarzt mit einer ADHS Spezialisierung.

Da die Unterscheidung von einer ADHS und altersgemäßen Verhaltensweisen oder anderen Krankheiten eine sehr komplizierten Sache ist, ist die Erfahrung des Arztes maßgeblich. Mit unterschiedlichen Verfahren und Fragebögen kann dieser dann eine Diagnose stellen und für die Einleitung der jeweils erforderlichen Therapiemethoden sorgen.

Außerdem kann es oft vonnöten sein auch mit anderen Spezialisten wie Neurologen, Kinder- und Jugendpsychiatern, Psychologen, Pädagogen oder Sozialpädiatrischen Zentren zusammenzuarbeiten um die explizite Diagnose zu erhalten.

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Wie wird ADHS bei Kindern festgestellt?

Da die Diagnostizierung von ADHS ein ziemlich aufwändiger Prozess ist, ist es hier aber meistens nicht mit einem einzigen Arztbesuch getan. Eine ADHS Diagnose durchläuft meistens mehrere Phasen bei denen auch die Beständigkeit der Symptome (z.B. min 6 Monate) und ihr Verlauf eine große Rolle spielt.

Wesentliche Inhalte einer ADHS Diagnostizierung bei Kindern sind:

Inhalte Durch/Über
Beobachtung und Bewertung des Verhaltens: evtl: das Beschreiben des Verhaltens im Alltag von Eltern, Familienmitgliedern, Freunden, Ärzten, Erziehern und Lehrern. Videos von Alltagssituationen. Erfassung von Stärken und Schwächen.
Befragung der Eltern: die Krankheitsgeschichte, Lebenssituation oder familiäre Vorbelastung.
Körperliche und neurologische Untersuchungen: Neurologische Untersuchungen der Bewegungskoordination, der Fein- und Grobmotorik und der Sinnesorgane wie z.B das Testen der Sehstärke oder des Hörvermögens. Testpsychologische Untersuchungen wie Intelligenz- und Aufmerksamkeitstests, Begabungsuntersuchungen, Kontrollieren schulischer Fähigkeiten beim Rechnen, schreiben und Lesen, Studieren der sozialen und emotionalen Entwicklung.
evtl. Blutuntersuchungen wie ein großes Blutbild oder Überprüfung der Schilddrüsen (vor allem bei möglicher Medikation). evtl. Messung der Herztätigkeit und der Hirnströme.

In Deutschland wird die Diagnose einer ADHS mit Hilfe des Klassifikationsschemas (DSM) der US-amerikanischen psychiatrischen Gesellschaft und des Klassifikationsschemas (ICD) der Weltgesundheitsorganisation erstellt. Dabei müssen je nach Schema eine bestimmte Menge an Kriterien bei den 3 Kernsymptomen (siehe weiter unten) erfüllt sein damit eine ADHS diagnostiziert werden kann.

Da die Ergebnisse der beiden Schemas aber Unterschiedlich ausfallen (Beim DSM braucht man weniger Kriterien zu erfüllen für eine Diagnose) können auch diese Schemas nur von einem Arzt diagnostisch ausgewertet werden. Die nötige Verteilung der Kriterien lautet wie folgt:

Klassifikationsschema nötige Kriterien
Nach ICD Es müssen min. 6 Kriterien von Unaufmerksamkeit, 3 Kriterien von Hyperaktivität und 1 Kriterium von Impulsivität erfüllt sein.
Zusätzliche Kriterien: Erstmaliges auftreten der Anzeichen war vor dem 7ten Geburtstag
nach DSM Es müssen min. 6 Kriterien von Unaufmerksamkeit und/oder 6 Kriterien von Hyperaktivität/Impulsivität erfüllt sein.
Zusätzliche Kriterien: Erstmaliges Auffallen der Anzeichen war vor dem 12ten Geburtstag. Es müssen nur noch 5 Kriterien von Unaufmerksamkeit und/oder Hyperaktivität/Impulsivität erfüllt sein, wenn die Person 17 Jahre oder älter ist.

Da bis zu 80 % aller sicher Diagnostizierten ADHS Kinder mindestens eine koexistierende Störung haben ist ein weiterer wichtiger Punkt der diagnostischen Untersuchungen herauszufinden ob noch andere Erkrankungen bestehen.

Das ist vor allem wichtig, weil Schwierigkeiten wie zum Beispiel Lernschwierigkeiten, Störungen im Sozialverhalten oder depressive Anzeichen zwar von der ADHS kommen können aber eventuell auch der Auslöser für mögliche Anzeichen von ADHS sein können. Das heißt vor einer klaren Diagnose müssen viele andere Krankheiten ausgeschlossen bzw. überprüft werden da in diesem Alter viele andere Gründe ähnliche Symptome auslösen können wie ADHS. Diese können zum Beispiel sein:

  • Intelligenzminderung oder Hochbegabung
  • Schädel-Hirn-Traumas
  • Epilepsie
  • Schilddrüsenstörungen
  • psychische Erkrankungen wie Ängste, Zwangserkrankungen, kindliche depressive Verstimmungen, Entwicklungsstörungen wie Asperger Autismus oder posttraumatische Belastungsstörungen

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Was sind Anzeichen für ADHS bei Kindern?

Die drei Kernsymptome für ADHS sind, sind Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Jedes Kernsymptom hat seine eigenen Kriterien bzw. Anzeichen, die für eine Diagnose erfüllt sein müssen(siehe weiter oben). Die Symptome können aber bei jedem Kind anders stark ausgeprägt sein. Bei Manchen Kindern treffen Symptome auch garnicht mehr oder verändert zu, weil sie eventuell schon abgeschwächt sind.

Unaufmerksamkeit Hyperaktivität Impulsivität
Flüchtigkeitsfehler passieren oft

Längere Aufgaben sorgen für Konzentrationsschwierigkeiten

Es wird schlecht zugehört

Tätigkeiten werden oft unterbrochen

Alltagsorganisation ist schwer

Gegenstände werden oft verloren

Kind lässt sich leicht ablenken (vor allem bei Reizüberfluss)

Kind vergisst oft dinge

Hände und Füße können nicht stillhalten werden

Es wird oft aufgestanden, rumgelaufen oder irgendwo hochgeklettert (auch in unpassenden Momenten)

Wirkt oft Rastlos

Ruhige Beschäftigungen bereiten schnell Schwierigkeiten

Gespräche werden oft unterbrochen und gestört

Kind kann nicht warten

Fragen werden oft beantwortet bevor diese zu Ende sind

Das mehrere Anzeichen dieser Symptome erfüllt sind oder nicht erfüllt sind heißt aber noch nicht, dass ein Kind ADHS oder kein ADHS hat. Beständigkeit in der Zeit und dem Ort spielen wie gesagt auch eine große Rolle. Hat ihr Kind diese Symptome also nur zu Hause, nur in der Schule/Kindergarten oder nur Phasenweise reicht das nicht für eine Diagnose.

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Wird man mit ADHS geboren?

Der genaue Ursprung von ADHS ist bis heute nicht ganz geklärt. Man weiß aber, dass hier viele Faktoren eine Rolle spielen können. Eine der wichtigsten Faktoren ist die Genetik. Durch Zwillings-Adoptions- und Familienstudien ist bekannt, dass Menschen deren Geschwister, Kinder oder andere blutsverwandte ersten Grades an ADHS erkrankt sind eine 3–5 höhere Wahrscheinlichkeit haben selber an ADHS zu erkranken.

So leiden Adoptiveltern seltener an ADHS als biologische Eltern. Die Chance bei eineiigen Zwillingen, dass beide an ADHS erkrankt sind, wenn einer Erkrankt ist liegt bei 60-80 %. Dagegen liegt die Wahrscheinlichkeit bei zweieiigen Zwillingen nur bei 35 %.

Doch auch andere Faktoren wie das Äußere Umfeld, die Körperliche und neurale Gesundheit, die familiäre Situation oder die psychische Verfassung können eine wichtige Rolle spielen.
Gab es Geburtskomplikationen (Geburtstraumas), eine Frühgeburt oder Alkohol, Nikotin oder Drogenkonsum in der Schwangerschaft kann auch das bei der Entstehung von ADHS mitwirken.

Checke regelmäßig die Gesundheit deines Kindes, denn die Entwicklung bei Kindern geht schnell.

Außerdem ist die Eltern-Kind-Beziehung wie auch der Erziehungsstil maßgeblich für den Verlauf einer ADHS Erkrankung. Auch Dinge wie ein hoher Medienkonsum, Leben ohne Platz für Bewegung, fehlende Zuwendung oder immer wiederkehrende Probleme in der Schule oder mit Freunden können die Symptome einer ADHS Erkrankung verstärken oder sogar das Auftreten wie den Verlauf der ADHS begünstigen.

Eine Vermutung legt nahe, dass ein weiterer wichtiger Faktor eine Stoffwechsel- und Funktionsstörung ist, bei der die Signalweiterleitung im Gehirn gestört wird. Botenstoffe wie zum Beispiel Dopamin oder Noradrenalin, die für Antrieb, Aufmerksamkeit und Motivation zuständig sind, sind im Ungleichgewicht und zu wenig vorhanden im Bereich zwischen zwei Nervenzellen.

Die zu geringe Reizfilterung im Gehirn sorgt damit für eine schwierigere Steuerung des Verhaltens und Einbußen bei der Wahrnehmung.

Ein ADHS Hirn hat also große Probleme Informationen einfach zu sortieren, filtern, oder sogar zu löschen. Im Kopf entsteht dadurch ein unscharfes Bild des Moments was wegen der großen Anstrengung für Erschöpfung, Zerstreutheit und Ablenkung sorgt.

Was aber interessant ist, ist, dass bei einem höheren Eigeninteresse Dinge detaillierter wahrgenommen werden. In diesen Momenten gehen dann Aber Sachen die außerhalb dieser Fokussierung liegen leider oftmals komplett unter.

Also ob man mit ADHS geboren wird, ist bis heute nicht so ganz klar. Man weiß aber, dass eine Diagnose vor dem beginn, des 4 Lebensjahres keinen Sinn ergibt und üblicherweise die Symptome vor dem 8 Lebensjahr auftauchen.

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Bleibt ADHS bei Kindern für immer?

Ein weiterer Irrglaube ist, dass ADHS dich mit der Zeit wieder verwächst. Viele Symptome und Anzeichen können mit der Zeit abschwächen. Zum Beispiel verlieren ADHS Erkrankte oft mit dem Alter die offensichtliche Hyperaktivität und Impulsivität. Je nach Schwere der Symptome ist die Unruhe dann vielleicht eher innerlich. Aber eine völlige Genesung ist meistens nicht möglich.

Die Funktionsstörungen im Gehirn bleiben bestehen und die Konzentration und Fokussierung wird einem meistens nicht plötzlich wieder einfach fallen. Bei mehr als der Hälfte der Kinder die eine ADHS diagnostiziert bekommen haben, kommt es auch als Erwachsener noch zu Problemen und eindeutigen Symptomen im Alltag.

Deshalb ist eine Frühe Diagnostizierung auch so wichtig. So älter man wird desto schwieriger wird es eine ADHS zu diagnostizieren, da es bis heute keinen Test gibt der eine ADHS klar nachweisen kann und die Symptome wie gesagt mit dem Alter abschwächen können.

Viele Personen bei denen ADHS erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wird, haben durch ihren langen Leidensweg und die Unklarheit der Problematik oft noch andere psychische Krankheiten wie z.B. Depressionen.

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ADHS steht nicht für eine leben voller Leid. Auch wenn Kinder mit ADHS extra geschult werden müssen hindert sie nichts daran lebensfrohe und tolle Menschen zu werden. (Bildquelle: Allen Taylor / unsplash)

Bei früher Erkennung wie Behandlung und Therapie besteht aber, je nach der Schwere der ADHS, eine Gute Chance als Erwachsener “normal” leben zu können. Im Laufe der Zeit werden die Betroffenen gut auf das Leben vorbereitet.

Allein zu wissen, was die Problematik ist und was man dagegen tun kann ist schon eine große Hilfe, was sich durch die im Erwachsenenalter Diagnostizierten zeigt die Dank Ihrer Diagnose Erleichterung verspüren.

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Ist ADHS bei jedem Kind gleich?

ADHS ist in Deutschland die häufigste psychiatrische Kinder- und Jugendkrankheit. Im Alter zwischen 3 und 17 Jahren haben 3-5 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland diagnostiziertes ADHS. Das sind zwischen 300 000 und 500 000 erkrankte Kinder. Jungs sind dabei viel häufiger betroffen als Mädchen. Zumindestens wird die Krankheit bei Jungen 4-mal häufiger diagnostiziert.

Die Einteilung des ADHS erfolgt in Typen (DSM Verfahren) und Schweregraden. Die Einteilung in Typen lautet wie folgt:

  • ADHS-kombinierte-Typ: Alle Symptome sind gegeben(Hyperaktivität, Impulsivität und Unaufmerksamkeit)
  • Der unaufmerksame ADHS-Typ: Symptome beschränken sich vorwiegend auf starke Unaufmerksamkeit (auch ADS genannt)
  • Der hyperaktiv-impulsive ADHS-Typ: Symptome beschränken sich vorwiegend auf Impulsivität und Hyperaktivität
  • ADHS-Residual Typ: Die Symptome bestanden früher, sind aber mittlerweile abgeschwächt

In Schweregrade kann man ADHS in drei Formen aufteilen:

  1. Milde Form: Es treffen nur die für die Diagnose erforderliche Menge an Symptomen zu oder wenige mehr. Das Schul- und Sozialleben wird kaum oder wenig beeinflusst.
  2. Moderate Form: Symptome, Ausprägung und Auswirkungen befinden sich zwischen der milden Form und der schweren Form
  3. Schwere Form: Es treffen deutlich mehr Symptome zu als für die Diagnose erforderlich oder sie sind enorm ausgeprägt. Dadurch wird das Schul- und Sozialleben stark negativ beeinflusst.

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Welche Therapie und Behandlungsmöglichkeiten von ADHS bei Kindern gibt es?

Welche Therapie und Behandlungsmöglichkeiten ein Kind mit ADHS braucht variiert je nach Typ, Form, betreffender Symptomatik und Persönlichkeit wie Umfeld des Kindes. Falls vorhanden spielen natürlich auch zusätzliche Erkrankungen eine Rolle.

Tipp: Haben deine Kinder Schwierigkeiten beim Konzentrieren? Setz ihnen doch einen Gehörschutz auf!

Die Behandlung von ADHS ist meistens ambulant. In Fällen mit zu starken Symptomen wo auch Fremd und Eigengefährdung besteht, kann aber auch ein stationärer Aufenthalt infrage kommen.

Normalerweise erstellt der Arzt einen Behandlungsplan einer multimuldanen Therapie. Das heißt es werden verschiedene psychosoziale und ggf. medikamentöse Therapien kombiniert. Diese Therapien können zum Beispiel sein:

  • Verhaltenstherapie
  • Aufklärung und Beratung von Kindern und Eltern
  • Begleithilfe oder Unterstützung in der Schule/Kindergarten
  • Neurofeedback
  • Stimulanzien -therapie
  • Nicht-Stimulanzien-Therapie
  • Diäten
  • Medikamente

Die Behandlung mit Medikamenten ist oft verpönt. Diese kommen aber auch meistens erst infrage wenn andere Therapien wie Psychotherapie oder Psychoedukation (Aufklärung und Beratung) nicht ausreichen.

Omega 3 kann der Ausbildung von ADHS vorbeugen!

Die Verschreibung von Medikamenten sollte aber nur ein erfahrener Facharzt übernehmen und auch das nur bei einer sicheren ADHS Diagnose.

Üblicherweise wird dabei die Dosis langsam erhöht und erstmal für eine gewisse Zeit getestet. Auch Pausen können nach Absprache mit dem Arzt hin und wieder sinnvoll sein, um zu schauen, ob das Medikament überhaupt noch gebraucht wird.

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Welche Auswirkungen hat eine ADHS Diagnose auf das Leben von meinem Kind und mir?

Auch wenn Kinder mit einer ausgeprägten ADHS anspruchsvoll sein können, ist die Diagnose einer ADHS Erkrankung meistens sehr von Vorteil. Denn diese Erkrankung betrifft oft nicht nur das Erkrankte Kind, sondern auch alle Menschen in dessen engerem Umfeld. So lernen Familienmitglieder während der Therapie auch richtig mit der Störung umzugehen.

Die Diagnose ist damit oft auch bei der Familie mit Erleichterung verbunden. Prinzipiell ist das einholen bzw. ausschließen einer Diagnose immer gut um herauszufinden wie man zusammen große Aufgabe des Zusammenlebens meistern kann. (6, 5)

Fazit

Solltest du den Verdacht haben, dass dein Kind eventuell ADHS hat gehe dem nach. Du kannst das Verhalten deines Kindes beobachten und beschreiben:
Zu welchen Zeiten und an welchen Tagen kommt es zu Aufmerksamkeitsstörungen?
Sind in letzter Zeit besorgniserregende Ereignisse passiert, die Grund für ruheloses Verhalten sein können?

Bleib im Gespräch mit den betreuenden Bezugspersonen deines Kindes wie Lehrern, Erziehern, Betreuern und Großeltern. Wenn der Verdacht zu groß wird gehe zu einem Spezialisten für ADHS und lass dich beraten. Die Medizin war noch nie so fortgeschritten wie jetzt. Damit gab es nie eine bessere Zeit für die Behandlung einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung.

(Bildquelle: Austin Pacheco / unsplash)

Einzelnachweise (16)

1.
Quelle

2. Inhalte der Diagnoseverfahren von ADHS bei Kindern.
Quelle

3. Die Ursachen, Diagnosen und Symptome von ADHS
Quelle

4. Die verschiedenen Therapie und Behandlungsarten von ADHS.
Quelle

5. Langfassung
Quelle

6.
Quelle

7. Menge der an ADHS Erkrankten Kinder in Deutschland
Quelle

8. Behandlung von ADHS
Quelle

9.
Quelle

10.
Quelle

11.
Quelle

12. Buch über ADHS.
Quelle

13.
Quelle

14.
Quelle

15. Stellungnahme der Bundesärztekammer
Quelle

16.

Warum kannst du mir vertrauen?

Was ist ADHS?
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Diagnostik von ADHS
Inhalte der Diagnoseverfahren von ADHS bei Kindern.
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ADHS Ursachen und Diagnose
Die Ursachen, Diagnosen und Symptome von ADHS
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ADHS Behandlung bei Kindern
Die verschiedenen Therapie und Behandlungsarten von ADHS.
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Stellungnahme zur Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktiviivitätsstörung (ADHS)ì
Langfassung
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Psychosoziale Situation bei Familien von Kindern mit ADHS
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Prävalenz der Kinder mit ADHS in Deutschland
Menge der an ADHS Erkrankten Kinder in Deutschland
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ADHS: BEHANDLUNG
Behandlung von ADHS
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ADHS bei Erwachsenen
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Ursachen für ADHS
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ADHS bei Erwachsenen
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ADHS Definition
Buch über ADHS.
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Symptome von ADHS
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ADHS Krankheitsbild und Symptome
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Stellungnahme und wichtige Fragen
Stellungnahme der Bundesärztekammer
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Testberichte