Wie oft Stillen: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wie oft Stillen
Zuletzt aktualisiert: 22. Juli 2020

Viele Frauen sind unsicher, wie oft und wie lange im Normalfall gestillt werden sollte. Um diese Zweifel aufzuräumen, haben wir die wichtigsten Fakten zu der Frage wie oft gestillt werden soll in unserem Ratgeber zusammengefasst.

Die mit Studien bewiesenen Informationen werden dir mehr Gewissheit und Sicherheit zum Thema Stillen geben, sodass auch du ohne Sorgen dein Kind gesund aufziehen kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die sogenannte Vormilch, auch Kolostrum genannt, ist aufgrund ihrer Nährstoffe die gesündeste Art der Muttermilch. Sie ist besonders reich an Eiweiß, Antikörpern und weißen Blutkörperchen. Die Vormilch ist ungefähr die ersten 3 – 5 Tage vorhanden und sollte dem Kind auf jeden Fall verabreicht werden.
  • Es wird empfohlen zumindest die ersten 6 Monate zu stillen, da deine Milch die beste Nahrungsquelle für dein Kleines ist. Außerdem ist Muttermilch für das noch nicht sehr weit entwickelte Verdauungssystem unproblematisch und daher ideal für dein Baby.
  • Dein Neugeborenes sollte normalerweise ungefähr alle 2 – 3 Stunden an deine Brust angelegt werden.
  • Nach dem ersten Monat sollte sich ein ungefährer Stillrhythmus einpendeln, der allerdings von Kind zu Kind unterschiedlich sein kann.

Warum ist Stillen von so hoher Bedeutung?

Experten empfehlen, zumindest die ersten 6 Monate nach der Geburt zu stillen, da die Muttermilch sehr wichtig für das Baby ist. Sie ist die beste Nahrung für Säuglinge, denn sie enthält alle für die Entwicklung des Kindes notwendigen Nährstoffe. Alle Fette, Kohlenhydrate, Proteine, Vitamine, Mineralien und auch Wasser sind ausreichend vorhanden. Diese sind noch dazu perfekt auf die Bedürfnisse des eigenen Babys abgestimmt.

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Die Muttermilch ist für die noch gering entwickelte Verdauung des Babys besonders leicht bekömmlich.

Sie stärkt das Immunsystem des Kindes, schützt es so vor Infektionskrankheiten und trägt zur Entwicklung des Darms bei. Stillen könnte auch vor Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. (1)

Außerdem haben einige Studien entdeckt, dass Stillen das Risiko von Krebstypen wie Gebärmutterhalskrebs senken kann. (2) Weitere Studien beweisen zudem, dass die molekulare Analyse der Muttermilch Proteine für die Früherkennung und die genaue Bewertung des Brustkrebs-Risikos hilfreich sind. (3)

Ein weiterer Punkt, der für Stillen spricht ist, dass dabei das Hormon Oxytocin, auch “Kuschelhormon” gennant, ausgeschüttet wird. Dieses hat eine positive Wirkung auf die Mutter-Kind-Beziehung. Zudem vermittelt der enge Körperkontakt dem Kind Geborgenheit und Liebe, was die emotionale Bindung stärkt.

Was ist das sogenannte Kolostrum und warum ist es für Babys wichtig?

Das Kolostrum wird auch Vormilch genannt. Diese wird bereits während der Schwangerschaft gebildet und ist ungefähr bis zum dritten, vierten oder fünften Tag nach der Geburt verfügbar. Sie ist leicht gelblich und dickflüssig und wird nur in geringer Menge (zw. 20ml und 200ml/Tag) produziert.

Die Vormilch ist besonders reich an Eiweiß, Antikörpern und weißen Blutkörperchen. Sie wirkt daher ähnlich wie eine Schutzimpfung, die das Kind vor Infektionen schützen soll.

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Lege dein Baby am besten direkt nach der Geburt schon an, damit es die nährstoffreiche Vormilch trinken kann. Diese wirkt nämlich wie eine erste Schutzimpfung für das Kind.
(Bildquelle: Fanny Renaud / Unsplash)

Die Hauptfunktionen von Kolostrum sind die Bereitstellung essenzieller Nährstoffkomponenten, die Stärkung des natürlichen Abwehrsystems, die Modifikation der Immunreaktion, das Gleichgewicht der Darmmikrobiota und die Förderung des Wachstums und der Reparatur verschiedener Gewebe. (4)

Durch einen leicht abführenden Effekt unterstützt das Kolostrum außerdem den ersten Stuhlgang des Neugeborenen (Kindspech).

Wie oft soll ich mein Neugeborenes stillen?

Am besten sollte dein Baby gleich nach der Geburt angelegt werden. Wie bereits erwähnt bekommt das Neugeborene in den ersten Tagen die Vormilch. Diese ist besonders wichtig für den Säugling, da sie reichhaltig an essenziellen Nährstoffen ist und die Verdauung anregt.

Die Stillhäufigkeit und -dauer kann in der ersten Woche stark variieren. Ob das Baby in den ersten 24 Stunden vor allem Schlafen, oder lieber häufig an der Brust trinken will, kann von Baby zu Baby unterschiedlich sein.

Ein Neugeborenes braucht ungefähr 8 – 12 Stillmahlzeiten pro Tag. Im Normalfall stillt man anfangs alle 2 Stunden oder etwas weniger und das auch nachts. Somit wird die Milchproduktion angeregt und aufrechterhalten. Außerdem ist der Magen anfangs noch sehr klein, weshalb das Baby nicht so viel zu sich nehmen kann.

Gerade anfangs ist es wichtig, das Kind anzulegen, sobald erste Anzeichen von Hunger spürbar sind, damit es rechtzeitig zum Milcheinschuss kommt. Dieser findet meisten zwischen dem dritten und fünften Tag statt.

In Phasen eines Wachstumsschubes hat dein Kind bestimmt mehr Hunger und möchte daher öfter angelegt werden. Stillmahlzeiten alle 1/4 bis 1/2 Stunde, besonders abends, können hier zur Normalität werden. Dies wird auch Cluster-feeding genannt. Es sollte in dieser Situation sehr auf die Bedürfnisse des Säuglings eingegangen werden.

Wie oft soll man am Tag generell stillen?

Ungefähr nach einem Monat bildet deine Brust reife Muttermilch und die Milchproduktion pendelt sich langsam ein. Deine Brüste werden in der Produktion und Speicherung der Milch effizienter.

Im Alter von ca. einem Monat wird dein Säugling anfangen etwas größere Mengen Milch zu trinken und kann längere Stillpausen aushalten. Das liegt auch daran, dass sich der Magen deines Kindes vergrößert und es so größere Milchmengen zu sich nehmen kann. Außerdem sättigt deine reife Milch länger.

Babys können allerdings sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben. Eines möchte zum Beispiel nur mehr 4 Mal am Tag angelegt werden, während ein anderes möglicherweise noch immer 13 Mahlzeiten am Tag will.

Auch die Dauer der Mahlzeiten kann von Kind zu Kind variieren. Bei manchen dauert das Stillen nur um die 10 Minuten und bei anderen kann das schon mal bis zu einer Stunde dauern. Durchschnittlich sagt man aber, dass ein Säugling pro Stillmahlzeit 15 bis 20 Minuten an jeder Brust bleibt.

Grundsätzlich gilt, dass ein gesundes Kind weiß, wie viel Muttermilch es braucht. Deshalb sollte jeder Säugling so oft gestillt werden, wie es hungrig ist und so lange, bis  es satt ist.

Wichtig ist es, beim Anlegen die Brust pro Mahlzeit zu wechseln. Idealerweise trinkt der Säugling an jeder Brust mindestens 10 Minuten, denn die Milch verändert sich im Laufe jeder Stillmahlzeit. Anfangs ist die Milch sehr wasserhaltig, um zuerst den Durst des Babys zu stillen.

Die folgende Tabelle gibt einen kleinen Überblick zu den wichtigsten Fakten über Stillen. Also wie oft und wie lange durchschnittlich gestillt werden soll und wie viel der Säugling im Normalfall trinkt.

Wie&#8230 Einheit
&#8230 oft 4 – 13 Mahlzeiten / Tag
&#8230 lange 10 – 67 Minuten
&#8230 viel 67 % der vorhandenen Milchmenge

Nach den ersten Zügen wird die Muttermilch dann dickflüssiger und der Fettgehalt nimmt zu, während der Zuckergehalt abnimmt. Am Ende fließt dann die sogenannte Nachmilch. Diese ist besonders fettreich und stillt demnach den Hunger des Kindes. Daher ist es wichtig, den Säugling lang genug an einer Brust trinken zu lassen.

Gibt es einen Stillrhythmus?

Da jedes Baby ein unterschiedliches Verlangen nach Muttermilch hat, kann man die Häufigkeit des Stillens nicht verallgemeinern. Grundsätzlich gilt aber, dass ein Stillrhythmus durch Angebot und Nachfrage reguliert wird. Je nachdem, wie oft der Säugling angelegt werden will, wird unterschiedlich viel Milch produziert.

Viele Mütter haben die Sorge, dass sie in solchen Phasen nicht genügend Milch bilden. Um die Milchproduktion für den höheren Bedarf anzuregen, hilft es etwas öfter zu stillen, damit sich der Körper darauf einstellen kann.

Im Grunde genommen entwickelt also jedes Baby seinen eigenen Stillrhythmus, an den sich die Milchproduktion anpasst. Dieser Rhythmus kann sich aber im Laufe der Stillzeit verändern. Das passiert in vielen Fällen zunächst in der dritten oder vierten Woche, wenn die Milch reif wird und im dritten oder vierten Lebensmonat, wenn das Kind wächst und mehr Appetit entwickelt.

Stillt man auch nachts?

Ja, stillen ist auch in der Nacht notwendig. Einerseits natürlich für deinen Nachwuchs, aber auch für dich selbst, denn es entspannt deine Brüste und hilft der Milchbildung. Anfangs ist es ratsam, den Stillrhythmus normal in der nacht weiterzuführen und dementsprechend alle 2 – 3 Stunden zu stillen.

Ab ungefähr dem dritten Lebensmonat kann das Stillen nachts etwas reduziert werden und viele Kinder schlafen von Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden durch.

Wie oft soll ich mein Kind stillen, wenn es krank ist?

Wenn dein Baby krank ist, solltest du es auf jeden Fall weiter stillen. Denn deine Muttermilch enthält wichtige Antikörper, weiße Blutkörperchen, Stammzellen und schützende Enzyme, die Infektionen bekämpfen und zur Heilung beitragen können. (5) Zudem passt die Muttermilch die Zusammensetzung an Vitaminen und Nährstoffen ständig an und hilft somit, dass dein Kind wieder so schnell wie möglich gesund wird.

Wenn dein Kind krank ist, stille es auf jeden Fall weiter.

Es könnte passieren, dass du deinen Säugling etwas anders stillen musst, wenn er krank ist. Sowohl der Rhythmus als auch die Stillposition könnten sich ändern, da ein erkältetes Baby möglicherweise öfter, aber dafür kürzer trinken möchte.

Das kann zum Beispiel sein, weil es Trost sucht und aufgrund der verstopften Nase nicht so lange trinken kann. Bei einer verstopften Nase möchte dein Kleinkind vielleicht auch aufrecht gestillt werden. Probiere in so einer Situation am besten verschiedene Stillpositionen aus.

Generell kann gesagt werden, dass dein Baby weniger krank werden kann, wenn du es stillst. Muttermilch hat antibakterielle und antivirale Eigenschaften, die dafür sorgen, dass dein Kind weniger häufig krank wird und sich rascher wieder von Erkältungen erholt.

Je nachdem, wie lange du stillst, kannst du so das Risiko an Erkältungen, Grippe, Infektionen, Erbrechen und Durchfall deines Nachwuchses senken. (5, 6)

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Erkältete Kinder sollten besonders oft gestillt werden, da sich die Zusammensetzung deiner Muttermilch verändert, wenn dein Kind krank ist. Dein Körper bildet Antikörper, um die Viren zu bekämpfen. Diese erhält dein Baby dann über deine Muttermilch.
(Bildquelle: Echo Grid / Unsplash)

Es wird empfohlen, so oft wie möglich zu stillen während das Baby krank ist, da vor allem die Muttermilch die Nahrung ist, die der Kindermagen am ehesten aushält und aufnehmen kann. Damit das Kind mit genügend Flüssigkeit versorgt ist und so die Krankheit schneller bekämpfen kann, ist es ratsam häufiger, aber dafür kürzer zu stillen.

Wie lange dauert es nach dem Stillen, bis sich wieder genügend Muttermilch in der Brust bildet?

Wie schnell sich wieder Milch in der Brust bildet, kommt auf die Mutter und auf den Stillrhythmus an. Der Busen ist kein Reservoir für Milch, sondern eine Produktionsstätte. Je öfter gestillt wird, desto mehr Milch wird gebildet, denn das Gehirn bekommt durch häufiges Anlegen die Meldung, dass mehr Milch benötigt wird.

Meist kann schon kurze Zeit nach dem Anlegen wieder gestillt werden. Dabei kann es sich schon um 15 Minuten handeln. Das wird vor allem gebraucht, wenn eine Mutter Zwillinge hat und zwei Kinder zugleich ernähren muss, oder zum Beispiel Ammen, die sowohl ihr eigenes als auch ein fremdes Kind hintereinander versorgen.

Woran merke ich, dass mein Baby genug trinkt?

Ob dein Baby genug trinkt, kann auf verschiedene Arten kontrolliert werden.

  • Gewichtskontrolle: Einerseits sollte der Kinderarzt und die Hebamme das Gewicht deines Säuglings regelmäßig beobachten. Ab der zweiten Woche nach der Geburt sollte das Neugeborene pro Woche mindestens 115g – 225g zunehmen.
  • Windeln beobachten: Andererseits können die Eltern selbst überprüfen, ob das Kind genügend Nahrung zu sich nimmt, indem man die Windeln kontrolliert. Es ist normal, anfangs zumindest 6 Mal die nasse Windel wechseln zu müssen. Der Urin sollte feucht und geruchlos sein. Außerdem sollte das Baby in den ersten vier Lebenswochen mindesten 2 bis 5 Mal Stuhlgang pro Tag haben. Danach kann es auch nur alle paar Tage sein.
  • Entspanntes Baby: Ein weiteres Zeichen, dass dein Kind genug Nahrung zu sich genommen hat und satt ist erkennst du, indem der Säugling nach dem Stillen entspannt, die Fäuste gelöst hat und eine Weile zufrieden ist.

Wie ändert sich das Stillen in der Beikost-Zeit?

Es wird empfohlen auf jeden Fall die ersten 6 Lebensmonate zu stillen. Ab der zweiten Hälfte des ersten Jahres kann man langsam das Stillen reduzieren und mit Beikost anfangen. Da die Muttermilch allerdings so nährstoffreich ist und Antikörper enthält, sollte trotzdem noch weiterhin angelegt werden. Erst nach der Zeit gewöhnt sich das Kind an die anderen Lebensmittel und die Menge an anderem Essen kann gesteigert werden.

Das Stillen verliert langsam an Wichtigkeit, bleibt aber dennoch wichtig, um die seelischen Bedürfnisse des Nachwuchses nach Nähe und Geborgenheit zu decken. Man versucht also beide Nahrungsquellen zu kombinieren. Entweder zuerst die Brust oder Flasche und dann noch etwas Beikost, oder umgekehrt. Wenn du das Stillen schnell ersetzen möchtest, solltest du zuerst die Beikost geben.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Abstillen?

Wann du dein Baby abstillen solltest, kann man so nicht sagen, denn jede Mutter und jedes Kind hat hierfür individuelle Wünsche. Wenn es möglich ist, sollte dennoch zumindest 4 bis 6 Monate ausschließlich gestillt werden. In den jungen Monaten benötigt dein Kind die Nährstoffe und Antikörper, die in der Muttermilch enthalten sind für das Wachstum und die Gesundheit.

Dies riet auch die Weltgesundheitsbehörde (WHO), welche diesbezüglich Studien durchführte. Einige dieser Untersuchungen zeigten, dass Kinder, die ein halbes Jahr nur Muttermilch als Nahrung erhielten, am besten vor Krankheiten und Infektionen geschützt waren.

Allerdings belegen neuere Studien auch, dass Kinder, welche ab dem vierten Monat mit Beikost gefüttert wurden, seltener Allergien haben.

wie oft stillen-3

Für das seelische Wohlbefinden des Babys und auch für den Körper der Mutter ist es ratsam, langsam abzustillen. Während des Stillens sind sich Mutter und Kind besonders nahe und verbunden, daher sollte ein abruptes Aufhören vermieden werden. Außerdem sollte die Milchproduktion schrittweise verringert werden, damit es für die Brüste der Frau angenehmer ist.

Die Eltern sollten bei der Entscheidung, ab wann sie dem Kind andere Nahrungsmittel geben, auch die Bedürfnisse und die Entwicklung des Babys berücksichtigen. Manche Kinder möchten vielleicht schon früher neue Lebensmittel probieren als andere. Oder möglicherweise zeigt es kein Interesse mehr an der Brust der Mutter. Dann sollte das Stillen reduziert und mit Beikost angefangen werden.

Sobald du der Meinung bist, dass es an der Zeit ist abzustillen, solltest du dies dann Schritt für Schritt angehen. Abstillen ist ein langsamer Prozess und kann nicht von einem Tag auf den anderen passieren. Das Kind kann sich nach und nach an die neuen Nahrungsmittel gewöhnen und die Brüste der Mutter brauchen auch eine gewisse Zeit bis die Milchproduktion sich wieder einstellt.

Zusätzliche Tipps für stillende Mütter

Während der Stillzeit gibt es einige Dinge zu beachten. Wir möchten dir hiermit noch ein paar wichtige Tipps für dich als stillende Mutter mitgeben.

 

Die Zusammensetzung der Muttermilch zwischen den Tages- und Jahreszeiten verändert sich. Im Winter ist sie energiereicher und im Sommer wässriger, damit dein Kind auch an heißen Sommertagen gut hydriert ist und der Durst deines Kindes gestillt wird. Der Flüssigkeitsbedarf wird mit der Muttermilch komplett abgedeckt. Trotzdem kann man dem Baby bei besonders heißem Wetter etwas Wasser geben und im Winter warmen Tee.

  • Viel Wasser trinken: Eines der wichtigsten Kriterien, die Mütter beachten sollten, ist die viele Wasserzufuhr. Es ist von hoher Bedeutung genug zu trinken, damit ausreichend Milch produziert werden kann. Experten empfehlen mindesten 2 – 3 Liter zusätzlich zum üblichen Bedarf zu sich zu nehmen.
  • Ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung: Auch nach der Geburt ist dein Körper die Hauptnahrungsquelle deines Babys. Durch die Muttermilch nimmt es all das zu sich, was auch du zu dir nimmst. Daher solltest du während du stillst auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten.
  • Kein Alkohol und koffeinhaltige Getränke: Alkohol und Koffein geht in die Muttermilch über. Daher sollten sowohl alkoholische Getränke als auch Kaffe, Cola und Energydrinks in der Stillzeit konsequent gemieden werden.

Wenn du noch mehr Tipps erfahren möchtest, siehe dir das folgende Video an.

Fazit

Stillen ist von äußester Wichtigkeit aufgrund der vielen Nähstoffe und Antikörper, die in der Muttermilch enthalten sind. Bereits nach der Geburt sollte das Kind angelegt werden, damit es die Vormilch trinkt, denn diese gilt wie eine erste Schutzimpfung des Babys.

Anfangs sollte dein Kind ungefähr alle 2 – 3 Stunden gestillt werden. Wie dein Stillrhythmus sich in folgenden Monaten entwickelt, wird sich mit der Zeit zeigen. Das kann von Kind zu Kind anders sein. Manche Babys möchten nur noch 4 Mal am Tag gestillt werden, während andere noch 13 Mahlzeiten pro Tag benötigen. Achte hierfür am besten auf die Wünsche und Bedürfnisse deines Babys.

Bildquelle: famveldman/ 123rf.com

Einzelnachweise (6)

1. "Omics" in Human Colostrum and Mature Milk: Looking to Old Data With New Eyes; Flaminia Bardanzellu, Vassilios Fanos, Alessandra Reali; 2017 Aug 7;9(8):843. doi: 10.3390/nu9080843.
Quelle

2. Anticancer Potential Against Cervix Cancer (HeLa) Cell Line of Probiotic Lactobacillus Casei and Lactobacillus Paracasei Strains Isolated From Human Breast Milk; Muhammad Shahid Riaz Rajoka, Haobin Zhao, Yao Lu, Ziyang Lian, Na Li, Nazim Hussain, Dongyan Shao, Mingliang Jin, Qi Li, Junling Shi; 2018 May 23;9(5):2705-2715. doi: 10.1039/c8fo00547h.
Quelle

3. Proteomics Analysis of Human Breast Milk to Assess Breast Cancer Risk; Roshanak Aslebagh, Devika Channaveerappa, Kathleen F Arcaro, Costel C Darie; 2018 Feb;39(4):653-665. doi: 10.1002/elps.201700123.
Quelle

4. Potential Benefits of Colostrum in Gastrointestinal Diseases; Laura Menchetti, Giovanna Traina, Giovanni Tomasello, Patrizia Casagrande-Proietti 1, Leonardo Leonardi 1, Olimpia Barbato, Gabriele Brecchia; 2016 Jun 1;8:331-51. doi: 10.2741/s467.
Quelle

5. Breastfeeding Provides Passive and Likely Long-Lasting Active Immunity; L A Hanson; 1998 Dec;81(6):523-33; quiz 533-4, 537.
Quelle

6. Protective Effect of Exclusive Breastfeeding Against Infections During Infancy: A Prospective Study; Fani Ladomenou, Joanna Moschandreas, Anthony Kafatos, Yiannis Tselentis, Emmanouil Galanakis; 2010 Dec;95(12):1004-8. doi: 10.1136/adc.2009.169912. Epub 2010 Sep 27.
Quelle

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Wissenschaftliche Studie
"Omics" in Human Colostrum and Mature Milk: Looking to Old Data With New Eyes; Flaminia Bardanzellu, Vassilios Fanos, Alessandra Reali; 2017 Aug 7;9(8):843. doi: 10.3390/nu9080843.
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Anticancer Potential Against Cervix Cancer (HeLa) Cell Line of Probiotic Lactobacillus Casei and Lactobacillus Paracasei Strains Isolated From Human Breast Milk; Muhammad Shahid Riaz Rajoka, Haobin Zhao, Yao Lu, Ziyang Lian, Na Li, Nazim Hussain, Dongyan Shao, Mingliang Jin, Qi Li, Junling Shi; 2018 May 23;9(5):2705-2715. doi: 10.1039/c8fo00547h.
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Proteomics Analysis of Human Breast Milk to Assess Breast Cancer Risk; Roshanak Aslebagh, Devika Channaveerappa, Kathleen F Arcaro, Costel C Darie; 2018 Feb;39(4):653-665. doi: 10.1002/elps.201700123.
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Potential Benefits of Colostrum in Gastrointestinal Diseases; Laura Menchetti, Giovanna Traina, Giovanni Tomasello, Patrizia Casagrande-Proietti 1, Leonardo Leonardi 1, Olimpia Barbato, Gabriele Brecchia; 2016 Jun 1;8:331-51. doi: 10.2741/s467.
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Breastfeeding Provides Passive and Likely Long-Lasting Active Immunity; L A Hanson; 1998 Dec;81(6):523-33; quiz 533-4, 537.
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Wissenschaftliche Studie
Protective Effect of Exclusive Breastfeeding Against Infections During Infancy: A Prospective Study; Fani Ladomenou, Joanna Moschandreas, Anthony Kafatos, Yiannis Tselentis, Emmanouil Galanakis; 2010 Dec;95(12):1004-8. doi: 10.1136/adc.2009.169912. Epub 2010 Sep 27.
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